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Erste Pleite einer gesetzlichen Krankenkasse nach Einführung des Gesundheitsfonds

Mögliche Schließung der City BKK

Nachdem in den Medien vor wenigen Tagen darüber berichtet wurde, dass die DAK vor der Pleite stehe, ist dies nun für die City BKK bittere Realität geworden. Damit ist nach Einführung des Gesundheitsfonds die erste gesetzliche Krankenversicherung pleite. Dem Spiegel zufolge haben sich das Bundesversicherungsamt und das Bundesgesundheitsministerium über die Schließung der City BKK zum 1. September 2010 geeinigt.

2009 und 2010 habe die City BKK Schulden in Höhe von etwa 50 Millionen Euro angesammelt. Es sei davon auszugehen, dass die Auflösung des gesetzlichen Krankenversicherers zu Kosten von bis zu 150 Millionen Euro führen könne. Diese hätten die anderen BKK zu tragen, was weitere Pleiten bedeuten könnte. Eine Alternative, über die laut dem Bericht am Donnerstag verhandelt wird, ist die Zahlung der 50 Millionen Euro durch die weiteren BKK.

Im Fall der Schließung kann jeder Versicherte ohne Komplikationen zu einer anderen Kasse wechseln, so der Dachverband der Betriebskrankenkassen. Generell empfiehlt es sich, einen Wechsel in die private Krankenversicherung in Erwägung zu ziehen.
 

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