Hundesteuer Hamburg

Hundesteuer Hamburg
  • Verpflichtende Hundehalterhaftpflichtversicherung
  • Allgemeine Anleinpflicht
  • Maulkorbzwang für gefährliche Hunde
  • Hundesteuer ab 90 Euro jährlich

Hundesteuer und Hundehaftpflicht in Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg zählt zu den deutschen Bundesländern, in denen sowohl eine Anleinpflicht als auch eine Hundehaftpflichtversicherung für alle Hundehalter gesetzlich vorgeschrieben ist. Das seit dem 01. April 2006 geltende Hundegesetz (HundeG) sieht zudem vor, dass Hamburger Hundehalter ihren Hund in einem Hunderegister anmelden und diesen mit einem Mikrochip kennzeichnen lassen.

Leinenzwang in Hamburg

Das Hundegesetz der Hansestadt Hamburg schreibt eine allgemeine Anleinpflicht für alle Hunde außerhalb des eigenen eingefriedeten Besitztums vor. In Mehrfamilienhäusern gilt die Leinenpflicht bereits außerhalb der Wohnung des Hundehalters. Hunde sind in Hamburg von einer geeigneten Aufsichtsperson an einer höchstens zwei Meter langen, reißfesten Leine zu halten. Der Leinenzwang gilt nicht in den von den Bezirken als Hundeauslaufzonen gekennzeichneten Freilaufflächen.

Hundehalter in Hamburg können eine Befreiung von der generellen Anleinpflicht erhalten, wenn sie bei der zuständigen Behörde eine Bescheinigung über eine so genannte Gehorsamsprüfung vorlegen können. Damit wird nachgewiesen, dass ein Halter seinen Hund im Alltag unter Kontrolle hat und diesen so halten und führen kann, dass von dem Hund voraussichtlich keine Gefahren oder erheblichen Belästigungen für Menschen, Tiere oder Sachen ausgehen. Die Gehorsamsprüfung kann gegen eine Gebühr von 9 Euro bei einem anerkannten Sachverständigen oder für 18 Euro im Hamburger Verbraucherschutzamt abgelegt werden. Hunde, die in Hamburg als gefährlich eingestuft werden, können allerdings nicht von der Anleinpflicht befreit werden.

Maulkorbpflicht in Hamburg

Hundehaftpflicht Hamburg
Die Hundehaftpflicht ist in
Hamburg vorgeschrieben

Im Bundesland Hamburg müssen gefährliche Hunde einen Maulkorb tragen, sobald sie sich außerhalb des eingefriedeten Besitztums ihres Halters befinden. Auf eingezäunten Grundstücken und im Wohnraum Dritter dürfen die Hunde nur dann ohne Maulkorb und Leine geführt werden, wenn der Inhaber des dortigen Hausrechts zustimmt. In Mehrfamilienhäusern besteht für gefährliche Hunde eine Maulkorbpflicht außerhalb der Wohnung des Hundehalters.

Kampfhunde in Hamburg

Als gefährliche Hunde gelten in Hamburg

  • Pitbull Terrier,
  • American Staffordshire Terrier,
  • Staffordshire Bullterrier und
  • Bullterrier.

Zudem gelten solche Hunde als gefährlich, die ein unangemessenes oder ausgeprägtes Aggressionsverhalten gegenüber Menschen oder Tieren zeigen. Solange der Hundehalter die zuständige Behörde nicht vom Gegenteil überzeugen kann, gelten laut Kampfhundverordnung außerdem

  • Bullmastiff,
  • Dogo Argentino,
  • Dogue de Bordeaux,
  • Fila Brasileiro,
  • Kangal, 
  • Kaukasischer Owtscharka,
  • Mastiff,
  • Mastin Español,
  • Mastino Napoletano,
  • Rottweiler und
  • Tosa Inu

als gefährlich.

Hundesteuer in Hamburg

Das Finanzamt Hamburg ist für die Festsetzung der Hundesteuer in der Hansestadt zuständig. Pro Hund müssen Hamburger Hundebesitzer 90 Euro Hundesteuer im Jahr zahlen. Für gefährliche Hunde gilt ein jährlicher Hundesteuersatz in Höhe von 600 Euro.

Neben der Hundesteuer fallen für Hamburger Hundehalter weitere Kosten durch die vorgeschriebene Hundehalterhaftpflichtversicherung an. Alle Halter sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine entsprechende Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von einer Million Euro abzuschließen. Erfahren Sie hier, wo Sie einen günstigen Versicherungsschutz erhalten können und fordern Sie ein kostenloses Angebot an. Wenn Sie bereits wissen, welchen Versicherungsschutz Sie erhalten möchten, dann können Sie diesen auch bequem online beantragen.

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