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Private Krankenversicherung Student

Günstige Absicherung für viele Studierende
Private Krankenversicherung Student
  • Günstige Studententarife
  • Kinder von Beamten profitieren von Beihilfe
  • Entscheidung für private Krankenversicherung bei Studienbeginn
  • Umfangreiche Leistungen der PKV sichern

Wann ist die private Krankenversicherung für Studenten sinnvoll?

Zu Beginn des Studiums können sich angehende Studierende entscheiden, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern wollen – ganz unabhängig davon, wie sie zuvor abgesichert waren. Sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung bieten Studenten Vorteile. Über die PKV sollten bestimmte Studierende genauer nachdenken.

Als Student gesetzlich oder privat versichern?

Viele Studenten stehen bei der Einschreibung für einen Studiengang vor der Frage, wie sie sich krankenversichern möchten. Für die meisten Studierenden ist die Antwort darauf zwar eindeutig. Sie wählen die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), da sie dort durch die Familienversicherung kostenlos über ihre Eltern versichert sind. Doch nicht allen Studenten steht diese Option offen. Für sie stellen die private Krankenversicherung (PKV) und die studentische Krankenversicherung gute Alternativen dar.

Die folgende Tabelle zeigt, wann die Familienversicherung für Studenten möglich ist:

Beide Elternteile sind privat versichert Ein Elternteil ist privat krankenversichert Eltern sind gesetzlich versichert
Haben die Eltern eine private Krankenversicherung, was etwa bei sogenannten Beamtenkindern häufig der Fall ist, besteht kein Zugang zur gesetzlichen Familienversicherung. Viele private Krankenversicherer bieten Studenten spezielle, preiswerte Tarife an. Kinder von Beamten profitieren zudem von günstigen Beihilfetarifen. Sind Mutter und Vater verheiratet und einer von beiden ist bei der privaten Krankenversicherung, ist die Familienversicherung nur möglich, wenn der gesetzlich versicherte Partner mehr als der Privatversicherte verdient beziehungsweise das Einkommen des Elternteils mit privater Krankenversicherung unter der Versicherungspflichtgrenze liegt. Sind die Eltern gesetzlich krankenversichert, steht Studenten die kostenlose Mitversicherung offen. Diese ist jedoch nur bei der Krankenkasse der Eltern möglich.

Wie lange gelten der Beihilfetarif und die kostenlose GKV-Absicherung?

Sowohl die günstigen Tarife der privaten Krankenversicherung für Studenten, deren Eltern verbeamtet sind, als auch die Familienversicherung sind an den Bezug des Kindergeldes gekoppelt. Entsprechend entfallen die Vorteile spätestens mit Vollendung des 25. Lebensjahres.

In der kostenlosen Mitversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es zudem Einkommensgrenzen. Der beitragsfreie Schutz gilt nur, solange Studenten nicht mehr als 450 Euro monatlich im Rahmen eines Mini-Jobs oder 425 Euro pro Monat aus anderen Einkünften verdienen. 

 

Redaktions-Tipp

Ob es bei der privaten Krankenversicherung (Beihilfe- und Studententarife) Grenzen beim Hinzuverdienst gibt, sollten Studenten beim Versicherer erfragen.

Was ist die studentische Krankenversicherung?

Studenten, die sich weder für eine private Krankenversicherung entscheiden wollen noch sich kostenlos über die Eltern mitversichern können, bleibt die gesetzliche studentische Krankenversicherung. Der Beitrag richtet sich nach dem maximalen BAföG-Satz und nach dem durchschnittlichen GKV-Beitrag. Hinzu kommt der Zusatzbeitrag, der sich je nach Krankenkasse unterscheidet. 

Preisbewusste Studenten finden mit einem Krankenkassenvergleich schnell heraus, welche Kasse besonders günstig ist. Da zudem die Leistungen der Krankenversicherungen geringfügig voneinander abweichen, sollten auch die Personen auf einen Vergleich zurückgreifen, denen bestimmte Kostenerstattungen wichtig sind, etwa für eine professionelle Zahnreinigung.

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Die studentische Krankenversicherung steht Studenten offen, sofern sie das 14. Fachsemester nicht überschritten oder das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Unter bestimmten Umständen kann die Versicherung allerdings verlängert werden. Danach müssen sich Studierende freiwillig versichern. 

Für die Dauer von in der Regel sechs Monaten bieten die Kassen einen vergünstigten Übergangstarif. Wenn das Bruttoeinkommen eine gewisse Grenze (2017: 991,67 Euro) nicht übersteigt, der Zusatzbeitrag der Kasse ein Prozent beträgt und der Studierende keine Kinder hat, liegt der Beitrag beispielsweise bei rund 140 Euro monatlich. Ist der Übergangszeitraum abgelaufen, zahlen Studenten den Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte oder die Kosten orientieren sich am Einkommen.

Als Student privat krankenversichern

Eine private Krankenversicherung kann für Studenten aus mindestens zwei Gründen sinnvoll sein. Dort lassen sich einerseits die Leistungen individuell zusammenstellen und gehen je nach Tarif deutlich über die Standardversorgung gesetzlicher Krankenkassen hinaus. Andererseits kann die private Absicherung durch spezielle Studenten- und Beihilfetarife für Kinder von Beamten günstiger sein als die studentische gesetzliche Krankenversicherung. 

Der Wechsel in die PKV ist dabei nur zu bestimmten Zeitpunkten möglich:

  • Mit Beginn des Studiums haben Studenten drei Monate Zeit, sich von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu befreien und einen privaten Krankenversicherer zu finden. Auch bereits Privatversicherte müssen der Hochschule einen Befreiungsbescheid vorlegen.
     
  • Mit dem Ende der Familienversicherung, ebenfalls mit einer Frist von drei Monaten.
     
  • Mit dem Ende der Versicherungspflicht als Student, wobei die Frist zwei Wochen beträgt.

Wichtig: Die Entscheidung für die private Krankenversicherung ist für Studenten während des gesamten Studiums bindend. Danach ist der Wechsel in die GKV möglich, wenn sie einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit mit einem Bruttoeinkommen nachgehen, das die Versicherungspflichtgrenze nicht übersteigt (2017: 4.800 Euro monatlich).

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gelten die günstigeren Versicherungskonditionen für Studierende bei vielen privaten Versicherern bis zur Vollendung des 34. Lebensjahres. Zudem bieten manche Unternehmen Beitragsrückerstattungen, wenn Versicherte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes keine Leistungen beansprucht haben. Junge, gesunde Studenten können daher in der privaten Krankenversicherung besser aufgehoben sein als in einer gesetzlichen Krankenkasse. 

Mit der Hilfe eines Experten zum richtigen Tarif

Um Stolperfallen zu vermeiden und offene Fragen zu klären, ist die Unterstützung durch einen Versicherungsexperten ratsam. Mit ihm lässt sich ein Preisvergleich zwischen den beiden Systemen durchführen. Er zeigt zudem auf Studenten zugeschnittene Angebote zur privaten Krankenversicherung auf. 

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