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Riester-Rente vs. gesetzliche Rente

Blüm, Riester und Schwark im Gespräch

„Der Renten-Check. Welche Altersvorsorge ist noch sicher?“ hieß es in der Sendung „Menschen bei Sandra Maischberger“ am Dienstagabend. Zu den Gästen zählten die ehemaligen Sozialminister Walter Riester (SPD) und Norbert Blüm (CDU) sowie Peter Schwark (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft).

Walter Riester sagte, dass die gesetzliche Rente noch nie ausreichend gewesen sei. Ihm zufolge ist eine private Altersvorsorge eine unverzichtbare Absicherung vor Armut im Alter. Die gesetzliche Rente biete immer weniger Stabilität, so der Begründer der staatlich geförderten Riester-Rente.

Norbert Blüm bezeichnete das Umlageverfahren als das sicherste Rentensystem. Die Höhe der gesetzlichen Rente sei abhängig davon, wie viele Beiträge eingezahlt würden. In die Riester-Rente seien vier Prozent des Geldes, das die Rentenversicherung gebraucht habe, geflossen. Da dieses Geld nun fehle, würde die gesetzliche Rente sinken.

Peter Schwark lobte die Riester-Rente. Sie lohne sich für alle Verbraucher – Singles,
Alleinerziehende und Familien. Für manche rechne sie sich lediglich früher als für andere, sagte der GDV-Geschäftsführer.