Private Krankenversicherung Beamte

für Beamte und Beamtenanwärter
Private Krankenversicherung Beamte
  • Beamte und Beamtenanwärter in der PKV
  • Beste Gesundheitsversorgung
  • Beihilfe für alle Familienmitglieder
  • Beiträge steuerlich absetzbar

Private Krankenversicherung für Beamte

Für Beamte und Anwärter besteht keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe zu den Krankenkosten und können unabhängig von ihrem Einkommen einen auf diese Beihilfe abgestimmten Tarif bei einer privaten Krankenversicherung abschließen.

Beamte und Beamtenanwärter in der PKV

Beamte und Beamte auf Probe besitzen besonders häufig eine private Krankenversicherung. Da sie nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind und ihr Arbeitgeber ihre Gesundheitsversorgung zu 50 bis 80 Prozent bezuschusst, entscheiden sich die meisten gegen eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung und für die PKV. Hier können Sie deutlich umfangreichere Versicherungsleistungen erhalten - und das schon zu Preisen, die unter den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung liegen. Für Beamtenanwärter bieten viele private Versicherer spezielle Einsteigertarife an, die besonders günstig sind.

 

Die PKV-Beamtentarife sind […] auf die speziellen Absicherungsbedürfnisse der Staatsdiener zugeschnitten und decken den nicht von der Beihilfe übernommenen Prozentsatz der Krankheitskosten ab. Art und Umfang der ergänzenden privaten Versicherung bleiben jedoch grundsätzlich dem einzelnen Beamten überlassen.

Focus Money 46/2012

Private Krankenversicherung auch für Ehepartner und Kind

In der privaten Krankenversicherung können Beamte nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Ehepartner und ihre Kinder versichern und diesen somit eine leistungsstarke Gesundheitsversorgung ermöglichen. Auch der Partner und alle kindergeldberechtigten Kinder haben das Recht auf Beihilfe. Um diese zu erhalten, müssen die Familienmitglieder von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreit sein. Zu beachten ist allerdings, dass der Ehepartner eine festgesetzte Einkommensgrenze nicht überschreitet, da er ansonsten den Anspruch auf Beihilfe verliert.

Für Kinder kann das Recht auf Beihilfe bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, solange Kindergeld für sie bezogen wird. Wenn beide Eltern beihilfeberechtigt sind, so wird das Kind in der privaten Krankenversicherung des Elternteils versichert, der das Kindergeld bezieht. Nachdem der Beihilfeanspruch nach ihrem 25. Lebensjahr endet, müssen Kinder eine eigene Krankenversicherung haben.

 

Redaktions-Tipp

Auch Beamte, die sich freiwillig für den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz entscheiden, können die Vorteile von Privatpatienten genießen. Mit einer privaten Zusatzversicherung ist es möglich, ergänzende Leistungen zusätzlich zu der gesetzlichen Grundversorgung zu erhalten.

PKV-Beitrag: Kosten für Beamte

Die private Krankenversicherung ist für Beamte günstig, weil sie als PKV-Kunden nur für die Leistungen zahlen müssen, die sie auch tatsächlich benötigen. In der gesetzlichen Krankenversicherung wird für sie der Höchstbeitrag fällig und diesen müssen Beamte in der GKV komplett allein tragen. Die privaten Krankenversicherer bieten dagegen eine beihilfekonforme Krankenversicherung, deren Beitrag unabhängig vom Einkommen des Beamten festgesetzt wird. Die Höhe des PKV-Versicherungsbeitrages ist vielmehr von individuellen Faktoren wie ihrem Alter und ihrem Gesundheitszustand abhängig. Natürlich stehen die Kosten für die PKV auch in Abhängigkeit zu den gewünschten Zusatzleistungen. Vom preiswerten PKV Grundschutz bis zum hochwertigen Komfortschutz bietet die PKV alles für Beamte.

 

Stolperfalle

Das Abrechnungsverfahren für Beamte und Anwärter, die privat krankenversichert sind, ist etwas aufwändiger als bei gesetzlich Versicherten. Ärztliche Rechnungen müssen in der Regel zunächst vom Versicherungsnehmer beglichen werden. Für eine Erstattung benötigen dann sowohl die Beihilfe als auch die PKV Ihre Unterlagen.

Können Beamte PKV-Beiträge von der Steuer absetzen?

Die Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können Beamte als Sonderausgaben bei ihrer Steuer ansetzen. Bereits seit Januar 2010 sind die Krankenversicherungsbeiträge steuerlich abzugsfähig. Allerdings erkennt das Finanzamt nur solche Beiträge an, die PKV-Kunden für ihre Grundabsicherung zahlen. Kosten, die durch individuell erwünschte Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung und Einbettzimmer während eines Krankenhausaufenthaltes anfallen, können nicht von der Steuer abgesetzt werden.

PKV für Beamte im Test

Ratingagenturen, Institute und Verbraucherzeitschriften testen immer wieder die aktuellen Angebote der privaten Krankenversicherungen. Nicht nur der Preis, sondern vor allem auch die damit verbundenen Service- und Versicherungsleistungen der Anbieter werden miteinander verglichen und hinsichtlich ihrer Kundenfreundlichkeit geprüft. Auch zu den PKV-Tarifen für Beamte sind bereits Tests erschienen, unter anderem von Stiftung Warentest. Beamte, die auf der Suche nach der besten privaten Zusatzversicherung sind, sollten aktuelle Testergebnisse zur privaten Krankenversicherung lesen, um einen schnellen Überblick über die Top-Angebote zu erhalten. Lesen Sie hier mehr zu den PKV-Tests.

PKV-Testsieger für Beamte und Beamtenanwärter

In einem PKV Test von Stiftung Warentest, der 2014 erschienen ist (Finanztest Ausgabe 05/2014), wurden auch die Tarife privater Krankenversicherer untersucht, die speziell für Beamte und Beamtenanwärter gestaltet wurden. Zum Testsieger für Beamte ernannten die Experten von Stiftung Warentest zwei Tarife, die mit der Gesamtbewertung "sehr gut" abgeschnitten haben:

  • Concordia - BV20, BV30
  • Huk-Coburg - B 501

Acht weitere private Krankenversicherung Angebote für Beamte erhielten die Bewertung "gut" und sind daher auch empfehlenswert. Dazu zählen Tarife von Debeka, Pax-Familienfürsorge, Alte Oldenburger, Deutscher Ring und LVM. Im Test fiel allerdings auch ein Tarif der Gothaer als "mangelhaft" durch. Dies zeigt, wie wichtig ein Vergleich der Tarife vor Vertragsabschluss ist. Hier finden Sie mehr zu den aktuellen PKV Testsiegern.

Tarif-Rechner für den persönlichen Testsieger nutzen

Die meisten Tests zur privaten Krankenversicherung haben ein Manko: Sie ermitteln die besten Tarife anhand von Modellkunden. Ob die viel gelobten PKV-Angebote auch für Sie in Frage kommen oder ob es vielleicht einen anderen Tarif gibt, der besser zu Ihren ganz persönlichen Voraussetzungen und Wünschen passt, können Sie einfach und bequem mit unserem Tarifrechner für die private Krankenversicherung erfahren. Wenn Sie dann einen oder mehrere passende Tarife entdecken, können Sie im Anschluss ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch mit einem Versicherungsexperten nutzen, der mit Ihnen die einzelnen Vor- und Nachteile der Angebote zur Zusatzversicherung für Beamte vergleicht.

Beamte in der gesetzlichen Krankenversicherung

Wenn Sie mehrere Kinder haben, kann die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung unter Umständen kostengünstiger sein, als die private Krankenversicherung, da es hier eine kostenlose Familienmitversicherung gibt. Jedoch muss beachtet werden, dass der Dienstherr keinen Arbeitgeberanteil zusteuert, da er ja bereits die Beihilfe für Sie leistet. Zudem ist die Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte nur unter Umständen möglich. Dazu müssen Sie eine Vorversicherungszeit von mindestens vierundzwanzig Monaten in den letzten fünf Jahren, bzw. zwölf Monate unmittelbar vor Ausscheiden aus der Versicherungspflicht vorweisen. Zudem muss die freiwillige Versicherung innerhalb von drei Monaten bei der Krankenkasse angezeigt werden. Im Klartext bedeutet dies für Beamte, dass sie  in der privaten Krankenversicherung verbleiben, sobald sie sich einmal dafür entschlossen haben. In der Regel sind die Beamtentarife der PKV aber ohnehin günstiger und leistungsstärker als die gesetzliche Krankenversicherung.

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