Arbeitsrechtsschutz

Schutz vor Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber
Arbeitsrechtsschutz
  • Übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten
  • Schutz bei Gehaltsstreitigkeiten
  • Schutz bei ungerechtfertigten Arbeitszeugnissen
  • Zahlung auch bei Prozessverlust

Was ist Arbeitsrechtsschutz?

Kommt es zu Ärger im Rahmen Ihres Arbeitsverhältnisses, kann der Arbeitsrechtsschutz sehr hilfreich sein. Diese Versicherung bietet Ihnen finanzielle Entlastung, wenn sich aus einem Konflikt im Job ein Rechtsstreit ergibt. Der Rechtsschutz übernimmt dann zum Beispiel Anwalts-, Gerichts-, Zeugen- und Gutachterkosten. Mit einem Vergleich finden Sie unkompliziert und schnell einen passenden Anbieter.

Leistungen der Berufsrechtsschutz

Der Arbeitsrechtsschutz, die auch Berufsrechtsschutz genannt wird, berücksichtigt Konflikte aus Arbeits- und Dienstverhältnissen. Ein Streit kann sich beispielsweise ergeben, wenn Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn bzw. Ihr Gehalt nicht zahlt. Auch wenn Ihr Arbeitszeugnis ungerechtfertigt ist, kann Ihnen der Rechtsschutz Unterstützung bieten. Sind Sie Arbeitgeber und ein Angestellter verhält sich im Rahmen seiner Tätigkeit unrechtmäßig, kann hier der Arbeitsrechtsschutz helfen. Auch bei Konflikten im Zusammenhang mit einer Kündigung springt die Rechtsschutzversicherung ein.

 

Redaktions-Tipp

Einen Arbeitsrechtsschutz erhalten Sie meist in Kombination mit einer Privatrechtsschutzversicherung. Sie selbst, Ihr Partner sowie Ihre Kinder sind dann im beruflichen wie auch im privaten Bereich abgesichert. Der Schutz gilt für minderjährige Kinder ebenso wie für volljährige, unverheiratete Kinder in der ersten Berufsausbildung.

Umfassende Leistungen vor und während eines Rechtsstreits

Arbeitsrechtsschutz
Kostenübernahme bei Prozess-
Gewinn oder Verlust

Egal, ob Sie Beklagter oder Kläger sind, ob Sie den Prozess gewinnen oder nicht – die Versicherung übernimmt die Kosten. Auch Ausgaben für die Beratung durch einen Anwalt trägt der Rechtsschutz. Gerade wenn sich die Anwalts- und Prozesskosten schnell in die Höhe von mehreren tausend Euro schrauben und einen unüberschaubaren finanziellen Schaden verursachen, können Sie mit dieser Rechtsschutzversicherung ruhig schlafen.

In manchen Regionen ist ein Schlichtungsverfahren Vorschrift, wenn es um einen niedrigen Streitwert geht. Ergeben sich solche Schieds- oder Schlichtungsverfahren, so sind Sie mit dem Rechtsschutz ebenfalls finanziell abgesichert.

Arbeitsrechtsschutz ohne Wartezeit

Viele Leistungen einer Rechtsschutzversicherung können Sie erst nach einer bestimmten Wartezeit erhalten. Bei vielen Anbietern beträgt die Karenzzeit mindestens drei Monate. Wenn Sie also einen Versicherungsvertrag abgeschlossen haben, können Sie in der Regel erst drei Monate später alle vertraglich vereinbarten Leistungen Ihres Versicherers in Anspruch nehmen.

Manche Versicherer bieten für einige Teilbereiche des

  • Berufs-,
  • Privat-,
  • Eigentums-
  • und Mietrechtsschutzes

aber auch Rechtsschutztarife ohne Wartezeit an. Bei diesen Anbietern kann jedoch aufgrund des sofortigen Versicherungsschutzes der Beitrag höher ausfallen. Falls Sie einen Vergleich vor Versicherungsabschluss durchführen, achten Sie deshalb auf die Vertragskonditionen, um so nicht unnötig hohe Prämien zu zahlen.

Rechtsschutz im Test

Verschiedene Verbrauchermagazine und unabhängige Institute prüfen in regelmäßigen Abständen die Preise und Leistungen sowie die Versicherungskonditionen und den Kundenservice von Rechtsschutzversicherungen, die auch einen Arbeitsrechtsschutz enthalten. Bei finanzen.de finden Sie alle aktuellen Rechtsschutzversicherung Tests. Bedenken Sie dabei jedoch, dass es oftmals von Ihrem ganz persönlichen Bedarf abhängt, welcher Rechtsschutz am ehesten für Sie in Frage kommt. Neutrale Tests zur Berufsrechtsschutzversicherung können Unentschlossenen aber auf jeden Fall helfen, um einen besseren Überblick über die verschiedenen Angebote zu erhalten. Einen individuellen Vergleich können die Tests jedoch nicht ersetzen.

Kosten für den Rechtsschutz

Eine leistungsstarke Rechtsschutzversicherung, die Sie auch als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber unterstützt, ist nicht unbedingt preiswert. Wenn Sie allerdings in Betracht ziehen, welche finanzielle Hilfe eine gute Police beim Streit vor Gericht darstellt, lohnen sich die Versicherungsbeiträge für Sie allemal. In vielen Fällen erhalten Sie den Arbeitsrechtsschutz nur in Kombination mit einem Privatrechtsschutz. Die Kosten für ein Kombipaket können sich dadurch auf mehrere hundert Euro pro Jahr belaufen. Die Prämie kann jedoch reduziert werden, wenn Sie einen Selbstbehalt vereinbaren. Im Schadensfall müssen Sie dann eine zuvor vereinbarte Summe selbst übernehmen, ehe die Versicherung leistet.

Vergleich: Gute Leistungen zu fairen Preisen

Wie bei jeder Versicherung gibt es auch beim Arbeitsrechtsschutz gute und schlechte Angebote. Verlassen Sie sich daher bei der Wahl nicht nur auf die Argumente des Rechtsschutzversicherers, sondern überprüfen Sie selbst mit einem Vergleich, ob das Angebot tatsächlich zu den besten Rechtsschutztarifen zählt. Schließlich wollen Sie sich bei Ihrem Versicherungsunternehmen nicht nur in sicheren Händen fühlen, sondern auch keine überteuerte Rechtsschutz mit schlechten Konditionen abschließen.

 

„Ein guter Tarif unterscheidet sich von schlechteren Angeboten vor allem durch den Umfang des Rechtsschutzes: Mit einem guten Tarif bekommen Kunden zum Beispiel schon die Kosten für den Anwalt bezahlt, wenn dieser ihnen beim Widerspruch gegen die Entscheidung einer Sozial- oder Finanzbehörde hilft.“

Stiftung Warentest (10.01.2012)

Versicherungsschutz für Geschäftsführer, Beamte und Selbstständige

Eine Arbeitsrechtsschutzversicherung kann prinzipiell jeder Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbaren. Auch Selbstständige können sich mit einer entsprechenden Versicherung vor hohen Kosten im Rechtsstreit schützen. Selbst Beamte profitieren von dem Arbeitsrechtsschutz, wenn es zu Streitigkeiten rund um das Dienstverhältnis kommt.

Führungskräfte sind für ihre Entscheidungen im Unternehmen haftbar und tragen zudem strafrechtliche Verantwortung. Gerade Geschäftsführer sind daher gut beraten, sich mit einer guten Rechtsschutzversicherung vor den finanziellen Folgen ihrer beruflichen Tätigkeit abzusichern. Da die private Rechtsschutzversicherung bei Geschäftsführern in der Regel keine beruflichen Rechtsstreitigkeiten abdeckt, sollten Manager eine entsprechende Straf-Rechtsschutzversicherung für Führungskräfte abschließen. Zusätzlich empfiehlt sich der Abschluss eines Vermögensschaden-Rechtsschutz.

Sind die Beiträge steuerlich absetzbar?

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, die Ihnen einen Arbeitsrechtsschutz verspricht, dann dürfen Sie die dafür angefallenen Versicherungsbeiträge in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Damit das Finanzamt Ihre Prämien anerkennt, müssen Sie diese in der Anlage N als Werbungskosten aufführen. Beachten Sie dabei, dass Sie nur die Beiträge absetzen dürfen, die für den Arbeitsrechtsschutz angefallen sind. Gerade bei Kombitarifen dürfen Sie daher nur die anteiligen Kosten in der Steuererklärung aufführen. Eine Bescheinigung über den Beitragsanteil können Sie dazu bei Ihrer Versicherung anfordern.

Kostenlosen Vergleich nutzen

Ein Vergleich ist für jeden sinnvoll, schließlich unterscheiden sich die diversen Rechtsschutztarife in puncto Kosten und Leistungen zum Teil enorm. Möglicherweise ist es für Sie sinnvoll, Ihren derzeitigen Rechtsschutz um weitere Bereiche zu erweitern. So können auch der Miet- und der Verkehrsrechtsschutz wichtige Unterstützung bei einem Rechtsstreit bieten.

Einen Vergleich der verschiedenen Tarife sollten Sie immer machen, bevor Sie sich für Ihren Rechtsschutz entscheiden. So erfahren Sie binnen kürzester Zeit alles Wesentliche über den Preis und die Leistungen der verschiedenen Anbieter. Mit einem Vergleich sparen Sie demnach nicht nur wertvolle Zeit beim Anschluss des Berufsrechtsschutzes, sondern können zudem sicher sein, alle relevanten Versicherer in Betracht gezogen zu haben.

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