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Blutdurchfall-Bakterium EHEC

Bessere Versorgung von Privatpatienten

Seit Mitte Mai gibt es in Deutschland eine erhöhte Zahl an EHEC-Infektionen. Aktuell wird bundesweit bei mehr als 1500 Menschen der Durchfallerreger EHEC vermutet oder ist bereits nachgewiesen. Bisher gab es mindestens 15 Todesfälle. Gerade bei derart schwerwiegenden Krankheiten kann eine private Krankenversicherung durch bessere Leistungen vorteilhaft sein.

Das Bakterium EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) kann im Darm blutige Entzündungen verursachen. Die Übertragung von EHEC kann unter anderem durch direkte Ansteckung, unsauberes rohes Fleisch oder Rohmilch und ungewaschenes Obst und Gemüse geschehen. Die Symptome treten in der Regel ein bis drei Tage nach Aufnahme der Bakterien auf. Möglich sind hierbei Schädigungen der Blutgefäße, Nierenversagen und Blutarmut. Die Krankheitsdauer beläuft sich üblicherweise auf fünf bis 20 Tage, bei Kindern sind mehrere Monate möglich.

Die Behandlung einer EHEC-Erkrankung ist problematisch. Der Einsatz von Antibiotika etwa kann die Dauer der Krankheit verlängern. Es muss eine Intensivbehandlung erfolgen, bei der unter anderem der Wasser- und Elektrolytverlust ersetzt wird und Bluttransfusionen erfolgen. Die private Krankenversicherung bietet bei EHEC-Fällen bessere Leistungen. Dazu zählt nicht nur die bevorzugte Behandlung im Krankenhaus, sondern auch beim Arzt, wenn Nachuntersuchungen erfolgen müssen. Sowohl stationär als auch ambulant sind kürzere Wartezeiten und eine hochwertigere Versorgung möglich.