Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re muss sich auf ein schwieriges Geschäftsjahr einstellen. Bereits jetzt ist die Hälfte des eingeplanten Budgets für Schäden aus Naturkatastrophen durch Orkan „Xynthia“ und das schwere Erdbeben in Chile zur Hälfte aufgebraucht. Die Kosten werden für den Konzern etwa 500 Millionen betragen.
Neben dieser hohen finanziellen Belastung sollen auch die niedrigen Zinsen zu einem Gewinnrückgang auf Seiten des Rückversicherers beitragen. Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard ließ sich von den Zahlen jedoch nicht entmutigen und sagte, dass man trotzdem an der Gewinnprognose von zwei Milliarden Euro festhalten wolle.