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Altersvorsorgepflicht

für Selbstständige und Freiberufler
Altersvorsorgepflicht
  • Politik plant Pflicht noch 2019
  • Alle Selbstständigen sollen vorsorgen
  • Rürup-Rente ist 1. Wahl bei privater Absicherung
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Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler

Seit Jahren wurde sie etwa von den ehemaligen Arbeitsministerinnen Ursula von der Leyen und Andrea Nahles gefordert, nun soll sie 2019 kommen: die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler. Die Pflicht gilt für alle selbstständig arbeitenden Berufstätigen, die bisher noch nicht für das Alter vorsorgen. Ziel ist es, die Altersarmut gerade in dieser Personengruppe zu senken.

Gestaltung der Altersvorsorgepflicht

Arbeitsminister Heil plant Ende des Jahres 2019 ein Gesetz zur Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler vorzulegen. Die verpflichtende Altersvorsorge soll dabei gründerfreundlich ausgestaltet sein.Sie betrifft alle Menschen, die nicht bereits obligatorisch rentenversichert sind, etwa im Rahmen eines berufsständischen Versorgungswerks.

Mit Inkrafttreten der neuen Regelung müssen alle selbstständig arbeitenden Menschen künftig zwischen

  • der gesetzlichen Rentenversicherung,
  • der privaten Altersvorsorge im Rahmen einer Rürup-Rente und
  • einem Versorgungswerk (gilt etwa für Ärzte und Anwälte)

wählen. Die Vorsorgeform muss insolvenz- und pfändungssicher sein sowie eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus ermöglichen. Dieses liegt derzeit bei durchschnittlich 800 Euro im Monat.

Tipp: Sind Sie unsicher, welche Vorsorgestrategie am besten zu Ihnen passt? Mit der Hilfe eines unverbindlichen und kostenlosen Angebot zur Altersvorsorge finden Sie schnell und unkompliziert Ihre optimale Absicherung für Ihren wohlverdienten Ruhestand.

Vorsorgepflicht für Selbstständige schon lange angestrebt

Die Politik hat schon lange eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige angestrebt. Während die Pläne der ehemaligen Arbeitsministerin Andrea Nahles eher vage blieben, sah ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen eine konkrete Ausgestaltung der Vorsorgepflicht vor.

Demnach wären Selbstständige und Freiberufler, die noch nicht in eine private Altersvorsorge investiert haben, zwangsverpflichtet gewesen, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Dies hätte alle Menschen betroffen, die nicht nur vorübergehend ihre selbstständige beziehungsweise freiberufliche Tätigkeit ausüben und dabei ein Einkommen von mehr als 400 Euro im Monat erzielen.

Hätten sich die Pläne durchgesetzt, wären alle selbstständig arbeitenden Menschen, die noch keine 30 Jahre alt sind, von der Versicherungspflicht betroffen gewesen, ebenso wie alle, die nach Inkrafttreten eine selbstständige Tätigkeit aufgenommen hätten. Selbstständig arbeitende Menschen zwischen 30 und 50 Jahren hätten die Wahl zwischen privater Altersvorsorge und gesetzlicher Rentenversicherung gehabt. Selbstständige über 50 Jahren wären hingegen nicht zu Vorsorgemaßnahmen verpflichtet gewesen.

Wie genau die aktuellen Pläne von Heil aussehen, etwa mit Blick auf Altersgrenzen und Ausnahmen für Existenzgründer, werden die kommenden Monate zeigen.

 

Altersvorsorge frühzeitig planen

Wer bereits jung in eine private Altersvorsorge investiert, hat insgesamt geringere Beiträge und im Alter durchschnittlich eine höhere Rente zu erwarten. Daher lohnt es sich für junge Selbstständige und Freiberufler bereits jetzt, vor Umsetzung der neuen Regelungen die private Altersvorsorge anzupacken.

Rürup-Rente als optimale Altersvorsorge für Selbstständige

Andrea Nahles hatte eine Vorsorgepflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung für Selbstständige vorgesehen. CDU/CSU pochten allerdings auf eine Wahlfreiheit zwischen gesetzlicher und privater Altersvorsorge. Die nun geplante Altersvorsorgepflicht folgt den Forderungen der Union.

Neu an den aktuellen Bestrebungen um eine Pflicht zur Altersvorsorge für Selbstständige ist die Beschränkung bei der privaten Altersvorsorge auf die Rürup-Rente. Sie wurde 2005 eigens für Selbstständige geschaffen und ist auch als Basisrente bekannt. Der Vorteil der Rürup-Rente sind die immensen Steuerersparnisse, von denen Versicherte profitieren.

Aktuell dürfen 88 Prozent der eingezahlten Beiträge von der Steuer abgesetzt werden. Die Höchstgrenze, bis zu der das Finanzamt Beiträge berücksichtigt, ist mit über 20.000 Euro zehn Mal so hoch wie bei anderen privaten Altersvorsorgeformen.

Die Rürup-Rente gibt es dabei in verschiedenen Varianten. Um die optimale Form der Altersvorsorge für die persönlichen Lebensumstände zu finden, ist daher sinnvoll, verschiedene individuelle Angebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

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