Private Rentenversicherung

Klassische und fondsgebundene Altersvorsorge
Private Rentenversicherung
  • Monatliche oder einmalige Auszahlung
  • Persönliche, kostenfreie Beratung
  • Finanziell sorglos in die Rente gehen

Rentenversicherung – Verlässliche Vorsorge für das Alter

Die gesetzliche Rente kann den finanziellen Bedarf im Alter nicht decken. Mit einer ergänzenden privaten Rentenversicherung ist ein zusätzliches Einkommen im Ruhestand sichergestellt. Sparer können bei dieser Altersvorsorge wählen, ob sie später eine monatliche Rente oder eine einmalige Auszahlung erhalten wollen. Bei der Entscheidung, welche Form der privaten Rentenversicherung sinnvoll ist, hilft eine persönliche, kostenfreie Beratung.

Was bietet eine private Rentenversicherung?

Eine private Rentenversicherung ist heutzutage eine unerlässliche Ergänzung zu den Leistungen der gesetzlichen Rentenkasse. Ein großes Plus dieser Vorsorgeform ist ihre Verlässlichkeit: Denn wie viel Rente später garantiert ausgezahlt wird, steht von Beginn an fest. Darüber hinaus ist es möglich, dass die Rente durch Überschüsse später sogar höher ausfällt. Durch ein sogenanntes Kapitalwahlrecht können Rentenversicherte entscheiden, ob sie später eine monatliche Altersrente oder eine Einmalzahlung erhalten wollen.

Welche Formen der privaten Rentenversicherung gibt es?

Es gibt zwei verschiedene Formen der privaten Rentenversicherung:

  • Die klassische Rentenversicherung bietet eine garantierte Verzinsung. Im Jahr 2016 liegt der Garantiezins bei 1,25 Prozent, im Jahr 2017 wird er voraussichtlich bei 0,9 Prozent liegen. Wenn der Versicherer gut wirtschaftet, erhalten die Versicherten durch eine Überschussbeteiligung eine höhere Verzinsung.
  • Die fondsgebundene Rentenversicherung garantiert keine Mindestverzinsung. Die Versicherungsgesellschaften investieren die eingezahlten Beiträge in Fonds, um Rendite zu erzielen. Je erfolgreicher die Investition ist, desto höher fallen die Rentenzahlungen für die Versicherten aus. 

Wann lohnt sich die private Rentenversicherung?

Wie bei vielen anderen Vorsorgeformen ist es auch bei der privaten Rentenversicherung ratsam, rechtzeitig mit den Einzahlungen zu beginnen. Auf diese Weise haben Versicherte bis zum Rentenalter deutlich mehr Kapital in die Rentenversicherung eingezahlt. Daraus ergibt sich eine höhere zusätzliche Rente. Ob sich die private Rentenversicherung lohnt, hängt außerdem davon ab, wie gut die ausgewählte Versicherungsgesellschaft wirtschaftet.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, vorab aktuelle private Rentenversicherung Testsieger anzuschauen und verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Ein persönliches Gespräch mit einem Experten kann dabei helfen, die aktuell beste Vorsorge zu finden.

 

Redaktions-Tipp

Vereinbaren Sie eine Rentengarantiezeit von bis zu zehn Jahren. Diese ist preiswert und ermöglicht eine Rente für Angehörige, falls Sie nach Rentenbeginn sterben. Ihre Angehörigen erhalten dann so lange die Rente, wie Sie es mit dem Versicherungsunternehmen vereinbart haben. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf rente.com.

Bietet die Rentenversicherung in der Einzahlungsphase Steuervorteile?

Rentenversicherung
Wer früh an die Rente denkt, kann von
geringen Beiträgen profitieren

Die Beiträge zur privaten Rentenversicherung können in der Steuererklärung zwar als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Allerdings gilt für Versicherungen ein Maximalbetrag von derzeit 1.900 Euro beziehungsweise 2.800 Euro für Selbstständige und Beamte. Dieser kann gegebenenfalls bereits ausgeschöpft sein durch andere Versicherungen wie die gesetzliche Krankenversicherung. Daher ergeben sich oftmals keine Steuervorteile.

Wer die Altersvorsorge mit spürbaren steuerlichen Vorteilen verknüpfen möchte, sollte alternativ eine Rürup-Rente in Erwägung ziehen. Diese kann aktuell als Altersvorsorgeaufwendung bis zu einem Maximalbeitrag von 22.172 Euro pro Jahr steuerlich angerechnet werden.

Wie wird die Rentenversicherung in der Auszahlungsphase versteuert?

Rentner müssen auf die Leistungen aus der privaten Rentenversicherung Steuern zahlen. Der Ertragsanteil der Rente wird abhängig vom Renteneintrittsalter besteuert. Bei einem Rentenbeginn mit 62 Jahren sind 21 Prozent des Ertragsanteils mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Wer erst mit 67 Jahren in Rente geht, muss nur auf 17 Prozent Steuern zahlen. Dabei ist unerheblich, welche weiteren Einkünfte der Rentner hat.

Das gilt jedoch nur für die monatliche Rente des Versicherten. Bei einer einmaligen Kapitalabfindung sieht die Sache anders aus. Für Erträge aus Verträgen, die seit 2005 abgeschlossen wurden, müssen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer abgeführt werden. Besteht die Rentenversicherung mindestens zwölf Jahre und die Auszahlung erfolgt nach dem 62. Lebensjahr (60. Lebensjahr bei Policen vor 2012), dann wird nur noch für die Hälfte eine Steuer fällig.

Kann man die Rentenversicherung kündigen?

Die private Rentenversicherung kann selbstverständlich gekündigt werden. Allerdings droht dabei der Verlust von eingezahlten Sparbeträgen, da vor allem in der Anfangsphase Gebühren und Verwaltungskosten abbezahlt werden. Der Versicherte erhält dann nur den sogenannten Rückkaufwert ausgezahlt. Sinnvoller ist es oftmals, wenn mit der Versicherungsgesellschaft eine Stilllegung des Vertrags vereinbart wird. In diesem Fall müssen keine weiteren Beiträge mehr gezahlt werden. Das bisher angesparte Kapital wird jedoch weiterhin verzinst und zum Ende der Vertragslaufzeit wird eine entsprechend verringerte Rente ausgezahlt.

Wer sich dennoch für eine Kündigung entscheidet, kann dies frühestens nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres tun. Welche Kündigungsfrist gilt, ist abhängig vom jeweiligen Versicherungsvertrag. Meist beläuft sich die Frist auf ein bis drei Monate zum Jahresende. Bei einer monatlichen Zahlweise ist unter Umständen auch eine Kündigung innerhalb des Kalenderjahres möglich.

Welche Rentenversicherung ist sinnvoll?

Die Versicherungsunternehmen haben in den letzten Jahren ihre Produktpalette für Rentenversicherungen erweitert. Neben klassischen und fondsgebundenen Varianten gibt es inzwischen auch Mischformen, die andere Garantien bieten und für die Altersvorsorge geeignet sein könnten. Welche private Rentenversicherung schließlich ausgewählt wird, hat maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der späteren Rente. Insofern empfiehlt es sich, vorab eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen und sich über die Vor- und Nachteile einzelner Angebote zu informieren.

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