2,67 Milliarden – Euro haben die Bundesländer im Jahr 2011 in die Krankenhäuser investiert. Damit sanken die Investitionen für Anschaffung und Erhalt technischer Geräte, Infrastruktur und Sanierungen erneut. Vor zehn Jahren wurde noch zirka ein Fünftel mehr in die Krankenhäuser gesteckt. So liegt die Hauptlast der finanziellen Investitionen bei den gesetzlichen Krankenkassen, die die Finanzierungspolitik der Länder scharf kritisieren.
0,75 – Prozent auf diesen historischen Tiefststand hat die Europäische Zentralbank den Leitzins für die Euro-Zone am vergangenen Donnerstag gesenkt. Damit soll die schwächelnde Wirtschaft vor allem in Süd-Europa angekurbelt werden. Noch nie hat der Leitzins unter der Ein-Prozent-Marke gelegen.
16.350 – Pflegekräfte arbeiteten im Jahr 2011 in Leiharbeit. Damit stieg die Zahl der Pflegeleiharbeiter im Vergleich zu 2005 um insgesamt 400 Prozent. Auch wenn die Beschäftigten in Leiharbeit noch einen geringen Anteil an allen Pflegekräften einnehmen, ist dennoch ein Trend zu beobachten, der vor allem mit den Bemühungen um geringere Personalkosten in Verbindung steht.
663.000 – Kinder sind im letzten Jahr in Deutschland zur Welt gekommen. Dies sind rund 15.000 weniger als noch im Jahr davor. Damit sinkt die Geburtenrate noch weiter ab. Zwar habe die Bevölkerungsrate insgesamt zugenommen, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Dies liegt jedoch vor allem daran, dass etwa 279.000 mehr Menschen zu- als abgewandert sind.
450 – Euro sollen Mini-Jobber voraussichtlich ab 2013 pro Monat verdienen können. Damit wird die bisherige Grenze um 50 Euro angehoben. Die geringfügige Beschäftigung in Form von Mini- und Midi-Jobs war ursprünglich dazu gedacht, die Rückkehr in den Arbeitsmarkt für Erwerbslose zu erleichtern und die Schwarzarbeit zu bekämpfen. Die 400 Euro-Job sind in der Vergangenheit aber immer wieder in die Kritik geraten, da viele Experten bezweifeln, dass sie tatsächlich wirksam sind. Vielmehr wird gerade der Minijob von vielen als Sackgasse wahrgenommen.
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