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Rentenversicherung: Beiträge könnten 2013 sinken

Nachdem der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung bereits zu Beginn dieses Jahres abgesenkt wurde, könnten die Beiträge für die Altersvorsorge bereits im kommenden Jahr weiter sinken. Die Deutsche Rentenversicherung Bund spricht von einem neuen Beitragssatz in Höhe von 19 Prozent.
Rentenversicherung: Beiträge könnten 2013 sinken

Im Rahmen der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund in Bamberg erklärte Alexander Gunkel, Vorsitzender des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, dass die Rentenversicherung zum Ende des laufenden Jahres voraussichtlich einen Überschuss in Höhe von rund 4,4 Milliarden Euro erzielen wird. Trotz der Beitragssenkung von 19,9 auf 19,6 Prozent in diesem Jahr wird die Nachhaltigkeitsrücklage zum Jahresende 2012 auf rund 28,8 Milliarden Euro ansteigen. Das entspricht laut Deutsche Rentenversicherung Bund rund 1,66 Monatsausgaben.

Beitragssatz könnte auf 19,0 Prozent gesenkt werden

Angesichts dieser Finanzreserven könnten die Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung Anfang 2013 von aktuell 19,6 Prozent auf 19,0 Prozent gesenkt werden, erklärt Gunkel in einer Pressemitteilung. Einen niedrigeren Beitragssatz hatte es bei der gesetzlichen Rentenversicherung zuletzt 1993 gegeben. Der mögliche Beitragssatz von 19 Prozent könnte nach den Vorausberechnungen der Deutschen Rentenversicherung Bund dann bis 2016 auf diesem Niveau verbleiben. Sogar die von der Regierung vorgesehene Kürzung des Bundeszuschusses um 4,75 Milliarden Euro innerhalb der nächsten vier Jahre sei dabei bereits einkalkuliert, so der Chef der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Anpassung des Reha-Budget ab 2013 gefordert

In ihrer Bundesvertreterversammlung pochte die Deutsche Rentenversicherung Bund auf ein höheres Budget für Rehabilitationsleistungen bereits ab 2013. Dr. Hartmann Kleiner, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Bund kritisierte, dass die von der Bundesregierung vorgesehene Anpassung des Reha-Budgets ab 2017 deutlich zu spät komme. "Wegen der aktuellen demografischen Entwicklung gibt es immer mehr Menschen, die einer Rehabilitation bedürften, um erwerbsfähig bleiben zu können", sagte Kleiner. Da zunehmend mehr Rentenversicherte Leistungen für Rehabilitationsmaßnahmen benötigten, sei eine frühzeitige Budget-Anpassung dringend notwendig.