Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte

Auch Ärzte werden krank.

  • Große Kostenunterscheide zwischen den Anbietern
  • Auf Sonderkonditionen für Ärzte achten
  • Garantiezins sinkt 2022 – Jetzt Absicherung mit Top-Konditionen finden

Für

bis 29-Jährige

Für

30- bis 39-Jährige

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40- bis 49-Jährige

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50- bis 59-Jährige

Ärzte: Berufsunfähigkeit rechtzeitig absichern

Der Beruf des Arztes ist mit viel Verantwortung verbunden. Mediziner helfen und heilen Menschen, retten Menschenleben und manche operieren am offenen Herzen. Dass einige Mediziner ihren Beruf aufgrund von körperlicher oder psychischer Erschöpfung nicht mehr ausführen können, wundert nicht. Eine wichtige private Absicherung ist daher für sie die Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte.

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Wichtige Änderungen zum Jahreswechsel

Zum 1. Januar 2022 sinkt der Höchstrechnungszins von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent. Die Berufsunfähigkeitsversicherung droht dadurch teurer zu werden, da die vom Versicherer aufgebauten Rücklagen weniger gut verzinst werden. Neukunden müssen so einen höheren Beitrag für die gleichen Leistungen zahlen.

Tipp:

Ärzte, die ohnehin über einen Versicherungsabschluss nachdenken, sollten besser noch 2021 handeln, um sich die besseren Konditionen für die gesamte Vertragslaufzeit zu sichern.

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Inhaltsverzeichnis: Immer gut zu wissen

Warum sollten sich Ärzte gegen Berufsunfähigkeit versichern?

Wenn es um Berufsunfähigkeit geht, zählen Ärzte zu den Berufsgruppen mit einem erhöhten Risiko. Dabei sind die Gründe, warum ein Arzt seinem Beruf nicht mehr zu 100 Prozent nachgehen kann, vielfältig. Der hohe Druck bei der Arbeit, Schichtarbeitszeiten und der Stress durch die Verantwortung für Menschenleben hinterlassen ihre Spuren an Körper und Psyche.

Aber auch schwere Krankheiten wie Krebs, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems oder des Bewegungsapparates führen dazu, dass ein Arzt seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Dann zeigt sich deutlich, dass die „Götter in Weiß“ ebenfalls nur Menschen sind, die sich beruflich überfordern können.

Übersicht über die häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit
  • Psychische Erkrankungen - 32,7 %
  • Beschwerden am Skelett- und Bewegungsapparat - 19,7 %
  • Schwere Erkrankungen (Krebs, bösartige Geschwülste u.ä.) - 16 %
  • Herz- und Gefäßerkrankungen - 7 %
  • Unfälle - 8,6 %
  • Sonstige Erkrankungen - 16 %

Warum lohnt es sich für Medizinstudenten eine Berufsunfähigkeits­versicherung abzuschließen?

Bei der Berufsunfähigkeits­versicherung gehört eine Gesundheitsprüfung zur Antragstellung dazu. Jüngere Versicherte mit bester Gesundheit haben den Vorteil, Tarife mit günstigen Beiträgen zu erhalten. Davon profitieren sie auch bei späteren Vertragsanpassungen.

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Wie sind Ärzte ohne Berufsunfähigkeits­versicherung geschützt?

Ärzte sind staatlich über ein berufsständisches Versorgungswerk abgesichert. Die Mitgliedschaft in einem Versorgungswerk ist Pflicht. Einen Anspruch auf diese berufsbezogene Erwerbsunfähigkeitsrente haben sie jedoch erst, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, sich durch die Arbeit ihr Existenzminimum zu sichern.

Solange die Möglichkeit besteht, dass sie immer noch einige Stunden arbeiten oder einer anderen Tätigkeit im medizinischen Bereich nachgehen können, erhalten sie diese Rentenzahlung nicht. Oft müssen Ärzte ihre Approbation und ihre Tätigkeit komplett aufgeben, um von dieser Absicherung zu profitieren. Dies kommt einer einhundertprozentigen Berufsunfähigkeit gleich.

Die Hürden, um diese Form der Erwerbsminderungsrente zu erhalten, sind damit recht hoch und die Regelungen sehr streng.

Übersicht über die Absicherungen bei Berufsunfähigkeit von Ärzten

Staatliche Leistungen aus einen berufsständigen Versorgungs­werkPrivate Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte
AbsicherungPflichtFreiwillig
Höhe der RenteAbhängig vom Einkommen und BeitragszahlungIm Vertrag festgelegt
Gesundheits­prüfungNicht nötigErforderlich
Zahlung ab welcher Berufs­unfähigkeit?Ab 80 bis 100 ProzentAb 50 Prozent

Die Voraussetzungen, um Leistungen aus der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung zu beziehen, sind wesentlich einfacher zu erfüllen. So zahlen die Versicherer die vereinbarte Rente aus, wenn eine 50-prozentige Berufsunfähigkeit vorliegt. Die Höhe der Rente legt der Versicherungsnehmer in seinem Vertrag selbst fest. Je höher die monatliche Rente, desto höher sind die Beitragszahlungen.

Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Ärzte wie alle Interessierte eine Gesundheitsprüfung durchlaufen. Steht es um die Gesundheit des Mediziners nicht so gut, kann diese für höhere Beiträge sorgen oder auch für den Ausschluss bestimmter Erkrankungen aus dem Versicherungsschutz. Wer gesundheitlich angeschlagen ist, sollte sich dringend von einem Versicherungsexperten unterstützen lassen.

Aktuelles zur Berufsunfähigkeits­versicherung

Berufsunfähigkeits­versicherung für Ärzte: Was muss der Versicherungsvertrag unbedingt regeln?

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es auf die genauen Einzelheiten im Vertrag an. Verschiedene Zusatzvereinbarungen sorgen dafür, dass aus der Absicherung ein passgenauer Schutz für Ärzte wird. Vor dem Abschluss der Versicherung sollten sich Interessierte daher genau über die Inhalte informieren.

  • Auf folgende Punkte sollten Ärzte Wert legen:

Was bedeutet die konkrete Verweisung für Ärzte?

Der Arztberuf ist für manche auch Berufung. Wenn sie für ihren Fachbereich als berufsunfähig gelten, möchten sie daher einen anderen Arztberuf oder eine Tätigkeit als Berater oder Gutachter im medizinischen Bereich aufnehmen. Für diesen Fall enthalten die meisten Versicherungen die Klausel einer „konkreten Verweisung“.

Entscheidet sich der Versicherte dazu, eine neue Tätigkeit aufzunehmen, die seiner Ausbildung, Berufserfahrung und Lebenseinstellung entspricht, berufen sich die Anbieter darauf, um die Rentenzahlung einzustellen. Zu den Bedingungen gehört auch, dass das Gehalt der neuen Arbeit in etwa dem der letzten Tätigkeit als Arzt gleichkommt. Die versicherte Berufsunfähigkeit ist dann nicht mehr gegeben.

Was kostet eine Berufsunfähigkeits­versicherung für Ärzte?

Wie hoch die monatlichen Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung ausfallen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Höhe der Ausgaben hängt von sehr vielen Einflussfaktoren ab wie:

  • Alter
  • Rentenhöhe
  • Gesundheitszustand
  • Hobbys (riskante Hobbys)
  • Besondere Rahmenverträge und Sonderkonditionen für Ärzte
  • Art des Arztberufs und damit verbundenes Risiko
  • Vertragslaufzeit

Das folgende Kostenbeispiel dient daher nur zur Orientierung:

Der Musterkunde ist ein 32-jähriger Allgemeinarzt. Er ist Nichtraucher, vereinbart eine monatliche Rente in Höhe von 2.000 Euro. Die Versicherungsdauer beträgt 35 Jahre, also bis zum Rentenalter von 67 Jahren. Eine Infektionsklausel ist ebenfalls enthalten.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kostet ihn zwischen monatlich 70 Euro und 150 Euro.

Wählt er eine Rente in Höhe von 2.500 Euro, liegen die Versicherungskosten zwischen rund 90 Euro und 200 Euro pro Monat.

  • Rentenhöhe 2.000 Euro - Preisspanne: 70 bis 150 Euro
  • Rentenhöhe 2500 Euro - Preisspanne: 90 bis 200 Euro

Tipp – Sonderkonditionen beachten:

Für Medizinstudenten und Ärzte bieten einige Versicherer zum Teil zeitlich begrenzte Sonderangebote. Dazu zählen beispielsweise Berufsunfähigkeitsversicherungen mit vereinfachten Gesundheitsfragen. So beziehen sich die Fragen beispielsweise auf einen verkürzten Zeitraum von nur drei Jahren. Für Personen mit Vorerkrankungen, die sonst keine Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten, ist dies ein Vorteil. Nachteilig ist die Begrenzung der Versicherungssumme, die einige Anbieter bei diesen Sonderangeboten festlegen.

Für den Durchblick im Tarifdschungel: Beratung nutzen

Der günstige Preis sollte bei der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht das Hauptkriterium sein. Die Finanzstärke, Leistungen und Solidität der Versicherungsgesellschaft spielen eine größere Rolle.

Aufgrund der vielen Faktoren ist eine Beratung durch einen Versicherungsexperten empfehlenswert. Er kennt sich mit typischen Stolpersteinen aus, die interessierte Ärzte mit einem unverbindlichen Angebot umschiffen.

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