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Inflation in Ländern des Euroraums stabil

Laut einer heute Vormittag in Luxemburg veröffentlichten Schätzung des statistischen Amts der Europäischen Union, Eurostat, lag die jährliche Inflationsrate des Euroraums im Dezember 2012 bei 2,2 %. Sie bleibt damit stabil gegenüber dem November.
Inflation in Ländern des Euroraums stabil

Vor allem die steigenden Energiekosten sind für die Inflation verantwortlich. So betrug die Inflation bei der Energie 5,2 Prozent gegenüber ganzen 5,7 Prozent im November. bei Lebensmitteln, Alkohol und Tabak lag die Inflationsrate bei 3,1 Prozent (gegenüber 3,0 Prozent im November). Dienstleistungen und Industriegüter ohne Energie wiesen hingegen eine niedrigere Inflationsrate auf. Hier lag die Quote bei 1,8 Prozent (1,6 Prozent im November) bzw. 1,1 Prozent (stabil gegenüber dem November).

Entwicklungen der Eurozone

Insgesamt handelt es sich bei der Gesamtquote von 2,2 Prozent um den niedrigsten Inflationsstand seit Dezember 2010. Noch im August bzw. September hatte die Teuerungsrate in den 17 Ländern der Eurozone bei 2,6 Prozent gelegen. Zum Jahresende verbesserte sich die Rate jedoch merkbar. Die Europäische Zentralbank hatte einen Zielwert von knapp unter 2,0 Prozent angepeilt, und diesen Wert für das Jahr 2012 nur knapp verfehlt. Für Deutschland lag die Teuerungsrate nur geringfügig geringer. Sie lag im Dezember bei 2,1 Prozent.

Werte für Deutschland

In Deutschland war es allerdings gegen Jahresende noch einmal zu einem deutlichen Preissprung gekommen. So hatten sich vor allem Lebensmittel und Pauschalreisen von November zu Dezember erheblich verteuert. Zwar wird damit gerechnet, dass sich diese Preise zu Jahresbeginn wieder erholen werden, insgesamt bleiben die Preise aber teurer. Die Europäische Zentralbank prognostiziert für dieses Jahr eine niedrigere Inflationsrate. So rechnet man mit 1,6 Prozent, legt die Spanne jedoch auf 1,1 bis 2,1 Prozent fest.

Konsumklima sinkt

Die weitere Verteuerung von Produkten und Dienstleistungen trübt bereits jetzt die Kauflaune der Deutschen. Das GfK-Barometer für Verbraucherstimmung ist zum Januar 2013 um 0,2 Punkte auf 5,6 gefallen. Damit ist der tiefste Stand seit Dezember 2011 erreicht. Gleichzeitig sank der Indikator für die Konjunkturerwartung um 3,3 Punkte auf minus 17,9. Die GfK-Forscher machen für die sinkenden Indikatoren vor allem die Verunsicherung der Verbraucher angesichts der Eurokrise verantwortlich.

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