Stiftung Warentest Rechtsschutz

10.01.2012 | Geschrieben von Juliane Wellisch

Neuer Test veröffentlicht

Die Stiftung Warentest beurteilt nicht nur Verbrauchsgüter, sondern auch Dienstleistungen. Dazu gehören seit Jahren im Testkatalog der Stiftung Warentest auch Versicherungen. Heute wurde der aktuelle Test zu Rechtsschutzversicherungen veröffentlicht.

 

Im Urteil erreichten dabei mehr Tarife eine gute Bewertung als noch im letzten Test. Von den 54 getesteten Angeboten schaffte immerhin knapp die Hälfte das Urteil „gut“. Die zur Stiftung Warentest gehörende Verbraucherzeitschrift Finanztest wies allerdings darauf hin, dass keine Rechtsschutzversicherung grundsätzlich alle Rechtskosten abdeckt. Hier sollte man auf die genauen Vertragsbedingungen achten, um einen Anbieter zu finden, der den passenden Schutz zum individuellen Versicherungsbedarf bietet.

 

Laut Finanztest gibt es zudem die Möglichkeit bei den Kosten zu sparen. Die getesteten Versicherungspakete lagen bei 342 bis 403 Euro pro Jahr. Die Beiträge sinken jedoch wenn man einen Selbstbehalt vereinbart, Rechtskosten also bis zu einem bestimmten Betrag selbst übernimmt. Auch sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur alle Leistungen angeboten werden, auf die man Wert legt, sondern man nicht für Angebote bezahlt, die man ohnehin nicht nutzt. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung lohnt sich beispielsweise für menschen, die selbst kein Fahrzeug führen in den seltensten Fällen.

 

Generell gilt, dass man sich vor Abschluss genau mit der jeweiligen Police auseinandersetzen sollte, da es besonders im Bereich Rechtsschutzversicherungen häufig zu Leistungsausschlüssen kommt. Hier hilft auch eine Beratung durch einen Experten, der bedenkliche Klauseln identifizieren und Sie entsprechend Ihres persönlichen Versicherungsbedarfs beraten kann.

 

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