Die Stiftung Warentest beurteilt nicht nur Verbrauchsgüter,
sondern auch Dienstleistungen. Dazu gehören seit Jahren im Testkatalog der
Stiftung Warentest auch Versicherungen. Heute wurde der aktuelle Test zu
Rechtsschutzversicherungen veröffentlicht.
Im Urteil erreichten dabei mehr Tarife eine gute Bewertung
als noch im letzten Test. Von den 54 getesteten Angeboten schaffte immerhin
knapp die Hälfte das Urteil „gut“. Die zur Stiftung Warentest gehörende
Verbraucherzeitschrift Finanztest wies allerdings darauf hin, dass keine
Rechtsschutzversicherung grundsätzlich alle Rechtskosten abdeckt. Hier sollte
man auf die genauen Vertragsbedingungen achten, um einen Anbieter zu finden,
der den passenden Schutz zum individuellen Versicherungsbedarf bietet.
Laut Finanztest gibt es zudem die Möglichkeit bei den Kosten
zu sparen. Die getesteten Versicherungspakete lagen bei 342 bis 403 Euro pro
Jahr. Die Beiträge sinken jedoch wenn man einen Selbstbehalt vereinbart, Rechtskosten
also bis zu einem bestimmten Betrag selbst übernimmt. Auch sollte darauf
geachtet werden, dass nicht nur alle Leistungen angeboten werden, auf die man
Wert legt, sondern man nicht für Angebote bezahlt, die man ohnehin nicht nutzt.
Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung lohnt sich beispielsweise für menschen,
die selbst kein Fahrzeug führen in den seltensten Fällen.
Generell gilt, dass man sich vor Abschluss genau mit der
jeweiligen Police auseinandersetzen sollte, da es besonders im Bereich
Rechtsschutzversicherungen häufig zu Leistungsausschlüssen kommt. Hier hilft
auch eine Beratung durch einen Experten, der bedenkliche Klauseln
identifizieren und Sie entsprechend Ihres persönlichen Versicherungsbedarfs
beraten kann.