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Gesetzliche Krankenkassen kritisieren Röslers Sparplan

Kosten-Nutzen-Bewertung muss Basis der Verhandlungen sein

Zum Ende der Woche melden sich auch die Krankenkassen zu Röslers Arznei-Sparplan und üben Kritik. Verschiedene Kassenvertreter äußerten sich dahingehend, dass die Verhandlungen mit der Pharmaindustrie erst dann Sinn machten, wenn vorher eine unabhängige Kosten-Nutzen-Analyse der einzelnen Medikamente stattfinden würde.

Nachdem Gesundheitsminister Philipp Rösler diese Woche bekannt gab, dass er die Pharmaindustrie notfalls zu Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen zwingen wollen und eine rasche Kostenreduzierung von Medikamenten zunächst auch mit Maßnahmen wie höheren Zwangsrabatten und einem Preismoratorium durchsetzen wolle, waren bereits zahlreiche Diskussionen ausgebrochen. Sowohl die Pharmaindustrie als auch diverse Politiker zeigten sich nur wenig begeistert von Röslers Arznei-Sparpaket und bezeichneten dieses als unausgereift und naiv.

 

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