Bedingungen zur Teilnahme am Partnerprogramm von finanzen.de

Der Teilnahme am Partnerprogramm der finanzen.de Vermittlungsgesellschaft für Verbraucherverträge AG, Schlesische Straße 29-30, 10997 Berlin – nachfolgend finanzen.de – liegen ausschließlich die nachfolgenden Geschäftsbedingungen zu Grunde. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Teilnehmers sind unwirksam, es sei denn, deren Geltung wäre zwischen finanzen.de und dem Teilnehmer zumindest in Textform ausdrücklich vereinbart.

1. Registrierung für Teilnehmerkonto / Abschluss des Affiliatevertrages

1.1. Die Teilnahme am Internet-Werbepartnerprogramm von finanzen.de setzt die Einrichtung eines Teilnehmerkontos und den Abschluss eines Affiliatevertrages mit finanzen.de voraus.

1.2. Gegenstand des Affiliatevertrages ist die Veröffentlichung von Werbemitteln von finanzen.de auf einer oder mehreren vom Teilnehmer betriebenen Internetdomain(s) (Werbefläche) zum Zwecke der Generierung und Vermittlung von Kundenanfragen und Abschlüssen an finanzen.de. Finanzen.de vergütet die vertragsgemäße Vermittlung von Kundenanfragen und Abschlüssen gemäß den nachfolgenden Bedingungen.

1.3. Ein Teilnehmerkonto ist der durch ein Passwort und eine individuelle Benutzerkennung gewährte Zugang zum Administrationsbereich und zu den damit verbundenen technischen Verwaltungsfunktionen auf finanzen.de.

1.4. Die Einrichtung eines Teilnehmerkontos setzt die Registrierung als Teilnehmer voraus. Die Registrierung erfolgt über das elektronische Anmeldeformular von finanzen.de. Mit der Absendung des ausgefüllten Anmeldeformulars unter Bestätigung dieser Geschäftsbedingungen gibt der Anmelder ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Affiliatevertrages mit finanzen.de ab.

1.5. Der Vertragsschluss erfolgt durch ausdrückliche Annahmeerklärung von finanzen.de zumindest in Textform (z.B. E-Mail).

1.6. Teilnehmer am Internet-Werbepartnerprogramm kann nicht werden, wer in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist. Finanzen.de wählt die Teilnehmer am Internet-Werbepartnerprogramm nach eigenem Ermessen aus. Es besteht kein Anspruch auf Teilnahme.

2. Administration des Teilnehmerkontos

2.1. Ein Teilnehmerkonto ist personenbezogen und nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung durch finanzen.de übertragbar. Eine Person kann nur ein einziges Teilnehmerkonto unterhalten. Die Einrichtung eines weiteren Teilnehmerkontos setzt die vorherige schriftliche Zustimmung von finanzen.de voraus.

2.2. Der Affiliatevertrag verpflichtet den Teilnehmer zur Geheimhaltung seiner Zugangskennung gegenüber Unbefugten. Der Teilnehmer sichert seinen Zugang zum Teilnehmerkonto vor Datenausspähung und dem Zugriff Dritter. Der Affiliatevertrag verpflichtet den Teilnehmer, finanzen.de unverzüglich zu informieren, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass sein Teilnehmerkonto von Dritten benutzt wurde.

2.3. Der Affiliatevertrag verpflichtet den Teilnehmer zur sorgfältigen und fortwährenden Prüfung und Aktualisierung der bei der Anmeldung angegebenen Daten auf Richtigkeit und Vollständigkeit und zur Aufrechterhaltung einer jederzeit empfangsbereiten E-Mail-Adresse.

3. Werbemittel

3.1. Finanzen.de stellt dem Partner in seinem Administrationsbereich Werbemittel zur Integration in die eigenen Seiten zur Verfügung. Der durch finanzen.de zur Verfügung gestellte Werbemittelcode enthält die Partner-ID, über die die Zuordnung der Umsätze zum Partner erfolgt.

3.2. Der Teilnehmer stellt sicher, dass er ausschließlich Werbemittel veröffentlicht, die finanzen.de für den Veröffentlichungszeitpunkt aktuell vorhält. Aufforderungen von finanzen.de, nicht mehr aktuelle Werbemittel zu entfernen oder gegen aktuellere auszutauschen, kommt der Teilnehmer unverzüglich nach.

4. Eigene Werbemittel des Teilnehmers

4.1. Finanzen.de kann dem Teilnehmer das Recht einräumen, eigene Werbemittel anstelle der Werbemittel von finanzen.de (Ziffer 3.) im Rahmen der Teilnahme am Partnerprogramm einzusetzen. Eine solche Befugnis des Teilnehmers bedarf der Beantragung des Teilnehmers bei finanzen.de und der Freigabe durch finanzen.de, jeweils zumindest in Textform.

4.2. Die Datenübermittlung der Kundenanfragen durch den Teilnehmer an finanzen.de erfolgt in diesem Fall über von finanzen.de bereitgestellte Schnittstellen.

4.3. Der Teilnehmer übermittelt finanzen.de mit der Kundenanfrage die eigene Partner-ID über die die Zuordnung der Umsätze zum Teilnehmer erfolgt. Außerdem übermittelt der Teilnehmer finanzen.de die korrekte Seitenkennung, auf denen die Kundenanfrage generiert wurde.

4.4. Der Teilnehmer gewährt finanzen.de auf erstes Anfordern und unverzüglich ein Einsichtsrecht in die technische Beschaffenheit des im Rahmen der Teilnahme am Partnerprogramm eingesetzten Werbemittels.

4.5. Der Teilnehmer stellt sicher, dass der Einsatz seines Werbemittels nicht gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstößt. Besondere Sorge trägt der Teilnehmer dafür, dass die einschlägigen Bestimmungen des geltenden Wettbewerbsrechts, Markenrechts und Datenschutzrechtes beachtet werden.

4.6. Der Teilnehmer stellt sicher, dass datenschutzrechtliche Informationen, die finanzen.de im Rahmen der eigenen Werbemittel (Ziffer 3.) bereitstellt, sowie die Maßnahmen zur Einholung datenschutzrechtlicher Einwilligungserklärungen, die finanzen.de in eigenen Werbemitteln unternimmt, entsprechend in den verwendeten eigenen Werbemitteln des Teilnehmers umgesetzt werden.

5. Domain / Werbefläche

5.1. Werbefläche des Teilnehmers ist ausschließlich die finanzen.de durch den Teilnehmer bekannt gegebene Internetdomain. Der Teilnehmer unterlässt jedwede Veröffentlichung von Werbemitteln an anderem Ort. Auf einer Internetdomain sind immer nur die speziell für diese Domain zur Verfügung gestellten Werbemittel einzusetzen. Eine Nutzung der Werbemittel auf anderen nicht bekannt gegebenen Domains ist nicht gestattet.

5.2. Dem Teilnehmer ist es nicht gestattet, die Werbemittel auf Internetseiten zu platzieren, die nachstehend beschriebene Inhalte aufweisen oder auf Internetseiten mit diesen Inhalten verweisen: Gewaltverherrlichung, Waffen, Drogen, Erotik, Pornographie, strafrechtsverletzende Inhalte, diskriminierende, beleidigende oder verleumderische Aussagen betreffend Rasse, Geschlecht, Religion, Nationalität, Behinderung, sexueller Neigung.

5.3. Der Teilnehmer stellt sicher, dass die Werbeflächen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften zur Anbieterkennzeichnung gekennzeichnet sind.

5. 4. Der Teilnehmer stellt sicher, dass URLs, Textlinks und Linkbeschreibungen, die auf Internetseiten von finanzen.de verweisen, so gestaltet sind, dass sie für Besucher der vom Teilnehmer betriebenen Domain hinreichend als Weiterleitung auf die Internetseiten von finanzen.de erkennbar sind. Der Teilnehmer unterlässt jede Form automatischer und irreführender Weiterleitungen auf die Internetseiten von finanzen.de.

5.5. Der Teilnehmer stellt sicher, dass die Werbeflächen nicht den Ruf oder die Wertschätzung des Geschäftsbetriebs von finanzen.de beeinträchtigen. Der Teilnehmer unterlässt jede Gestaltung der Werbeflächen dahingehend, dass eine Verwechslungsgefahr mit den Internetseiten von finanzen.de entsteht.

5.6. Der Teilnehmer stellt sicher, dass die Werbeflächen keine Viren, Dialer-, Ad- oder Spyware oder Programme mit entsprechenden, den Seitenbesucher beeinträchtigenden Funktionen enthalten.

5.7. Dem Teilnehmer ist es untersagt, Werbeflächen auf Internetdomains (einschließlich Subdomains) zu betreiben, die Markenrechte Dritter verletzen. Der Teilnehmer stellt sicher, dass die von ihm zum Betrieb der Werbeflächen verwendete Internetdomain den Vorgaben des geltenden Wettbewerbsrechtes entspricht.

5.8. Der Teilnehmer stellt sicher, dass sich aus sonstigen Inhalten der Werbefläche (z.B. Seitenüberschriften, Texten) keine Irreführung betreffend dem Werbemittel und keine Irreführung betreffend der durch das Werbemittel beworbenen Angebote von finanzen.de ergibt.

5.9. Dem Teilnehmer ist es untersagt, durch den Einsatz von Software / Techniken auf die Internetnutzungsgeräte (Computer, Telefone usw.) der Seitenbesucher der Werbefläche dergestalt Einfluss zu nehmen, dass die Internetnavigation der Seitenbesucher zur Werbefläche des Teilnehmers und / oder zu Internetseiten von finanzen.de nicht mehr in jedem Einzelfall bewusst und freiwillig abläuft (Browserhijacking, usw.).

6. Bewerbung der Werbefläche

Betreibt der Teilnehmer Maßnahmen zur Bewerbung seiner Werbeflächen, so beachtet er die Vorgaben des bundesdeutschen Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb und die Vorgaben des bundesdeutschen Markenrechtsgesetzes.

7. Bestimmungen für Search Engine Advertisement (SEA/SEM), Display-Marketing und Real-Time-Bidding

7.1. Dem Teilnehmer ist es untersagt, in den Kanälen Search Engine Advertisement (SEA/SEM), Display-Marketing oder Real-Time-Bidding

a) Keyword-Phrasen zu buchen, welche den Markenbegriff "finanzen.de" enthalten oder sein Targeting so einzustellen, dass er gezielt Nutzer anspricht, die zum Brand "finanzen.de" navigieren möchten (z. B. durch gezielte Retargeting-Maßnahmen, durch entsprechende Filter auf Social Media Plattformen, etc.).

b) den Begriff "finanzen.de" in Anzeigentexten oder -grafiken zu benutzen oder auf andere Weise den Eindruck zu erwecken, es handele sich hierbei um eine Anzeige von finanzen.de (z. B. durch Einblenden von Domains oder Subdomains, die mit der Domain finanzen.de verwechselt werden könnten; durch Formulierung in Anzeigentexten, etc.).

c) Landingpages oder Ziel-URLs auf der Domain finanzen.de zu nutzen.

Ausnahmen von den unter a), b) und c) genannten Regelungen können im Einzelfall schriftlich vereinbart werden.

Der Teilnehmer wird eigene Landingpages für Nutzer klar erkennbar gegenüber finanzen.de abgrenzen, so dass jedwede Irreführung der Nutzer über die Herkunft der jeweiligen Landingpage ausgeschlossen ist.

Der Teilnehmer verpflichtet sich, die Google Double-Serving-Richtlinien (mehrfache Anzeigenschaltung) und vergleichbare Richtlinien anderer Anbieter einzuhalten. Im Falle, dass Google oder ein anderer Anbieter durch die Auslieferung von Werbeanzeigen der finanzen.de und des Kunden ein Double-Serving feststellt, wird der Kunde seine SEM-Maßnahmen innerhalb von 4 Stunden beenden, ohne dass es dazu einer gesonderten Aufforderung durch finanzen.de bedarf.

8. Bestimmungsgemäßer Einsatz der Werbemittel

Der Teilnehmer unterlässt jedwede Veröffentlichung von Werbemitteln in Medien, für die das jeweilige Werbemittel nicht ausdrücklich bestimmt ist. Vorbehaltlich ausdrücklicher abweichender Vereinbarung ist es dem Teilnehmer nicht gestattet, Werbemittel von finanzen.de in Werbeträger einzubinden, die direkt an den Werbeadressaten versandt werden (z.B. E-Mail, MMS).

9. Qualität der Kundenanfragen

9.1. Der Teilnehmer erbringt seine Leistungen im Rahmen der Teilnahme am Partnerprogramm von finanzen.de im nachhaltigen Bemühen um eine hohe Qualität der an finanzen.de übermittelten Kundenanfragen. Insbesondere beachtet er die nachfolgend in Ziffer 9.2. bis 9.8. dargestellten Grundsätze. Die Grundsätze in den Ziffern 9.5. bis 9.8. betreffen die Datenübermittlung per Schnittstelle (Ziffer 4.).

9.2. Der Teilnehmer übermittelt nur Kundenanfragen, die von Interessenten selbst unter Benutzung der jeweiligen Werbemittel eingegeben worden sind. Er unterlässt jede eigenhändige Betätigung der Werbemittel zur Absendung von Kundenanfragen und jede Betätigung durch beauftragte Dritte (z.B. Callcenter).

9.3. Der Teilnehmer generiert Kundenanfragen nicht in Verbindung mit der Veranstaltung von Gewinnspielen oder der Abgabe von Rabattversprechen.

9.4. Der Teilnehmer bewirbt nicht gezielt Werbeadressaten, die wegen ihrer persönlichen Verhältnisse (z.B. Bonität, Sozialversicherungsfreiheit) keine oder nur geringe Aussichten auf erfolgreiche Vermittlung von Versicherungs- oder Finanzverträgen erwarten lassen.

9.5. Soweit der Teilnehmer finanzen.de Kundenanfragen per Schnittstelle (Ziffer 4.) zuführt, sorgt er für eine unverzügliche Weiterleitung von Kundenanfragen an finanzen.de. Ein Zeitraum von mehr als zwei Stunden gilt in der Regel nicht mehr als „unverzüglich“.

9.6. Der Teilnehmer übermittelt an finanzen.de Datensätze von Kundenanfragen nur exklusiv, d.h. er vermittelt sie nicht auch noch (vorher oder nachher) an Dritte (z.B. Wettbewerber von finanzen.de). Der Teilnehmer dient finanzen.de keine Datensätze an, deren Vermittlung an Dritte erfolglos geblieben ist.

9.7. Der Teilnehmer unterlässt jede Form der Vorabselektion der durch ihn generierten Kundenanfragen, es sei denn die Selektion dient ausschließlich der Ausfilterung von fehlerhaften Datensätzen. Jede darüber hinaus gehende Selektion ist nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von finanzen.de gestattet.

9.8. Der Teilnehmer übermittelt Datensätze grundsätzlich so wie sie vom jeweiligen Interessenten in das jeweilige Werbemittel eingegeben worden sind, d.h. ohne Ergänzungen oder Veränderungen, es sei denn diese Ergänzungen / Veränderungen dienen ausschließlich der Fehlerkorrektur.

10. Folgen von Pflichtverletzungen

10.1. Der Teilnehmer verpflichtet sich, finanzen.de von Ansprüchen Dritter freizustellen, die diese gegen finanzen.de aus vom Teilnehmer zu vertretenden Gründen geltend machen.

10.2. Der Teilnehmer verpflichtet sich sämtliche Kosten zu erstatten, die finanzen.de zur Abwehr dieser Ansprüche in den Fällen gemäß Ziffer 10.1. entstehen, soweit diese Kosten auf Maßnahmen beruhen, die finanzen.de zur Zeit der Vornahme für erforderlich halten durfte.

10.3. Der Teilnehmer wird finanzen.de bei der Verteidigung in den Fällen gemäß Ziffer 10.1. durch Abgabe von erforderlichen Erklärungen und Informationen unterstützen.

10.4. Für jeden schuldhaften Verstoß des Teilnehmers gegen die Verpflichtung gemäß Ziffern 9.2, 9.3., 9.6. sowie 9.7. dieser Bedingungen zahlt der Teilnehmer eine Vertragsstrafe in Höhe von 2.500,00 € für jeden Einzelfall unter Ausschluss der Einrede des Fortsetzungszusammenhangs.

10.5. Gesetzliche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche von finanzen.de gegen den Teilnehmer werden durch die vorgenannten Bestimmungen zu Ziffer 10.1. bis 10.4. nicht berührt.

11. Vergütung / Abrechnung / Zahlungsbedingungen

11.1. Der Teilnehmer hat für jede vermittelte Kundenanfrage einen Anspruch auf Provisionszahlung, soweit die Kundenanfrage von finanzen.de nicht zurückgewiesen worden ist (Ziffer 11.2.) und nicht vom Berater, der die vermittelte Kundenanfrage bearbeitet, storniert wurde (Ziffer 11.3.).

11.2. Finanzen.de kann jede vom Teilnehmer übermittelte Kundenanfragen in einem Zeitraum von zwei Werktagen zurückweisen. Die Frist beginnt mit dem Werktag, der auf den Tag der Datenübermittlung folgt. Fristgemäß zurückgewiesene Kundenanfragen werden nicht vergütet. Finanzen.de wird jedenfalls, aber nicht ausschließlich, Kundenanfragen zurückweisen, die offenkundige inhaltliche Mängel aufweisen und Kundenanfragen, die bereits zuvor inhaltsgleich von einem Dritten an finanzen.de übermittelt worden sind.

11.3. Stornierungsgründe sind die in der zur Zeit der Vermittlung vereinbarten Fassung der Stornobedingungen vereinbarten Umstände. Beanstandungen gemäß den Stornobedingungen macht finanzen.de binnen einer Frist von 40 Werktagen gegenüber dem Teilnehmer durch Erklärung in Textfom geltend. Die Frist beginnt mit dem Werktag, der auf den Tag der Datenübermittlung folgt. Nach Ablauf dieser Frist ist die Rückforderung einer bereits ausbezahlten Provision wegen des Vorliegens von Stornierungsgründen nicht mehr zulässig. Die Auszahlung einer noch nicht ausbezahlten Provision kann nach Ablauf dieser Frist nicht mehr aus diesem Grunde verweigert werden.

11.4. Die Höhe der jeweiligen Vergütung ergibt sich aus der in der zur Zeit der Vermittlung vereinbarten Fassung des Gebührenverzeichnisses bzw. der mit dem Teilnehmer getroffenen Vergütungsvereinbarung und ist in dessen Teilnehmerkonto einsehbar.

11.5. Die vom Teilnehmer vermittelten Kundenanfragen werden während der Vertragslaufzeit laufend erfasst und in monatlichen Abständen rückwirkend abgerechnet und bis zum 15. des Folgemonats ausgezahlt. Die Abrechnung wird dem Teilnehmer im Administrationsbereich seines Teilnehmerkontos zur Verfügung gestellt. Weist eine solche Abrechnung ein Provisionsguthaben von wenigstens 25 EUR zugunsten des Teilnehmers aus, wird es an den Teilnehmer per SEPA-Überweisung ausbezahlt. Bei der Überweisung auf eine Bankverbindung außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erfolgt die Auszahlung erst ab einem Guthabenbetrag von wenigstens 100,00 EUR. Weist eine solche Abrechnung ein Soll aus, wird finanzen.de die dem Soll zugrunde liegende Forderung per SEPA-Lastschrift vom Teilnehmer einziehen.

11.6. Soweit finanzen.de gegenüber dem Teilnehmer nicht ausdrücklich etwas anderes erklärt, erfolgt die Auszahlung der Vergütung ohne Anerkenntnis dahingehend, dass der Vergütung vertragsgemäße, provisionspflichtige Vermittlungsleistungen gemäß diesen Bedingungen des Werbepartnerprogramms zu Grunde gelegen hätten.

11.7. Schlägt der berechtigte Forderungseinzug per SEPA-Lastschrift durch finanzen.de aus Gründen fehl, die der Teilnehmer zu vertreten hat, erstattet der Teilnehmer die Kosten, die finanzen.de hierdurch entstanden sind, pauschal mit einem Betrag in Höhe von 11,90 EUR.

12. Laufzeit / Kündigung

12.1. Die Teilnahme am Partnerprogramm von finanzen.de endet durch Kündigung des Affiliatevertrages.

12.2. Jede Kündigung bedarf mindestens der Textform.

12.3. Vom Teilnehmer kann der Affiliatevertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Kündigung tritt mit dem Kalendertag in Kraft, der auf den Zugang der Kündigungserklärung bei finanzen.de folgt.

12.4. Von finanzen.de kann der Affiliatevertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 14 Kalendertagen zum jeweiligen Monatsende gekündigt werden.

12.5. Die vorstehenden Bestimmungen berühren nicht das Recht der Vertragspartner, sich entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen durch außerordentliche Kündigung vom Affiliatevertrag zu lösen.

13. Haftungsbeschränkung

13.1. Die in den Ziffern 13.2. – 13.3. benannten Regelungen gelten nicht für Schäden eines Teilnehmers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die in den Ziffern 13.2. – 13.3. benannten Regelungen gelten auch nicht im Falle der Übernahme ausdrücklicher Garantien durch finanzen.de.

13.2. Im Fall der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet finanzen.de für jedes schuldhafte Verhalten der gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen von finanzen.de; im Übrigen nur, wenn und soweit finanzen.de, den gesetzlichen Vertretern, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen von finanzen.de Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

13.3. Liegen weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit gesetzlicher Vertreter, leitender Angestellter oder sonstiger Erfüllungsgehilfen von finanzen.de vor, ist die Haftung gegenüber dem Teilnehmer der Höhe nach auf die bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schäden begrenzt. Im Falle gemäß Ziffer 13.3. Satz 1 haftet finanzen.de auch nicht für den Ersatz mittelbarer Schäden und / oder entgangenen Gewinns.

14. Schlussbestimmungen

14.1. Ist der Teilnehmer Kaufmann, gilt für alle aus diesem Vertrag sich ergebenden vermögensrechtlichen Streitigkeiten, einschließlich Wechsel- und Scheckklagen, Berlin (Landgericht Berlin) als Gerichtsstand vereinbart. Den Parteien bleibt es unbenommen, die andere Partei an deren allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

14.2. Für den Nutzungsvertrag zwischen finanzen.de und dem Teilnehmer gilt bundesdeutsches Recht unter Ausschluss des CISG (Convention on Contracts for the International Sale of Goods = Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf = UN-Kaufrecht).

14.3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.

14.4 Finanzen.de behält sich vor, diese Bedingungen jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden dem Teilnehmer per E-Mail spätestens eine Woche vor ihrem Inkrafttreten zugesendet. Widerspricht der Teilnehmer der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von einer Woche nach dem Empfang der E-Mail, gelten die geänderten AGB als angenommen. Finanzen.de wird den Teilnehmer in der E-Mail, die die geänderten Bedingungen enthält, auf die Bedeutung dieser Frist hinweisen.