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Kfz-Versicherung darf Schadensfall begleichen und Versicherten hochstufen

Die Kfz-Versicherung darf einen Schaden auch gegen den Willen des Halters begleichen und den Versicherten anschließend in eine ungünstigere Schadensklasse einstufen. Dies entschied das Landgericht Coburg. Ob ein Versicherungsunternehmen für einen Schadensfall aufkomme, liege in dessen Ermessen, teilten die Richter mit.Die Kfz-Versicherung darf einen Schaden auch gegen den Willen des Halters begleichen und den Versicherten anschließend in eine ungünstigere Schadensklasse einstufen. Dies entschied das Landgericht Coburg. Ob ein Versicherungsunternehmen für einen Schadensfall aufkomme, liege in dessen Ermessen, teilten die Richter mit.

Die Kfz-Versicherung darf einen Schaden auch gegen den Willen des Halters begleichen und den Versicherten anschließend in eine ungünstigere Schadensklasse einstufen. Dies entschied das Landgericht Coburg. Ob ein Versicherungsunternehmen für einen Schadensfall aufkomme, liege in dessen Ermessen, teilten die Richter mit.

Im vorliegenden Fall war eine Frau auf ein bremsendes Taxi aufgefahren. Anschließend weiß die Fahrerin die Schuld an dem Unfall zurück und untersagte ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden zu begleichen. Nach Prüfung der Unfallumstände kam die Versicherung zu der Einschätzung, dass der Unfall von der Frau verursacht wurde. Das Versicherungsunternehmen zahlte anschließend dem Taxifahrer seinen entstandenen Schaden und stufte die Fahrzeughalterin gegen ihren Willen in eine ungünstigere Versicherungsklasse ein.

Gegen dieses Vorgehen klagte die mutmaßliche Unfallverursacherin  vor dem Landgericht Coburg. Dieses lehnte die Klage aber ab und bestätigte die Versicherung in ihrem Vorgehen.