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Zahlen der Woche - Unser Wochenrückblick

Eklat im Bundestag, exzellente Unis und mögliche Kosten der Energiewende - unser Wochenrückblick fasst alle wichtigen Fakten dieser Woche für Sie zusammen.
Zahlen der Woche - Unser Wochenrückblick

15 Milliarden – Euro Schadensersatz fordern Energiekonzerne vom deutschen Staat. Diese Summe sei den Energiekonzernen, darunter E.on und RWE, infolge des Atomausstiegs entstanden. Die Verfassungsbeschwerde, in der von diesem Schaden ausgegangen wird, beruft sich dabei auf die im Grundgesetz verankerte Eigentumsgarantie. Die von der Bundesregierung angestrebte Energiewende, stellt diesen Grundsatz für die Konzerne infrage.

211 – von 620 Abgeordneten waren bei einer Abstimmung am Freitag im Bundestag nur anwesend. Da mindestens die Hälfte der Abgeordneten vor Ort sein müssen, damit der Bundestag beschlussfähig ist, wurde die Sitzung überraschend abgebrochen. Damit wurde auch die erste Lesung des Gesetzesentwurfs zum Betreuungsgeld torpediert und auf die Zeit nach der Sommerpause verschoben.

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2,7 Millionen Verbraucher bei DKMS registriert

69 Jahre – so spät sollte nach dem aktuellen „Rentenausblick 2012“ der OECD erst der Einstieg in die Rente erfolgen, damit das Rentensystem tragfähig bleiben kann. Die Erhöhung von 65 auf 67 Jahre sei zwar bereits ein richtiger Schritt, allerdings ginge er noch nicht weit genug. Die Experten der OECD schlagen sogar eine fortlaufende Erhöhung des Renteneinstiegsalters abhängig vom Anstieg der Lebenserwartung vor. In Deutschland wäre dies ein Anstieg einem Jahr alle sieben Jahre.

11 – von 16 Unis dürfen sich weiterhin bzw. zum ersten Mal als Elite-Uni bezeichnen. Am Freitag wurden die Ergebnisse der dritten Runde der bundesweiten Exzellenzinitiative bekannt gegeben. Dabei geht es um die Vergabe von zusätzlichen Geldern in Höhe von 2,7 Milliarden Euro. Die HU Berlin und die Universitäten Bremen, Köln, Tübingen sowie die TU Dresden steigen in diesem Jahr auf. Die Unis Freiburg und Göttingen, sowie das Karlsruher Institut für Technologie müssen den Titel hingegen abgeben.

2,7 Millionen – potentielle Knochenmarkspender verzeichnet die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Sie stellt damit über die Hälfte der registrierten Knochenmarkspender in Deutschland. Auch finanzen.de engagiert sich seit dieser Woche als Firma. Zahlreiche Mitarbeiter haben sich in diesen Tagen als Spender typisieren lassen und stehen damit als potentielle Knochenmarkspender zur Verfügung.