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Mobilfunkunternehmen wehren sich gegen Skype

Telefonieren über das Internet wird immer einfacher. Auch vom Handy aus ist es heute häufig problemlos möglich. Mobilfunkanbieter füchten um ihre Umsätze.

Die Mobilfunkunternehmen T-Mobile und Vodafone wollen gegen die sich ausbreitende Internet-Telefonie in Handynetzen vorgehen. Nach einem Bericht der "Welt" stören sich die Anbieter insbesondere am neuen Handy N97, das Nokia demnächst auf den Markt bringen wird. Auf diesem Gerät soll die Telefonsoftware Skype vereits vorinstalliert sein.

Die Internet-Telefonie erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Bundesnetzagentur hat ermittelt, dass bereits 13 Prozent der Festnetz-Gespräche über das Internet geführt werden. Durch den technischen Fortschritt bei Handys wird die Internet-Telefonie auch in den Mobilfunknetzen immer einfacher zu realisieren. Ist die Software einmal installiert, kann der Nutzer meist problemlos über das Internet telefonieren. Abgesehen von den Gebühren für die Datenübertragung fallen dabei kaum weitere Kosten an. Telefonate zwischen Skype-Nutzern sind kostenlos, für Gespräche ins Festnetz werden nur zwei Cent je Minute fällig.

Nach dem Bericht der "Welt" setzt sich die EU-Kommission für die Internet-Telefonie ein. Dabei handle es sich um einen technologischen Erfolg, der in Europa gefördert werden solle, wird EU-Kommissarin Viviane Reding zitiert.