Verkehrsrechtsschutz

Schutz vor teuren Verkehrs-Rechtsstreitigkeiten
Verkehrsrechtsschutz
  • Zahlung auch im Falle der gerichtlichen Niederlage
  • Streitigkeiten rund um Unfälle, Kauf- und Reparaturverträge
  • Anwalts- und Gerichtskosten werden übernommen
  • Schützt Sie selbst, Ihre Kinder und den Lebenspartner

Verkehrsrechtsschutzversicherung - ein Überblick

Streitigkeiten im Zusammenhang mit Ihrem Fahrzeug können schnell ins Geld gehen, wenn Gerichte klären müssen, wer für einen Schaden aufzukommen hat. Haben Sie keine Verkehrsrechtsschutzversicherung, müssen Sie bei einer Niederlage nicht nur die eigenen Kosten, sondern auch die des Gegners tragen. Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung haben Sie diese und andere finanzielle Belastungen nicht.

Warum ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll?

Der Verkehrsrechtsschutz kann Sie bei Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Unfällen, Kauf- und Reparaturverträgen und Ihrem Führerschein unterstützen. Sehr häufig ergeben sich hier kostspielige Prozesse, bei denen Ihnen nur die Versicherung Hilfe bieten kann. Gerade durch Ereignisse im Straßenverkehr ergeben sich oft rechtliche Konflikte. Hier können Fragen zur Verschuldung und zu Ordnungswidrigkeiten entstehen. Bei diesen und weiteren Dingen kann Ihnen nur der Verkehrsrechtsschutz unter die Arme greifen.

Bei jeder Rechtsschutzversicherung werden im Normalfall folgende Kosten berücksichtigt:

  • die beim Rechtsanwalt anfallenden gesetzlichen Gebühren
  • die Gerichtskosten
  • die Zeugengelder
  • und gegebenenfalls die Kosten des Gegners

So gehen Sie mit einer Verkehrsrechtsschutz kein finanzielles Risiko ein: Gewinnen Sie vor Gericht, muss der Gegner für die Kosten aufkommen. Verlieren Sie, greift die Rechtsschutzversicherung.

Wen schützt die Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Verkehrsrechtsschutzversicherung
Im Falle einer gerichtlichen Niederlage
zahlt die Rechtsschutzversicherung

Der Verkehrsrechtsschutz kann Sie selbst, Ihren Lebens- oder Ehepartner sowie Ihre Kinder versichern. Für volljährige, unverheiratete Kinder gilt, dass sie sich in der ersten Berufsausbildung befinden müssen. Verkehrsrechtsschutz-Anbieter geben oft als weitere Bedingung vor, dass das Kind noch im Haushalt der Eltern leben muss. Dies ist aber nicht bei allen Anbietern der Fall. Auch Ihre Eltern, Großeltern und weitere Familienmitglieder können mitversichert werden.

Fahrerrechtsschutz für Berufskraftfahrer und Dienstwagen-Nutzer

Haben Sie kein eigenes Auto oder ist auf Ihren Namen kein Fahrzeug zugelassen, kämpfen sich aber trotzdem im Dienst- oder Firmenwagen, als Berufskraftfahrer mit dem LKW oder mit dem Mietwagen durch den Verkehr, dann können Sie durch eine Fahrerrechtsschutz die Leistungen einer Verkehrsrechtsschutzversicherung erhalten. Zudem sind Sie auch als Radfahrer, Fußgänger oder Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel versichert. Sobald dort Kosten in Form eines Rechtsstreits auf Sie zukommen, greift der Fahrerrechtsschutz Ihrer Versicherung. Nachteil hierbei ist jedoch, dass viele Versicherungsgesellschaften den Rechtsschutz bei Sachen- oder Vertragsrecht ausschließen. Kommt es dann zu einem Streit mit der Mietwagenfirma, müssen Sie die Kosten trotz Versicherung übernehmen.

Verkehrsdelikte: Rote Ampel, Blitzer, Trunkenheit am Steuer und Parkverbot

Während die meisten Versicherer nicht für die Kosten aufkommen, die in Folge eines Rechtsstreits über Halte- oder Parkverstöße entstehen, können Sie auf den Rechtsschutz Ihrer Versicherung bauen, solange Ihre Straftaten im Verkehr nicht vorsätzlich geschehen sind.

Dabei übernehmen die Versicherer nicht die Geldstrafen oder Bußgelder, die Sie im Zuge:

  • überhöhter Geschwindigkeit
  • Alkohol am Steuer
  • oder einer überfahrenen roten Ampel zu erwarten haben.

Jedoch erstatten sie die Kosten, die bei der Ermittlung der Ordnungswidrigkeit entstehen. Stellt sich allerdings heraus, dass Sie vorsätzlich gehandelt haben, müssen Sie die gesamten Kosten tragen

 

Stolperfalle

Je nach Tarif ist auch ein Verkehrs-Verwaltungs-Rechtsschutz eingeschlossen: In diesem Fall trägt die Versicherung auch dann Ihre Kosten, wenn Sie rechtliche Schritte gegen eine behördliche Maßnahme wie Führerscheinentzug ergreifen müssen.

Ist die Verkehrsrechtsschutz steuerlich absetzbar?

Die Prämien für eine Verkehrsrechtsschutzversicherung können teilweise in der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Dies betrifft alle Leistungen, die mit der Erzielung des Einkommens bzw. mit dem Beruf in Verbindung stehen. Von den steuerlichen Vorteilen profitieren vor allem Berufskraftfahrer, da deren Verkehrsrechtsschutzversicherung beruflich bedingt ist.

Verkehrsrechtsschutz Testsieger von Stiftung Warentest

Für die Finanztest-Ausgabe 10/2015 hat die Stiftung Warentest 106 Tarife von 27 Rechtsschutzversicherern unter die Lupe genommen. Gesucht wurde wie schon beim letzten Test nach den besten Anbietern für vier Modellfälle: Angebote für Single mit und ohne Auto sowie für Familien mit einem oder mehreren Fahrzeugen. Entsprechend gibt es unterschiedliche Testsieger. Für Familien mit einem Auto empfehlen sich laut dem Verkehrsrechtsschutz Test demnach sechs sehr gute Versicherer:

  • Advocard
  • Allrecht/Deurag
  • Auxilia
  • Deurag
  • DEVK
  • Rechtsschutz Union/Alte Leipziger

Die Testsieger kosten zwischen 74 Euro und 173 Euro. Die Beitragshöhe ist dabei teilweise abhängig vom Alter sowie davon, ob Versicherte einen Selbstbehalt in Höhe von 150 Euro vereinbart haben. Gut und günstig sind aus Sicht der Verbraucherorganisation die Tarife von WGV und wgv-himmelblau, die ohne Selbstbeteiligung ab rund 65 Euro im Jahr zu haben sind.

Für Familien mit mehreren Fahrzeugen gibt es zwei Verkehrsrechtsschutz Testsieger: Deurag und DEVK, die beide mit „sehr gut“ bewertet werden.

Empfehlenswerter Verkehrsrechtsschutz für Singles

Für Alleinstehende ist die Auswahl an Top-Tarifen etwas geringer. Hier können die Tester nur zwei bzw. einem Anbieter das höchste Finanztest-Qualitätsurteil ausstellen. Für Singles mit einem eigenen Auto lauten die Testsieger Deurag und Rechtsschutz Union/Alte Leipziger. Sie kosten zwischen 54 Euro und 87 Euro im Jahr. Wer eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abschließen will, obwohl er kein eigenes Fahrzeug besitzt, findet laut Untersuchung das beste Angebot bei Deurag. Dieses ist mit einem Jahresbeitrag von 36 Euro bei 150 Euro Selbstbehalt besonders günstig. Sinnvoll ist dieser Verkehrsrechtsschutz für Personen ohne eigenen Wagen, die sich häufig ein Auto leihen oder mieten, etwa über Carsharing-Anbieter, und auch dann abgesichert sein wollen.

Im Zuge des Verkehrsrechtsschutz Tests gibt Stiftung Warentest außerdem den Tipp, dass sich der Rechtsschutz nicht nur für Autofahrer lohnt. Denn Kunden sind auch als „Fußgänger, Radfahrer und Fahrgast im öffentlichen Verkehr“ versichert.

Ältere Testsieger der Stiftung Warentest

Rechtsschutzversicherung Tests zum Thema Verkehrsrechtsschutz werden relativ selten durchgeführt. Finanztest hatte beispielsweise auch 2012 über die Verkehrsrechtsschutztarife berichtet. Damals standen 31 Anbieter im Fokus, von denen die Zeitschrift 29 empfehlen kann. Besonders oft schnitten dabei ADAC und Arag ab.

 

Redaktions-Tipp

Zu den möglichen Extraleistungen beim Verkehrsrechtsschutz zählt die kostenlose telefonische Anwaltsberatung. Der Verkehrsrechtsschutz bietet Ihnen in dem Fall eine kostenlose Hotline zu Fachanwälten. Bei einigen Tarifen können Sie Ihre Anwälte auch per E-Mail kontaktieren.

Günstige Verkehrsrechtsschutzversicherungen

Wie der Test der Finanztest bewiesen hat, müssen gute Verkehrsrechtsschutzversicherungen nicht teuer sein. Sie können sich, Ihren Lebenspartner und Ihre Kinder bereits ab 80 Euro im Jahr gegen die finanzielle Belastung eines Rechtsstreits nach Unfällen, beim Autokauf oder nach der Reparatur in der Werkstatt absichern. Als Single mit einem eigenen Fahrzeug bekommen Sie eine gute Verkehrsrechtsschutzversicherung ab einem jährlichen Beitrag von 65 Euro.

Kostenloser und unabhängiger Vergleich

Obwohl die Kfz-Haftpflichtversicherung des anderen Verkehrsteilnehmers bei Unfällen für einen entstandenen Schaden aufkommen sollte, den Sie nicht verursacht haben, weigern sich manche Versicherer zunächst. Erst mithilfe einer Klage Ihres Anwaltes lenken sie ein. Für diese Kosten, von denen Sie ohne Verkehrsrechtsschutz abgeschreckt sein könnten, kommt Ihre Verkehrsrechtsschutzversicherung auf. Auch aus diesem Grund lohnt sich der Abschluss dieser Rechtsschutzversicherung. Um den richtigen Tarif in Abhängigkeit Ihrer Bedürfnisse zu finden – haben Sie kein, ein oder mehrere Autos, sind Sie allein oder möchten Sie andere Familienmitglieder mitversichern – nutzen Sie unseren Rechtsschutz-Vergleich. Dort finden Sie die besten Angebote und können den Versicherungsschutz online beantragen.

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