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2017

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Obwohl mit klassischen Geldanlagen wie Tages- und Festgeld keine nennenswerten Renditen mehr zu erreichen sind, stagniert die Zahl der Personen, die ihr Geld an der Börse anlegen, bei rund neun Millionen Menschen. Dabei bedeutet der Aktienmarkt längst nicht Zocken und Verluste. Der aktuelle ZDF WISO Tipp zeigt, dass die Geldanlage in Aktien eine gute Alternative zu den Klassikern sein kann.
Bei Banken und Finanzdienstleistern ist die Kostenlos-Kultur vorbei: Sie haben niedrigere Einnahmen und müssen Negativzinsen für Einlagen bei der EZB zahlen. Daher werden immer öfter Kosten auf die Kunden umgelegt. Während die Verbraucherzentrale gerade rechtlich gegen Gebühren beim Basiskonto vorgeht, erhebt mit Flatex der erste Online-Broker Strafzinsen für alle Kunden.
Zu kompliziert und zu viel Papierkram: Noch immer nutzen nur wenige Bankkunden die Möglichkeit eines Girokontowechsels. Dabei ist ein Wechsel mittlerweile wesentlich einfacher als gedacht. Die Banken sind inzwischen sogar dazu verpflichtet, ihren Kunden beim Umzug des Kontos unter die Arme zu greifen. In Zeiten niedriger Zinsen kann ein neues Konto bares Geld sparen.
Manche Menschen wundern sich derzeit über ihren Kontostand. Denn im Vergleich zum letzten Jahr haben sie plötzlich mehr Netto vom Brutto übrig. Das hat verschiedene Gründe. Einerseits ist etwa der Grundfreibetrag gestiegen. Andererseits ergeben sich durch den Abbau der sogenannten kalten Progression Steuersenkungen. Doch nicht jeder Beschäftigte profitiert – im Gegenteil.
Nur jeder sechste Deutsche peppt seine Kapitalanlage mit Aktien oder Aktienfonds auf. Dabei stellt der Aktienmarkt eine gute Möglichkeit dar, sich auch als Laie hohe Renditen zu sichern. Stiftung Warentest hat rund 6.000 Fonds getestet und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken die besten Aktienfonds gefunden.
Damit hat niemand so richtig gerechnet: Im Dezember ist die Inflation in Europa überraschend gestiegen. Satte 1,1 Prozent höher lagen demnach die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat, in Deutschland betrug die Inflation sogar 1,7 Prozent. Welche Auswirkungen diese Veränderung dauerhaft für Verbraucher hat, hängt nun von der EZB ab.