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finanzen.de Berufsunfähigkeitsversicherung News

2017

finanzen.de Nachrichten
Der Bundesgerichtshof (BHG) in Karlsruhe hat sich mit der Frage beschäftigt, wie der Grad einer Berufsunfähigkeit bemessen wird. Im konkreten Fall ist die Klägerin zwar nur zu 20 Prozent berufsunfähig. Die gesundheitlichen Einschränkungen behindern sie doch stark daran, ihren Beruf vollständig ausüben zu können. Die Richter fällten ein verbraucherfreundliches Urteil.
Ein aktuelles Rating zur Berufsunfähigkeitsversicherung zeigt nicht nur erhebliche Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tarifen, sondern auch zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen auf. Demnach zahlen einige Versicherte deutlich höhere Beiträge für den Schutz ihrer Arbeitskraft. Allerdings macht der Test deutlich, dass sich mit einem frühzeitigen Abschluss viel Geld sparen lässt.
Berufstätige sind auf eine Absicherung gegen die finanziellen Folgen von Unfällen und Erkrankungen angewiesen. Dabei ist vielen Menschen nicht klar, ob die Berufsunfähigkeitsversicherung oder die Unfallversicherung besseren Schutz bietet. Zudem zeigt eine neue Untersuchung, dass es auch bei der Auswahl eines geeigneten Tarifs einiges zu beachten gibt.
Vor allem psychische Störungen führen dazu, dass Berufstätige ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können. Fast jede zweite Frau und mehr als jeder dritte Mann müssen demnach ihre Berufstätigkeit zumindest einschränken. Das zeigen aktuelle Zahlen zu den Ursachen für eine Erwerbsminderung zeigen. Aber auch andere Erkrankungen können die Berufslaufbahn vorzeitig beenden.
Mit welcher Berufsunfähigkeitsversicherung sich Verbraucher am besten vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit schützen, hat aktuell die Stiftung Warentest untersucht. 2017 schneiden 31 der geprüften 74 Tarife im Test sehr gut ab. Für den Vergleich achteten die Experten besonders darauf, dass Kunden den Vertrag später anpassen können.
Müssen Menschen aus gesundheitlichen Gründen ihren Job aufgeben, geht dies fast immer mit finanziellen Einbußen einher. Für Selbstständige fällt ein solcher Schritt besonders ins Gewicht, da sie im Ernstfall meist allein dastehen. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige können sie sich davor schützen. Ein neuer Test von softfair findet die besten Tarife.
Ob ein Autounfall, eine Sportverletzung oder eine falsche Bewegung beim Spielen mit den Kindern: Eine Berufsunfähigkeit kann viele Ursachen haben. Doch diese sind nicht immer körperlich. Etwa jeder Dritte ist aufgrund von psychischen Erkrankungen berufsunfähig. Um im Ernstfall nicht vor dem finanziellen Ruin zu stehen, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung notwendig.
Bei einem aktuellen BU Vergleich 2017 erreichen gleich 65 Prozent der untersuchten Tarife die Bestbewertung von fünf Sternen. Damit können sich Versicherte bei den meisten Angeboten auf ausgezeichnete Leistungen verlassen. Allerdings gibt es auch Tarife, die im Leistungsrating durchfallen. Darüber hinaus erfahren Interessierte nicht, welche Versicherer günstigen Schutz bieten.
Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat mit ihrer ablehnenden Haltung der Diskussion um ein Grundeinkommen in Deutschland neuen Wind verpasst. Dabei ist „das bedingungslose Grundeinkommen die wirtschaftliche Grundlage, die zur Demokratie passt“, sagt Susanne Wiest, die Vorsitzende der Ein-Themen Partei Bündnis Grundeinkommen. Warum, erklärt sie im Gespräch mit finanzen.de
Die finanzielle Situation für erwerbsgeminderte Menschen soll sich verbessern. Ab 2018 wird die sogenannte Zurechnungszeit bis 2024 schrittweise von 62 auf 65 Jahre erhöht. Dadurch gibt es mehr Erwerbsminderungsrente – zumindest für neue Betroffene. Für Sozialverbände gehen die Verbesserungen jedoch längst nicht weit genug.

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