Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin verzichtet auf eine konkrete Konjunturprognose für 2010. In ihrer aktuellen Frühjahrsanalyse sehen sich die Forscher nicht in der Lage, die Daten für 2010 verlässlich vorherzusagen. Gleichzeitig enthält das Gutachten einen Hoffnungsschimmer. Zum Jahresende sehen die Forscher eine "Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung". 2010 sei von "einer sehr schwachen und langsamen Erholung auszugehen,“ sagte DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann.
Auf eine konkrete Zahl zur Konjunkturentwicklung wollte sich das Institut dagegen nicht festlegen. Grund sei, dass man in den vergangenen Monaten zu oft falsch gelegen habe. „Sämtliche Prognostiker – das DIW Berlin inbegriffen – haben die Entwicklung in all ihrer Dramatik so nicht vorausgesehen", sagte DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann. Die Makroökonomik befinde sich in einem "Erklärungsnotstand".
Das Institut versuchte zu erklären, warum viele Forscher zuletzt mit ihren Prognosen falsch lagen. Man habe den "konjunkturellen Wendepunkt" nicht richtig eingeschätzt, heißt es in der Analyse. Bis zum Herbst 2008 wiesen verschiedene Indikatoren noch auf eine positive Entwicklung hin: Investitionen und Beschäftigung nahmen zu. Das Abgleiten in die Rezession sei zu spät bemerkt worden. Auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Krise weltweit ausbreitete, sei nicht erkannt worden. Für die Zukunft müsse die Wirtschaftswissenschaft bessere Instrumente entwickeln.
Als positive Zeichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung wertet das DIW Berlin die weltweiten Konjunkturprogramme. Niedrige Rohstoffpreise würden die Inflation dämpfen. Das spreche für eine langsame Erholung der Weltwirtschaft in 2010. Für das aktuelle Jahr rechnen die Forscher allerding mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um rund fünf Prozent
Auf eine konkrete Zahl zur Konjunkturentwicklung wollte sich das Institut dagegen nicht festlegen. Grund sei, dass man in den vergangenen Monaten zu oft falsch gelegen habe. „Sämtliche Prognostiker – das DIW Berlin inbegriffen – haben die Entwicklung in all ihrer Dramatik so nicht vorausgesehen", sagte DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann. Die Makroökonomik befinde sich in einem "Erklärungsnotstand".
Das Institut versuchte zu erklären, warum viele Forscher zuletzt mit ihren Prognosen falsch lagen. Man habe den "konjunkturellen Wendepunkt" nicht richtig eingeschätzt, heißt es in der Analyse. Bis zum Herbst 2008 wiesen verschiedene Indikatoren noch auf eine positive Entwicklung hin: Investitionen und Beschäftigung nahmen zu. Das Abgleiten in die Rezession sei zu spät bemerkt worden. Auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Krise weltweit ausbreitete, sei nicht erkannt worden. Für die Zukunft müsse die Wirtschaftswissenschaft bessere Instrumente entwickeln.
Als positive Zeichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung wertet das DIW Berlin die weltweiten Konjunkturprogramme. Niedrige Rohstoffpreise würden die Inflation dämpfen. Das spreche für eine langsame Erholung der Weltwirtschaft in 2010. Für das aktuelle Jahr rechnen die Forscher allerding mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um rund fünf Prozent







