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Rürup-Rente – Erhöhung der Steuerfreiheit

Auch 2011 wächst die Steuerersparnis

Die Rürup-Rente wurde speziell für Selbstständige und Freiberufler konzipiert. Diese Form der Altersabsicherung bietet hohe Steuervergünstigungen, um besonders effektiv fürs Alter vorsorgen zu können. Dabei wächst die Steuererleichterung mit jedem Jahr um zwei Prozent. 72 Prozent der Einzahlungen in die Rürup-Rente können im Jahr 2011 von der Steuer abgesetzt werden. Da die gesetzliche Rente bereits heute nicht mehr für den Lebensunterhalt ausreicht, sollten Selbstständige und Freiberufler die Möglichkeit nutzen, mit der Rürup-Rente ihren Lebensstandard zu sichern.

Die Rürup-Rente ist für Personen, die nicht gesetzlich rentenversichert sind, eine äußerst attraktive private Altersabsicherung. Es handelt sich dabei um eine staatlich geförderte Vorsorge, die hohe Steuervergünstigungen ermöglicht. Schließt der Versicherte eine Beitragsrückgewähr ein, so sichert er außerdem die Familie im Fall seines Todes mit einer Hinterbliebenenrente ab.

Art der Förderung

Die Beiträge zur Rürup-Rente sind von der Steuer absetzbar. 2010 sind 70 Prozent der Einzahlungen bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von 14.000 Euro steuerfrei. Dieser Maximalbetrag steigt bis 2025 auf jährlich 20.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt sind 100 Prozent der Einzahlungen von der Steuer absetzbar.
        
Ein Beispiel: Wer 15.000 Euro im Jahr in eine Rürup-Rente gezahlt hat, kann 2010 10.500 Euro steuerlich geltend machen. Bei einem angenommenen Steuersatz von 40 Prozent ergibt sich eine Steuererstattung von 4.200 Euro. Der Eigenanteil beträgt in diesem Fall also nur ca. 10.800 Euro bzw. 72 Prozent. Die Rürup-Rente ist für Selbstständige und Freiberufler in jedem Fall eine attraktive Form der privaten Altersvorsorge.