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Zahlen der Woche - Unser Wochenrückblick 29.07

In dieser Woche wurden die 30. Olympischen Spiele der Neuzeit in London eröffnet. Allein die Eröffnungsfeier am Freitag soll rund 35 Millionen Euro gekostet haben. Spontane Zuschauer mussten umgerechnet bis zu 2.570 Euro für das Spektakel hinlegen. Weitere Zahlen der Woche finden Sie im Wochenrückblick von finanzen.de.
Zahlen der Woche - Unser Wochenrückblick 29.07

20 – Billionen Dollar und mehr sollen Millionäre weltweit in Steueroasen gebunkert haben. Weil das Finanzvermögen der Reichen und Superreichen in Liechtenstein und Co. liegt, gehen den Staaten jedes Jahr Steuereinnahmen in Milliardenhöhe durch die Lappen. Besonders in den Entwicklungsländern sei dieses Problem gravierend, erklärte die Nichtregierungsorganisation Organisation Tax Justice Network.

69 – Jahre alt ist Jochen Michalczyk, Pensionär bei Otto. Ab diesem Jahr geht der Rentner wieder arbeiten – und zwar für seinen ehemaligen Arbeitgeber. Das Versandhandelsunternehmen Otto holt seine Pensionäre wieder zurück in den Job, weil es an qualifiziertem Fachpersonal mangelt. Michalczyk verriet finanzen.de, weshalb er gerne wieder ins Büro geht.

190 – Millionen Euro Mehreinnahmen könnten die deutschen Apotheker bald erzielen, wenn es nach Philipp Rösler (FDP) geht. Der Wirtschaftsminister will die Arzneimittelpreisverordnung ändern und den Zuschlag auf den Arzneimittel-Packungspreis um 25 Cent auf 8,35 Euro erhöhen. Die Apotheker wollen sich mit dieser Anhebung nicht zufrieden geben – sie fordern einen Zuschlag von 9,14 Euro pro verkaufte Packung. Die Kosten müssten vor allem die gesetzliche und die private Krankenversicherung übernehmen.

12 – Milliarden Euro müssen Lebensversicherer ihren ehemaligen Kunden nachzahlen, schätzen Verbraucherschützer. Der Bundesgerichtshof hat in dieser Woche wichtige Vertragsklauseln bei Kapitallebens- und privaten Rentenversicherungen der Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG für unwirksam erklärt. Im Gespräch mit finanzen.de erklärt Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg, welche Kunden von dem Urteil betroffen sind und was sie tun müssen, um fällige Nachzahlungen zu erhalten.

5,9 – Punkte im so genannten Konsumklimaindex prognostiziert die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für August. Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen befragt im Auftrag der EU-Kommission monatlich rund 2.000 Menschen zu ihren Einkommenserwartungen und ihrem Konsumverhalten. Obwohl zur Zeit viele Menschen mit einem etwas geringeren Einkommen in der Zukunft rechnen, sind die Verbraucher auch weiterhin zu größeren Anschaffungen bereit, heißt es in der aktuellen Konsumklimastudie.

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