Kinderkrankengeld

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Kinderkrankengeld
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Was ist Kinderkrankengeld?

Das Kinderkrankengeld ist eine Leistung der gesetzlichen Versicherungen in Deutschland. Eltern haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn ihr Kind krank ist und ein Elternteil deshalb der Arbeit fernbleibt um das Kind Zuhause zu betreuen. Die Voraussetzungen, die für die Zahlung des Kinderkrankengeldes erfüllt sein müssen, sind genau geregelt.

Gesetzlicher Anspruch

Krankengeld von der Versicherung gibt es, wenn ein ärztliches Attest feststellt, dass die Pflege des kranken Kindes durch die Eltern notwendig ist. Bei den gesetzlichen Versicherungen müssen die Eltern hierfür das Formular Nr. 21: „Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ ausfüllen. Zudem besteht nur Anspruch auf Kindergeld, wenn das Kind entweder behindert ist oder noch nicht das 12. Jahr vollendet hat. Auch muss von den Eltern nachgewiesen, dass keine andere im Haushalt lebende Person die Pflege des Kindes übernehmen kann.

Dabei wird das Kinderkrankengeld jedoch nicht unbegrenzt bezahlt. Gesetzlich vorgeschrieben ist das Krankengeld bei Berufstätigen für 10 Arbeitstage pro Kind und Kalenderjahr, bei mehr als zwei Kindern jedoch maximal 25 Tage. Alleinerziehende haben Anspruch auf die doppelte Zeit, da sie sich die Pflege des Kindes nicht mit dem Partner teilen können. Sie haben also Anspruch auf 20 bis maximal 50 Tage.

Höhe des Kinderkrankengelds

Ähnlich dem normalen Krankengeld beträgt das Kinderkrankengeld bei einigen Erkrankungen 70 Prozent des Bruttolohns, maximal jedoch 90 Prozent des Nettolohns. Dieses wird dabei entsprechend der versäumten bzw. freigestellten Arbeitstage gezahlt.

Versicherte in der privaten Krankenversicherung haben hingegen keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld. Ist ein Partner gesetzlich, der andere privat versichert, hängt der Anspruch auf das Kinderkrankengeld davon ab, ob das Kind bei dem gesetzlichen Elternteil familienversichert ist oder ebenfalls in der privaten Krankenversicherung ist. Eltern, die privat versichert sind, müssen also gegebenenfalls die Kosten des Arbeitsausfalls selbst tragen.

Ähnlich verhält es sich mit freiwillig gesetzlich krankenversicherten Selbständige. Sie erhalten erst ab dem 43. Krankheitstag des Kindes, also zu dem Zeitpunkt, ab dem sie selbst bei einer Erkrankung Anspruch auf Krankengeld hätten, Leistungen von der Krankenkasse. Einige Krankenkassen übernehmen das Kinderkrankengeld jedoch auch bei Selbständigen schon ab dem ersten Krankheitstag des Kindes. Hier lohnt es sich also ganz besonders, nach den genauen Konditionen zu fragen.

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