Hundesteuer Saarland

Hundesteuer Saarland
  • Leinenpflicht in bebauten Ortsteilen
  • Maulkorbzwang für Kampfhunde
  • Hundehaftpflichtversicherung empfehlenswert
  • Hundesteuer in Saarbrücken, Neunkirchen und Homburg

Hundesteuer und Hundehaftpflicht im Saarland

Im Saarland gilt die Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden im Saarland. Diese schreibt Haltern von gefährlichen Hunden eine Haftpflichtversicherung vor und regelt auch die Leinen- und Maulkorbpflicht für gefährliche Hunde. Die Leinenpflicht für alle übrigen Hunde ist in den Gemeinden unterschiedlich geregelt.

Leinenzwang im Saarland (Saarbrücken, Neunkirchen und Homburg)

Hundesteuer Saarland
Hundehaftpflicht ist im Saarland
keine Pflichtversicherung

Eine allgemeine Leinenpflicht gibt es im Saarland nur für gefährliche Hunde. Ob und wo Hundehalter ihre ungefährlichen Vierbeiner ohne Leine laufen lassen dürfen, ist ansonsten in den Polizeisatzungen der Gemeinden geregelt. In Saarbrücken sind Hunde beispielsweise auf allen öffentlichen Straßen und Anlagen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile an der Leine zu führen. Auf speziell gekennzeichneten Auslaufflächen dürfen die Hunde aber auch frei laufen. Ähnliches gilt für die Städte Neunkirchen und Homburg.

Maulkorbpflicht im Saarland

Eine Maulkorbpflicht gibt es im Saarland für solche Hunde, die als gefährlich gelten. In der Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden im Saarland heißt es, dass gefährliche Hunde außerhalb befriedeten Besitztums an der Leine zu führen sind und zudem einen das Beißen verhindernden Maulkorb oder eine Vorrichtung mit gleicher Wirkung tragen müssen. Gleiches gilt bei Mehrfamilienhäusern auf Zuwegen und in Treppenhäusern.

Kampfhunde im Saarland

Die Kampfhundeverordnung im Saarland gilt für solche Hunde, die sich bereits als bissig erwiesen haben, die Menschen oder Tiere in aggressiver und gefahrdrohender Weise angesprungen haben und die auf Angriffslust oder Schärfe gezüchtet oder ausgebildet wurden. Außerdem bedarf die Ausbildung und Haltung von Hunden folgender Rassen:

  • American Staffordshire Terrier,
  • Staffordshire Bullterrier und
  • American Pit Bull Terrier

einer Erlaubnis durch die zuständige Behörde.

Hundesteuer für Saarbrücken, Neunkirchen und Homburg

Die höchste Hundesteuer im Saarland zahlen derzeit die Hundehalter in Saarbrücken. Da die Hundesteuersatzung in den Gemeinden geregelt wird, müssen beispielsweise Hundehalter in den Städten Neunkirchen und Homburg deutlich weniger im Jahr für die Haltung ihres Vierbeiners zahlen. Wer einen Kampfhund hält, muss allerdings mit einem höheren Steuersatz rechnen.

Hundesteuer in Saarbrücken:

120 Euro für den ersten Hund, 168 Euro für jeden weiteren Hund

Hundesteuer in Neunkirchen:

84 Euro für den ersten Hund, 108 Euro für den zweiten Hund, 132 Euro für jeden weiteren Hund

Hundesteuer in Homburg:

60 Euro für den ersten Hund, 84 Euro für den zweiten Hund, 108 Euro für jeden weiteren Hund, bei Kampfhunden wird der jeweilige Steuersatz mit dem Faktor 5 multipliziert

Hundehaftpflichtversicherung

Im Saarland ist die Hundehaftpflichtversicherung nur für die Halter gefährlicher Hunde Vorschrift. Grundsätzlich ist eine entsprechende Police allerdings für jeden Hundebesitzer empfehlenswert. Denn wenn der eigene Hund einen kleinen oder gar größeren Schaden verursacht, kann sein Herrchen jederzeit dafür haftbar gemacht werden und muss in der Folge alle angefallenen Kosten übernehmen. Eine Hundehaftpflichtversicherung kann sie vor diesem finanziellen Risiko schützen. Auf Wunsch erhalten Sie hier ein kostenloses und unverbindliches Angebot oder Sie können die besten Tarife direkt online miteinander vergleichen und Ihren Wunschtarif abschließen. Nutzen Sie dazu unseren Hundehaftpflicht-Tarifrechner.

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