Krankenkassenbeitrag

Aktuelle Informationen 2016
Krankenkassenbeitrag
  • Kein einheitlicher Beitragssatz mehr
  • 14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag
  • Kostenreduzierung durch Kassenwechsel möglich
  • Auch Leistungsunterschiede beachten

Krankenkassenbeitrag - aktuelle Werte 2016

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland verlangen seit der Gesundheitsreform von 2009 einen einheitlichen Beitragssatz. Dieser liegt aktuell bei 14,6 Prozent. Hinzu kommt seit dem 1. Januar 2015 ein einkommensabhängiger Zusatzbeitrag. Dieser darf beliebig hoch sein.

Kosten für Pflichtversicherte und freiwillig Versicherte

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer zahlen 7,3 Prozent ihres Einkommens in die gesetzliche Krankenversicherung - hinzu kommt je nach Krankenkasse noch ein Zusatzbeitrag in beliebiger Höhe. Der Arbeitgeber zahlt mit ebenfalls 7,3 Prozent den restlichen Anteil der Versicherungsbeiträge. Andere freiwillig gesetzlich Versicherte zahlen hingegen die vollen 14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag.

Erhebt eine Krankenkasse erstmalig einen Zusatzbeitrag können die Versicherten die Krankenkasse problemlos wechseln. Dies ist jedoch nicht einzige Möglichkeit Versicherungsbeiträge einzusparen. Denn obwohl der Krankenkassenbeitrag gesetzlich vorgeschrieben ist, haben die Krankenkasse dennoch die Möglichkeit ihren Mitglieder Vergünstigungen etwa in Form von Wahltarifen oder verbesserten Leistungen zu bieten.

Wahltarife

Einige gesetzliche Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern Wahltarife an, über die sich Geld sparen lässt. Dabei muss man zwischen Tarifen unterscheiden, die zusätzliche Leistungen bieten und solchen, die Beiträge erstatten. Eine Beitragserstattung ist beispielsweise häufig möglich, wenn der Versicherungsnehmer über einen festgelegten Zeitraum keine Versicherungsleistungen in Anspruch genommen hat. Wer also beispielsweise ein Jahr lang gesund bleibt und keine Behandlungen in Anspruch nimmt, kann sich einen Teil seine Beitragszahlungen erstatten lassen.

Prämien

Seit dem 1. Januar 2015 haben die gesetzlichen Krankenkassen keine Möglichkeit mehr ihren Versicherten Prämien auszuzahlen. Jedoch kann der kassenindividuelle Zusatzbeitrag bei einer guten wirtschaftlichen Lage der Kasse verringert werden oder sogar ganz entfallen.

 

Redaktions-Tipp

Ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse ist in der Regel unkompliziert. Die Kündigung muss lediglich schriftlich, zwei Monate zum Monatsende hin erfolgen. Haben Sie die Kasse gewechselt, sind Sie 18 Monate an die neue Krankenkasse gebunden. Hier gibt es nur dann ein Sonderkündigungsrecht, wenn die Kasse erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt oder erhöht.

Beiträge sparen

Es gibt also Möglichkeiten die Ausgaben für die eigene Krankenversicherung zu reduzieren. Unser Krankenversicherungsvergleich gibt Ihnen einen schnellen Überblick über Zusatzbeiträge, Sparmöglichkeiten und vorhandene Sonderleistungen, sodass Sie unkompliziert die für Sie beste Krankenkasse wählen können.

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