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Fusionswelle bei Krankenkassen geht weiter

Im ersten Halbjahr 2009 sind bereits viele Krankenkassen durch Fusion vom Markt verschwunden. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Neben den bereits angekündigten Fusionen wird über eine Mega-Fusion von Barmer Ersatzkasse und Gmünder Ersatzkasse spekuliert.

Die Fusionswelle bei gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland geht weiter. Nachdem bereits zum 1. Juli sieben Fusionen stattfanden, meldete die DAK, die kleine Hamburg Münchener Krankenkasse übernehmen zu wollen. AOK Berlin und AOK Brandenburg beschlossen ebenfalls, sich ab 1. Januar 2010 zusammen zu schließen.

Wie die "Welt" berichtet, stehen darüber hinaus weitere Fusionen im Raum. Demnach prüfen Barmer Ersatzkasse und Gmünder Ersatzkasse (GEK) eine Fusion. Damit könnte sich die Barmer Ersatzkasse den Titel "Größte Krankenkasse Deutschlands" zurück erobern, den sie Anfang 2009 an die neue Techniker Krankenkasse verloren hatte. Diese war mit der IKK-Direkt zusammen gegangen.

Beobachter erwarten, dass sich der bisher festzustellende Trend hin zu großen Kassen fortsetzen wird. Die nächste Fusion ist für den 1. Oktober geplant: Dann entsteht die neue BKK Gesundheit, in der die Taunus BKK aufgehen wird. Zum 1. Januar soll sich die BKK Fahr dem Verbund anschließen, der damit zur größten Betriebskrankenkasse Deutschlands wird.