Die Preisbildung von Stromkonzernen steht im Vordergrund der vom Bundeskartellamt durchgeführten Sektoruntersuchungim Strommarkt. Bis zum 6. Mai haben die 60 größten Stromversorger Zeit mit Hilfe von umfangreichen Fragekatalogen ihre Preisgestaltung offen zu legen, so ein Bericht der Financial Times Deutschland (FTD). Hintergrund für die Studie sei der Verdacht, dass Konzerne absichtlich die Strommenge verknappen, um so die Preise an der Leipziger Strombörse EEX und im Großhandel in die Höhe zu treiben.
Bei der erstmaligen Untersuchung im Strommarkt konzentriert sich das Bundeskartellamt auf Kraftwerksbetreiber und Großhändler, wie RWE, E.ON, Vattenfall oder EnBW. Die Stromkonzerne sollen Details zu den Kosten der Stromerzeugung, zum Betrieb der Kraftwerke und zum Angebotsverhalten dokumentieren und somit transparenter gestalten.
Sektoruntersuchungen, die die Basis für spätere Auflagen oder Strafen bei Verstößen gegen Wettbewerbsrecht bilden können, sind im deutschen Kartellrecht seit 2005 vorgesehen. Im Jahr 2008 hatte das Bundeskartellamt bereits Untersuchungen in der Mineralölindustrie und bei den Betreibern von Ferngasnetzen begonnen.
Bei der erstmaligen Untersuchung im Strommarkt konzentriert sich das Bundeskartellamt auf Kraftwerksbetreiber und Großhändler, wie RWE, E.ON, Vattenfall oder EnBW. Die Stromkonzerne sollen Details zu den Kosten der Stromerzeugung, zum Betrieb der Kraftwerke und zum Angebotsverhalten dokumentieren und somit transparenter gestalten.
Sektoruntersuchungen, die die Basis für spätere Auflagen oder Strafen bei Verstößen gegen Wettbewerbsrecht bilden können, sind im deutschen Kartellrecht seit 2005 vorgesehen. Im Jahr 2008 hatte das Bundeskartellamt bereits Untersuchungen in der Mineralölindustrie und bei den Betreibern von Ferngasnetzen begonnen.







