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Gehaltscheck mit dem Brutto-Netto-Rechner

Ein Jobwechsel, der Berufseinstieg oder Vertragsnachverhandlungen – die Gehaltsvorstellungen und –forderungen sind ein wichtiges Element beim Gespräch mit dem zukünftigen oder gegenwärtigen Chef. Allerdings ist es für viele Arbeitnehmer schwer abzuschätzen, wie sich ein anderes Gehalt auf ihrem Lohnzettel bemerkbar macht. Denn Steuern und Sozialabgaben verringern das Bruttoeinkommen erheblich. Mit unserem neuen Brutto-Netto-Rechner erfahren Sie schnell und kostenlos, was von Ihrem Bruttoeinkommen übrig bleibt.

Unterschied Brutto- und Nettoeinkommen

Die Höhe der Abzüge vom Bruttogehalt ist von vielen Faktoren abhängig. Je nachdem wie hoch Ihr Bruttoeinkommen ist, welche Steuerklasse Sie haben und ob Sie kinderlos sind oder Kinderfreibeträge geltend machen können, ergeben sich ganz unterschiedlich hohe Abzüge. Zudem kann ein Steuerfreibetrag vorliegen. Sind Sie kirchensteuerpflichtig, ist zudem Ihr Wohnort entscheidend für die Höhe der Kirchensteuer. Diese und noch mehr Faktoren können die Höhe Ihres Nettoeinkommens maßgeblich beeinflussen.

Damit Sie bei Gehaltsverhandlungen Ihre Position besser vertreten können, ist es wichtig zu wissen, wie sich eine Erhöhung Ihres Brutto-Gehalts auf Ihr Nettoeinkommen auswirkt. Unser Brutto-Netto-Rechner berücksichtigt alle relevanten Faktoren und berechnet für Sie schnell und kostenlos das Brutto-Netto-Verhältnis. Zudem listet er Ihnen alle steuerlichen und Sozialabgaben auf, so dass Sie nachvollziehen können, welchen Anteil beispielsweise die Ausgaben für Ihre Krankenversicherung haben und wie viel Euro monatlich an Lohnsteuer abgezogen werden.

Wie funktioniert der Brutto-Netto-Rechner?

Um ein genaues Ergebnis zu erhalten und für das entsprechende Bruttoeinkommen das richtige Nettogehalt angezeigt zu bekommen, ist die Angabe einiger Daten notwendig. Dazu gehört neben dem Bruttoeinkommen Ihr Alter, Ihre Steuerklasse, vorhandene Freibeträge und ob Sie Kinder haben. Wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind, ist zudem das Bundesland wichtig, in dem Sie leben, um ein genaues Ergebnis zu erhalten, da hier unterschiedlich hohe Abgaben gelten. Sind Sie privat krankenversichert, gilt natürlich nicht der einheitliche Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Außerdem ist der Arbeitsort („West“ für alte Bundesländer und Westberlin, sowie „Ost“ für neue Bundesländer und Ostberlin) entscheidend für die Berechnung der gesetzlichen Rentenversicherung.

Entwicklung der Abzüge

Neben der Lohnsteuer, dem Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer sind es vor allem die Sozialabgaben, die die Höhe des Nettoeinkommens beeinflussen. Als Arbeitnehmer hat man hier keinen Einfluss, vielmehr wird gesetzlich geregelt wie viel Prozent vom Bruttogehalt jeweils für die einzelnen Sozialabgaben aufgewendet werden müssen. Einzig wer privat krankenversichert ist, hat die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern und damit ggf. Einsparpotentiale. Andere Abzüge, wie etwa die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, werden jährlich neu festgelegt. So liegt der Rentenversicherungsbeitrag seit dem Jahr 2015 bei 18,7 %, wovon jeweils 9,35 % von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen werden.

Nachdem der Rentenbeitrag in den letzten Jahren gesunken ist, muss mittel- und langfristig damit gerechnet werden, dass sich die Beiträge zur Rentenversicherung und generell zu den Sozialversicherungen erhöhen werden. Denn aufgrund des demografischen Wandels gibt es immer weniger Beitragszahler im Vergleich zu Leistungsempfängern. Damit die Sozialkassen, wie beispielsweise Rentenkasse oder Pflegeversicherung, auch dauerhaft die Leistungsansprüche der Empfangsberechtigten abdecken können, wird es voraussichtlich höhere Sozialbeiträge und damit eine höhere Differenz zwischen Brutto- und Nettoeinkommen geben.

 

Redaktions-Tipp

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, gilt es zu bedenken, dass der Brutto-Netto-Rechner zwar den Basis-Versicherungsbeitrag berücksichtigt, jedoch nicht einen möglichen Zusatzbeitrag, den die Krankenkassen erheben können. Dieser varriert von Kasse zu Kasse und kann 2015 zwischen 0,0 und 1,3 Prozent Ihres Bruttoeinkommens betragen.

Was bringt mir der Brutto-Netto-Rechner?

Nicht nur für Gehaltsverhandlungen lässt sich der Brutto-Netto-Rechner verwenden. Auch wenn es zu überprüfen gilt, wie sich beispielsweise Kinderfreibeträge oder eine Veränderung der Steuerklasse  auf Ihr Nettoeinkommen auswirken, können Sie den Rechner verwenden. Sie haben so die Möglichkeit verschiedene Konstellationen durchzuspielen. Die Benutzung des Brutto-Netto-Rechners ist dabei vollkommen kostenlos.