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Keine Angst vor Freitag, dem 13.

Viele Deutsche halten einen Freitag, der auf den 13. eines Monats fällt, für einen Unglückstag. Die Angst vor Freitag, dem 13., ist jedoch unberechtigt. Statistisch gesehen gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass an solchen Tagen mehr Unglücke geschehen als sonst.
Keine Angst vor Freitag, dem 13.

Die Furcht vor Freitag, dem 13., bezeichnen Wissenschaftler als Paraskavedekatriaphobie. Menschen, die Angst vor diesem symbolträchtigen Datum haben, vermeiden an solchen Tagen Autofahrten und Flüge, verschieben Arzttermine und bewältigen ihren Alltag generell vorsichtiger als sonst. Älteren Erhebungen zufolge melden sich an den „schwarzen“ Freitagen sogar drei- bis fünfmal mehr Arbeitnehmer krank als an anderen Tagen. Laut einer Studie der Zurich Versicherung verlaufen Freitage am 13. eines Monats jedoch sogar deutlich schadensärmer als andere Freitage.

Statistisch betrachtet fehlt der Angst vor Freitag, dem 13., jegliche Grundlage, lautet das Ergebnis einer Auswertung der Zurich Versicherung in Deutschland. Zwar werden an Freitagen grundsätzlich die meisten Versicherungsschäden registriert, doch gerade bei den Freitagen, die auf den 13. eines Kalendermonats fallen, werden deutlich weniger Schadensfälle verzeichnet. Zwischen 2009 und 2011 gingen an Freitagen, die nicht auf den Monatsdreizehnten fielen, bei der Zurich Versicherung im Schnitt 2.400 Schadensmeldungen bei Unfallversicherung, Haftpflicht und Co. ein. An den „schwarzen“ Freitagen waren es dagegen durchschnittlich nur 2.100 Meldungen. Viele Wissenschaftler vermuten, dass an solchen Tagen deshalb weniger Unglücke geschehen, weil die Menschen mit erhöhter Vorsicht durch den Tag gehen.

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