Hundesteuer Sachsen

Hundesteuer Sachsen
  • Leinenpflicht in Leipzig, Dresden und Chemnitz
  • Maulkorbpflicht für gefährliche Hunde
  • Hundehaftpflicht in Sachsen
  • Hundesteuer ab 96 Euro

Hundesteuer und Hundehaftpflicht in Sachsen

Im Freistaat Sachsen gilt das Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden (GefHundG), das vom Sächsischen Landtag am 12. Juli 2000 beschlossen wurde. Darin wird eine Anlein- und Maulkorbpflicht für solche Hunde vorgeschrieben, die als gefährlich gelten. Für alle anderen Hunde haben die einzelnen Gemeinden und kreisfreien Städte in Sachsen individuelle Regelungen getroffen.

Leinenzwang in Sachsen (Leipzig, Dresden und Chemnitz)

Hundesteuer Sachsen
Hundehaftpflicht ist in Sachsen
nicht gesetzlich vorgeschrieben

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Hundehaftpflichtversicherung, die jeder Hundebesitzer haben sollte, gilt In Sachsen die Leinenpflicht prinzipiell für solche Hunde, die als gefährlich eingestuft werden. Sobald diese sich außerhalb eines sicher umfriedeten Grundstückes ihres Halters, in Treppenhäusern oder auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern befinden, müssen sie von einer dazu fähigen Person an einer geeigneten Leine geführt werden. Für Hunde, die nicht als gefährlich eingestuft werden, hat das Bundesland Sachsen keine Vorschriften zur Leinenpflicht erlassen. In den einzelnen Städten und Gemeinden gibt es aber oftmals entsprechende Regeln für Hundehalter.

Leinenzwang in Leipzig:

Die Stadt Leipzig schreibt Hundehaltern vor, ihre Hunde in allen öffentlichen Anlagen und Grünflächen an die Leine zu nehmen. Insbesondere im Volkspark Kleinzschocher, im Arthur-Bretschneider-Park und im Mariannenpark kontrolliert der Ordnungsdienst der Stadt, ob Hunde an der Leine geführt werden. Freier Auslauf wird Hunde allerdings auf über 50 gekennzeichneten Hundewiesen im Stadtgebiet erlaubt.

Leinenzwang in Dresden:

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden müssen Hunde innerhalb eines begrenzten Gebiets der Altstadt und der Neustadt auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie in Grün- und Erholungsanlagen an der Leine geführt werden. Auf den Elbwiesen dürfen Hundehalter ihre Vierbeiner jedoch auch von der Leine lassen. Die Stadt Dresden hat hierfür entsprechende Hinweisschilder aufgestellt.

Leinenzwang in Chemnitz:

In Chemnitz herrscht eine generelle Leinenpflicht für alle Hunde auf öffentlichen Straßen und Plätzen sowie in Garten-, Park- und Grünanlagen. Nur auf speziell gekennzeichneten Hundewiesen, Brachflächen und Feldern dürfen Hundebesitzer ihren Vierbeiner von der Leine lassen.

Maulkorbpflicht in Sachsen

Die Maulkorbpflicht im Freistaat Sachsen gilt für alle gefährlichen Hunde außerhalb des umfriedeten Grundstückes des Hundehalters. Auch in Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern müssen die Besitzer gefährlicher Hunde dafür sorgen, dass ihre Hunde einen Maulkorb tragen, der das Beißen verhindert.

Kampfhunde in Sachsen

Hunde, deren Gefährlichkeit durch die zuständige Kreispolizeibehörde festgestellt wird, sowie Hunde der Rassen oder Gruppen

  • American Staffordshire Terrier,
  • Bullterrier und
  • Pitbull Terrier

und deren Kreuzungen untereinander gelten in Sachsen als gefährlich. Für sie herrscht eine Anlein- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit. Zudem dürfen sie nicht auf Kinderspielplätze, Liegewiesen und in Badeanstalten mitgenommen werden.

Hundesteuer für Leipzig, Dresden und Chemnitz

Der jeweils geltende Hundesteuersatz wird auf kommunaler Ebene festgelegt. Für die drei größten sächsischen Städte gelten aktuell folgende Hundesteuersätze:

Hundesteuer in Leipzig:

96 Euro für den ersten Hund, 192 Euro für jeden weiteren Hund

Hundesteuer in Dresden:

108 Euro für den ersten Hund, 144 Euro für den zweiten und jeden weiteren Hund

Hundesteuer in Chemnitz:

100 Euro für einen Hund, 135 Euro pro Hund bei zwei Hunden, 165 Euro pro Hund bei drei oder mehr Hunden, 750 Euro für jeden gefährlichen Hund

Hundehaftpflichtversicherung

Im Freistaat Sachsen sind nur die Halter gefährlicher Hunde dazu verpflichtet, eine entsprechende Hundehaftpflichtversicherung nachzuweisen. Diese muss der zuständigen Kreispolizeibehörde vorgezeigt werden, um die Erlaubnis für die Haltung eines gefährlichen Hundes zu erhalten. Grundsätzlich ist es aber auch für alle anderen Hundehalter empfehlenswert, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Denn sobald der eigene Hund einen kleineren oder größeren Schaden verursacht, muss der Halter dafür haften und alle anfallenden Kosten übernehmen. Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung kann Ihnen dieses finanzielle Risiko abnehmen. Erkundigen Sie sich bei uns ausführlich zu den Preisen und Leistungen einer Hundehaftpflichtversicherung.

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