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Krankenkassenvergleich 2016: Welche Kasse die Richtige ist

Nachdem mehr als 75 Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge erhöht haben, müssen Millionen gesetzlich Krankenversicherte tiefer in die Tasche greifen. Durch einen Krankenkassenvergleich können sie 2016 jedoch bares Geld sparen. Denn viele Kassen bleiben in diesem Jahr günstig. Doch sind diese auch gut?
Vergleich Krankenkassen 2016: Mitglieder können meist bares Geld sparen
Krankenkassenvergleich 2016 zahlt sich für Versicherte aus

Zwei Drittel der gesetzlichen Krankenkassen haben den Zusatzbeitrag für 2016 erhöht. Dabei sind die Viactiv Krankenkasse mit 16,3 Prozent und die DAK-Gesundheit mit 16,1 Prozent die beiden teuersten Anbieter. Wer sich mit der Beitragserhöhung nicht zufriedengeben will, sollte seine aktuelle Krankenkasse mit anderen Kassen vergleichen. Denn 2016 haben mehr als 40 von ihnen ihre Beiträge stabil gehalten. Doch für den Anbieterwechsel bleibt für manche Versicherte nicht mehr viel Zeit.

Krankenkassenvergleich 2016: Wann ist ein Wechsel der Krankenkasse möglich?

Ein Wechsel der Krankenkasse ist in der Regel sehr simpel. Dabei gilt: Wer mindestens 18 Monate Mitglied bei seiner Kasse ist, kann jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrages gilt zudem ein Sonderkündigungsrecht. Dann dürfen gesetzlich Versicherte auch vor Ablauf der 18 Monate wechseln. Dies ist jedoch nur in dem Monat möglich, in dem der erhöhte Beitrag zum ersten Mal erhoben wird. Die Kündigung muss der Kasse demnach bis zum 31. Januar vorliegen.

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Nicht nur bei Beitragserhöhungen, sondern auch bei unzufriedenstellenden Leistungen und schlechtem Service können Versicherte ihre Kasse wechseln. Dabei haben besonders Menschen mit Vorerkrankungen oder chronischen Leiden bei einem Wechsel nichts zu befürchten, denn die gesetzlichen Krankenkassen dürfen Versicherte nicht ablehnen.

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Krankenkassenvergleich 2016: Das beste Angebot finden

Ein Vergleich der Krankenkassen zeigt Wechselwilligen, bei welcher Kasse sie 2016 am besten aufgehoben sind. Wer günstig versichert sein will, wechselt am besten zu einer Kasse mit geringen Beiträgen. Wer jedoch Wert auf hohe Leistungen legt, muss dafür oft etwas tiefer in die Tasche greifen. Eine aktuelle Untersuchung der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) zeigt, welche Anbieter mit günstigen Beiträgen beziehungsweise sehr guten Leistungen überzeugen. Dabei ist eine Ersparnis von „bis zu 860 Euro im Jahr“ möglich, wenn von der teuersten zur günstigsten Kasse gewechselt wird.

Der Leistungs- und Preischeck dient allerdings nur als grobe Orientierung für Versicherte. Wesentlich detaillierter ist der Krankenkassenvergleich für 2016 des €uro Magazins. Anhand verschiedener Musterkunden wurde die beste Krankenkasse für 2016 ermittelt. Der Test zeigt, bei welchem Anbieter zum Beispiel Sparer, Familien oder Menschen, die besonders Wert auf alternative Medizin legen, am besten aufgehoben sind.

Was ist beim Krankenversicherungsvergleich 2016 zu beachten?

Für die Auswahl der passenden Absicherung raten die Verbraucherschützer von Stiftung Warentest zu einem Vergleich der Krankenkassen für 2016. Dabei ist zu beachten, dass Betroffene nicht nur die Beitragshöhe, sondern auch die Leistungen mit anderen Angeboten vergleichen sollten. Es gibt zwar eine gesetzlich festgelegte Regelversorgung, aber Kassen können ihren Mitgliedern darüber hinaus Sonderleistungen wie die Kostenerstattung für eine professionelle Zahnreinigung gewähren. Diese Extraleistungen sind von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlich. Daher verschafft ein Krankenversicherungsvergleich 2016 Interessierten einen umfangreichen Überblick und hilft bei der Suche nach der persönlich bestmöglichen Krankenversicherung.