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April 2009

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Die Erwartungen der Deutschen an ihre Altersvorsorge sind niedrig. Plädoyer für etwas mehr Optimismus.
Die durchschnittlichen Monatsverdienste sind 2008 gestiegen: im Osten um 2,8 Prozent, im Westen um 2,2 Prozent. Insbesondere Beschäftigte in der Energie-, Wasserversorgung und Entsorgunsgwirtschaft konnten sich über Zuwächse freuen.
Deutsche Privatanleger trennten sich im ersten Quartal 2009 von Investmentfonds. Insbesondere Anteile von Aktienfonds wurden verkauft. Insgesamt hat die Branche jedoch Mittelzuflüsse verbucht. Institutionelle Investoren legten über 5 Milliarden Euro neu an.
Wer in den vergangenen Jahren eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen hat, sitzt derzeit meist auf großen Verlusten. Ein sofortiger Verkauf der Versicherung löst das Problem allerdings nur in seltenen Fällen.
Die Frankfurter Sparkasse hat Fehler bei der Beratung zu Investmentzertifikaten der Pleite gegangenen Bank Lehman Brothers zugegeben. Betroffene Anleger können auf Entschädigung hoffen.
Die Bundesregierung tritt Befürchtungen entgegen, dass die gesetzliche Rente 2010 gekürzt werden könnte. Dieser Fall würde eintreten, wenn die durchschnittlichen Löhne in Deutschland sinken. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz schloß eine Anpassung der Renten nach unten aus.
Der Bundestag hat die Einführung eines Pfändungsschutzkontos beschlossen. Schuldner erhalten damit einfacheren Zugriff auf einen Freibetrag von 985,15 Euro.
Die Verbraucher in Deutschland lassen sich von der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht die Laune vermiesen. Sie planen weiterhin Anschaffungen. Auch die Erwartungen an das eigene Einkommen haben sich in den letzten Monaten gebessert.
Nach der großen Netzstörung in der Vorwoche entschudligt sich T-Mobile bei seinen Kunden. Sie dürfen einen Tag lang kostenlose SMS versenden. 85 Millionen Kurznachrichten kamen dabei zusammen.
Studenten können Riester-Verträge abschließen und die staatliche Prämie erhalten. Dafür müssen sie einen Minijob ausüben und auf die Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Rentenversicherung verzichten.
Die Deutsche Telekom AG bekommt künftig weniger Auflagen von der Bundesnetzagentur. Sie darf selbst die Preise festlegen, zu denen Wettbewerber Gespräche durch das Telekom-Netz leiten.
Der einheitliche Beitragssatz hat die gesetzlichen Krankenversicherung für viele Menschen teurer gemacht. Aber es gibt neue Sparmöglichkeiten. Im Finanzen.de-Blog zeigen wir, wie man sie nutzt.
Gespräche, SMS und das Surfen mit dem Mobiltelefon im EU-Ausland wird ab 1. Juli 2009 billiger. Das Europäische Parlament stimmte einer Verschärfung der EU-Roamingverordnung zu.
Die Bundesregierung sucht gemeinsam mit der Bundesbank und dem staatlichen Banken-Rettungsfonds SoFFin Lösungen für das Verfahren mit Risikopapieren in Bank-Bilanzen. Bis Mitte Mai soll ein ausführliches Konzept für ein Bad-Bank-Modell vorliegen.
In Zeiten niedriger Zinsen geht der Ertrag von privaten Altersvorsorgeprodukten zurück. Versicherungsexperten haben für den Map-Report ermittelt, wie stark die Rendite aktuell zurück gegangen ist.
Der Bundesgerichtshof hat eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zweier Sparkassen gekippt. Demnach dürfen Gebühren und Zinsen nicht ohne Weiteres von der Bank verändert werden.
Gute Nachrichten für die Kunden der Kaupthing Edge. Die deutsche Tochter der isländischen Kaupthing Bank will den Anlegern ihre Einlagen zurück zahlen. Mit der Auszahlung soll bald begonnen werden.
85 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass sie zu viel für Strom bezahlen. Außerdem wünscht sich eine Mehrheit mehr Investitionen in erneuerbare Energien, ergab eine Studie im Auftrag von Greenpeace.
In 27 deutschen Städten wird auf Plakaten auf die Fusion zweier gesetzlicher Krankenkassen zur neuen KKH-Allianz hingewiesen. Den Löwenanteil der Imagekampagne bezahlt der Allianz-Konzern.
Viele Institute haben nach der letzten Leitzinssenkung die Guthabenzinsen gesenkt. Das wird anhand von Daten der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt deutlich.
Das Bundeskartellamt startet eine umfangreiche Sektoruntersuchung im Strommarkt. Bis Anfang Mai 2009 müssen die 60 größten Stromversorger mit Hilfe von Fragebögen Auskunft über ihre Preisgestaltung geben, so die Financial Times Deutschland.
Angesichts der Wirtschaftskrise plant die Bundesregierung in den milliardenschweren Markt für Kreditversicherungen einzusteigen, so ein Schreiben des Wirtschaftsstaatssekretärs, das dem Handelsblatt vorliegt. Für den geplanten Einstieg bieten sich der Regierung drei Möglichkeiten.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin verzichtet auf eine konkrete Vorhersage der Wirtschaftsleistung in 2010. Nach einem heftigen Rückgang in 2009 könne man in 2010 aber mit einer langsamen Besserung rechnen.
Abgabefrist für die Steuererklärung 2009 ist der 2. Juni. Wer mehr Zeit braucht, sollte beim Finanzamt einen formlosen Verlängerungsantrag stellen.
Trotz fallender Gaspreise werden nur etwa 50 Prozent der möglichen Preissenkungen an die Verbraucher weitergegeben. Das ergab ein Gutachten, das von der Grünen Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben wurde. Verantwortlich sei der fehlende Wettbewerb am Gasmarkt, sagte die Grüne Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn.
40 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen um ihre Altersvorsorge, jeder Fünfte hat durch die Finanzkrise Geld verloren. So lautet das Ergebnis des „Deutschland-Trend-Vorsorge“ vom März 2009, den das Deutsche Institut für Altersvorsorge vorgestellt hat.
Banken sollen die derzeit günstigen Kreditzinsen an ihre Kunden weiter geben, fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Verbrauchern empfiehlt sie, bestehende Schulden umuzuschichten und günstige Ratenkredite abzuschließen.
Die Deutschen greifen immer öfters zu ihrem Mobilfunktelefon. Seit 2005 hat sich die Handynutzung verdoppelt, teilte der Hightech-Verband BITKOM mit.
Die Bundesregierung hat die Mittel für die Abwrackprämie aufgestockt. Insgesamt können 2 Millionen Autokäufer von der Prämie profitieren. Anträge können bis Ende des Jahres gestellt werden.
Wer in einem günstigen Tarif privat versichert ist, muss Einschränkungen hinnehmen. Versicherte können nicht erwarten, wie gesetzlich Versicherte behandelt zu werden, so ein Urteil des Bundesgerichtshofs.