19,0 – Prozent statt 19,6 Prozent, so könnte sich der Rentenversicherungsbeitrag im Jahr 2013 gestalten. Denn trotz der Beitragssenkung von ehemals 19,9 Prozent, sind aufgrund der guten Arbeitsmarktsituation die Rentenkassen prall gefüllt. Da die gesetzliche Rentenversicherung jedoch über ein Umlageverfahren finanziert wird, d.h. die Beiträge direkt an Leistungsempfänger weitergegeben werden, ist es auch nicht möglich, mehr als einen Teil der Überschüsse als Reserve zu verwenden. Dauerhaft wird es aber dazu kommen, dass die laufenden Einnahmen, die Ausgaben der Rentenversicherung nicht decken werden können.
5.000 – Euro will die CDU in Sachsen-Anhalt jungen Ehepaaren als zinsloses Darlehen geben. Bekommen die Paare Kinder, soll ihnen die Rückzahlung des Ehekredits ganz oder teilweise erlassen werden. So will die CDU in Sachsen-Anhalt sinkenden Geburtenraten entgegenwirken. Da das Darlehen aber nur an Ehepaare gezahlt werden soll, stößt das Vorhaben bereits jetzt auf heftige Kritik. Die SPD und die Grünen bezeichneten die Pläne als rückwärtsgewandt.
924 Millionen – Euro würde der sogenannte Pflege-Bahr kosten, wenn er ähnlichen Zuspruch findet wie die Riester Rente. Die Pflegeförderung soll ab 2013 in Kraft treten und betrifft Pflegetagegeldversicherungen, die bestimmte Auflagen erfüllen. So dürfen beispielsweise keine Interessenten aufgrund ihres Alters oder Vorerkrankungen abgelehnt werden, wie das bei bisherigen Pflegetagegeldversicherungen für die Versicherungsgesellschaften möglich ist. Die Regierung hat allerdings weitaus weniger Geld für den Pflegebahr vorgesehen. Sie rechnet mit Kosten von rund 100 Millionen Euro jährlich.
52.000 – Megawatt an installierter Solarleistung sollen gefördert werden. Dann tritt die – wie nun aus Regierungskreisen bekannt wurde – Deckelung der Förderung in Kraft. Bereits seit Wochen wird über eine Kürzung der Solarförderung gesprochen, nun ist eine erste genaue Zahl bekannt. Von den nun im Raum stehenden 52.000 Megawatt sind bereits rund 28.000 Megawatt installiert.
2,042 Billionen – Euro betrugen die Staatsschulden von Bund und Ländern Ende März. Das waren 42,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahresmonat. Dabei wurde viel zusätzliches Geld für die Stabilisierung der Finanzmärkte und zur Bankenrettung verwendet. Dennoch sieht Finanzminister Schäuble die Einhaltung der Schuldenbremse bereits für das Jahr 2013 vor.








