Die Deutsche Telekom hat die geplanten Investitionen in das DSL-Netz um 100 Millionen Euro gekürzt. Es werden aber weiterhin 200 Millionen für den Ausbau des Breitband-Netzes ausgegeben, sagte Finanzchef Timotheus Höttges dem Bonner General-Anzeiger. Er bekannte sich zum Netzausbau: "Es ist klar, dass jeder Deutsche einen DSL-Anschluss braucht".
Das Ziel, jeden Haushalt bis 2011 mit DSL zu versorgen, sei allerdings "schwierig" zu erreichen. Höttges kritisierte die Regulierungsbehörde. Die von ihr vorgegebenen Preise für die Vermietung der Leitungen an Wettbewerber seien zu niedrig. Damit rechne sich der DSL-Ausbau für die Telekom in ländlichen Gebieten kaum.
Beim politisch gewünschten Netzausbau sieht Höttges auch die Mitbewerber in der Pflicht. "Wir können nicht bei 50 Prozent Marktanteil 100 Prozent des Netzes ausbauen" sagte er dem General-Anzeiger. Es liege auch an den Mitbewerbern, ob jeder Deutsche bald einen DSL-Anschluss haben werde.






