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Berliner Sparkasse dreht an Preisschraube: Höhere Gebühren ab Dezember

Auf Kunden der Berliner Sparkasse kommt eine Preiserhöhung zu. Die Bank wird zum 1. Dezember die Gebühren für das klassische Girokonto sowie für das Onlinekonto erhöhen. Darüber hinaus führt die Berliner Sparkasse mit „Giro Individual“ ein neues Girokonto ein, das zwar sehr günstig ist. Jedoch zahlen Kunden hierbei für fast jede Leistung zusätzlich.
Berliner Sparkasse erhöht Gebühren für das Girokonto
Kostenlos Geldabheben nicht mit jedem Girokonto möglich

Denkbar ungünstig fällt die Verkündung der Berliner Sparkasse, die Gebühren für ihre Girokonto-Modelle zu erhöhen. Erst Anfang der Woche veröffentlichte Stiftung Warentest einen Bankkonto-Test, den sich so mancher Kunde der Sparkasse nun genauer ansehen könnte. Denn für diesen fand die Verbraucherorganisation immerhin noch mehr als 20 Geldinstitute, bei denen für das Girokonto keine monatlichen Gebühren anfallen.

Bei der Berliner Sparkasse müssen Kunden schon seit längerem für die Kontoführung zahlen. Doch nun wird es für sie zum 1. Dezember 2016 teurer. Für „Giro Digital“, dem Online-Girokonto der Bank, fallen dann drei Euro statt zwei Euro monatlich an. „Giro Pauschal“ kostet künftig mit sieben Euro im Monat drei Euro mehr. Im Gegensatz zu den anderen Angeboten der Berliner Sparkasse kommen hierbei auf Kunden zumindest keine weiteren Kosten zu.

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Girokonto bei Berliner Sparkasse wird teurer

Wer das Onlinekonto der Berliner Sparkasse nutzt, sollte darauf achten, wirklich alle Bankgeschäfte im Internet zu erledigen. Werden Überweisungen vor Ort oder per Telefon-Banking getätigt, verlangt das Geldinstitut dafür jeweils zwei Euro, gleiches gilt für Bargeldein- und -auszahlungen am Bankschalter. Auch die Bankkarte fürs Konto kostet nun 8,50 Euro pro Jahr. Beim neu eingeführten „Giro Individual“ fällt eine monatliche Gebühr von nur einem Euro an. Dafür zahlen Kunden jedoch für fast jede weitere Leistung wie Überweisungen und Geldabheben am Automaten.

Die Berliner Sparkasse begründet die Preiserhöhung unter anderem mit der anhaltenden Niedrigzinsphase, berichtet der Tagesspiegel. Aus dem gleichen Grund hat auch die Postbank angekündigt, ab dem 1. November mehr Gebühren für das Girokonto zu erheben. Daneben haben weitere Banken wie die Hypovereinsbank und die Hamburger Sparkasse ihre Kosten angepasst.