Risiko Berufsunfähigkeit
Wenn Pflegen krank macht

Die Pflege von alten und kranken Menschen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die hierzulande leider noch immer viel zu wenig Wertschätzung erfährt. Gesunde und motivierte Pflegekräfte werden in Deutschland mehr denn je gebraucht, doch der Beruf ist anstrengend und beansprucht Körper und Psyche der Pflegenden enorm. Die Infobroschüre zeigt, was gegen das Risiko Berufsunfähigkeit von Pflegekräften getan werden kann und wie die wertvolle Arbeitskraft von Pflegenden dauerhaft gesichert werden sollte.

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Jede dritte Pflegekraft wird berufsunfähig

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt täglich und in ein paar Jahren wird es in der Pflege ein enormes personelles Problem geben. Schon jetzt ist die Rede vom sogenannten Pflegenotstand, weil es vielerorts nicht genügend Fachkräfte gibt, die die vielen alten und kranken Menschen pflegen können. Die vorhandenen Pflegekräfte müssen häufig am Limit arbeiten und eine Pflege im Minutentakt leisten, weil es zu wenig qualifiziertes Personal und immer mehr Pflegebedürftige gibt.

Doch es ist nicht nur ein Problem, dass sich zu wenig junge Menschen und Quereinsteiger für die Pflegebranche entscheiden. Der zunehmende Personalmangel führt auch dazu, dass sich die Arbeitsbedingungen für die vorhandenen Pflegerinnen und Pfleger verschlimmern. Die Arbeit ist enorm anstrengend und kräftezehrend, so dass ein hoher Krankenstand und häufige Berufsflucht mittlerweile typisch für die Pflegebranche sind. Fast jede dritte Pflegekraft kann ihren Beruf wegen gesundheitlicher Beschwerden nicht bis zum regulären Rentenalter ausüben, sondern fällt schon vorher wegen Berufsunfähigkeit aus.

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Viele Pflegende fallen wegen körperlicher oder psychischer Probleme im Job aus.

Körper und Psyche werden enorm belastet

Im Arbeitsalltag sind die Pflegenden nicht nur körperlich, sondern auch psychisch stark gefordert. Tag für Tag sind sie einem konstanten Stress ausgesetzt und tragen dazu eine sehr hohe Verantwortung. Der ständige Umgang mit Menschen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind und nach Aufmerksamkeit verlangen, wird von vielen Pflegenden als gefühlsmäßig belastend beschrieben. Neben körperlichen Beschwerden leiden viele Pflegende nachweislich auch häufiger an psychischen Erkrankungen als die Beschäftigten anderer Branchen.

Die typischen Risiken der Pflegenden sind

  • Hauterkrankungen
  • Rückenbeschwerden
  • Stress und Burnout
  • Gewalterfahrungen
  • Infektionen

Viele Pflegende stellen ihre eigene Gesundheit zugunsten der Pflegebedürftigen hintan. Sie machen zu wenig Pausen, gönnen sich keine Auszeiten und kurieren kleinere Beschwerden nicht vernünftig aus, weil sie weder die Pflegebedürftigen noch ihre Kollegen im Stich lassen wollen. Doch das hat fatale Folgen: Viele von ihnen arbeiten so lang am Limit, bis sie am Ende langfristig ausfallen und ihren Beruf komplett aufgeben müssen.

Vorsorge ist das A und O für Pflegende

Umso wichtiger ist die richtige Vorsorge für Pflegekräfte. Zum einen sollten sie frühzeitig auf die Signale ihres Körpers hören, ihre eigene Gesundheit ernstnehmen und großen Wert auf die gesundheitliche Prävention legen. Und zum anderen ist es gerade für Pflegekräfte empfehlenswert, sich frühzeitig um eine finanzielle Absicherung zu kümmern, falls sie später einmal berufsunfähig werden. Warum bei der Gesundheitsprävention leider noch immer viel zu viel gespart wird und wieso es für Pflegende gar nicht so leicht ist, sich gegen Berufsunfähigkeit abzusichern bzw. eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten, können Sie jetzt in der Infobroschüre „Risiko Berufsunfähigkeit - Wenn Pflegen krank macht“ nachlesen.

Weiterführende Informationen zu Berufsunfähigkeitsversicherung allgemein und aktuelle Testsieger finden Sie hier.

Das sagen unsere Experten:

„Gesundheit und Wohlbefinden sind wesentliche Voraussetzungen für Lebens- und Arbeitsqualität. Unsere Empfehlung ist es, ein nachhaltiges sowie ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen.“
Helmut Wallrafen-Dreisow
Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH
„In allen pflegerischen Bereichen wird am Limit gearbeitet, so dass daraus nur belastende Arbeitsbe-
dingungen entstehen können. Berufsflucht, Krankheit und Berufsunfähigkeit sind häufig die Folgen.“
Werner Schell
Vorstand "Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk"
„Aufgrund des höheren Risikos berufsunfähig zu werden, ist es für Pflegekräfte meist teurer, eine Berufs-
unfähigkeitsversicherung abzuschließen."
Matthias Helberg
Versicherungsmakler