Private Krankenversicherung für Rentner

Bestens informiert in den Ruhestand starten.

  • PKV bietet für Rentner Mehrleistungen
  • Mit Tarifwechsel Kosten senken
  • Wechsel in die GKV nicht möglich

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Zuletzt aktualisiert: November 2020

Die private Krankenversicherung für Rentner

Mit dem Renteneintritt stellen sich viele Menschen die Frage, was mit ihrer Krankenversicherung geschieht. Die Antwort darauf ist relativ einfach: Wer den Großteil seines Lebens gesetzlich krankenversichert war, geht im Alter in der Regel in die „Krankenversicherung der Rentner“ (KVdR). Wer bisher überwiegend privat versichert war, wird auch im Ruhestand weiter privat versichert bleiben. Ein Wechsel wird entweder gesetzlich blockiert oder ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll.

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Immer gut zu wissen

Im Rentenalter bei bestehender Krankenversicherung bleiben

Wer den überwiegenden Teil seines Lebens gesetzlich versichert war, hat zwar grundsätzlich die Möglichkeit, mit Renteneintritt in die PKV zu wechseln – sinnvoll ist das aber in den wenigsten Fällen. Denn die Kosten für die private Krankenversicherung berechnen sich nicht auf Basis der Renteneinkünfte, sondern sind maßgeblich vom Gesundheitsrisiko des Versicherten abhängig. Damit gilt: Wer erst im Alter in die PKV möchte, zahlt einen sehr hohen Monatsbeitrag.

Und umgekehrt? Ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) beziehungsweise Krankenversicherung der Rentner (KVdR) ist ab dem 55. Lebensjahr von Gesetzgeber quasi unmöglich gemacht.

Die private Krankenversicherung bietet im Alter zahlreiche Vorteile

Das Wichtigste zuerst: Mit dem Eintritt ins Rentenalter verändern sich die Leistungen in der privaten Krankenversicherung nicht. Versicherte profitieren auch im Ruhestand von exzellenter gesundheitlicher Betreuung. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner bedeutet das konkret:

  • Vorteile der PKV für Rentner

PKV für Rentner: Entlastungen und Zuschüsse

Der Renteneintritt stellt für viele Menschen eine finanzielle Verschlechterung dar. Daher werden Privatversicherte im Ruhestand auf verschiedene Arten entlastet:

Zwei alten Menschen stehen

Nicht vergessen: Zuschuss der Rentenversicherung fristgerecht beantragen

Den Rentenversicherungszuschuss von 7,85 Prozent erhalten Versicherte nicht automatisch. Sie müssen ihn muss beim Rentenversicherungsträger, zum Beispiel der Deutschen Rentenversicherung, innerhalb von drei Monaten nach Renteneintritt beantragen.

Wie sich der PKV-Tarif mit Eintritt ins Rentenalter entwickelt

Eine weit verbreitete Befürchtung ist, dass sich der Tarif in der privaten Krankenversicherung mit Renteneintritt massiv erhöht. Das ist so nicht richtig. Rentner werden stellenweise durch ihre aufgebauten Rückstellen entlastet.

Nichtsdestotrotz können private Versicherer den Tarif auch im Rentenalter (nach oben und nach unten) anpassen. Hierbei gelten folgende gesetzliche Regelungen: Das Versicherungsunternehmen hat das Recht, jährlich die tatsächlich entstandenen Kosten für die Inanspruchnahme von Leistungen mit den im Vertrag kalkulierten Kosten zu vergleichen. Wenn die Zahlen zwischen fünf und zehn Prozent abweichen, besteht die Möglichkeit zur Beitragsanpassung.

Aktuelles zur privaten Krankenversicherung

Interner Tarifwechsel und Selbstbehalt: Hebel zur Kostensenkung der PKV im Alter

Reicht die Rente im Alter nicht aus oder wird die PKV zu teuer, bieten sich mehrere Stellschrauben zur Kostensenkung an:

  • Kostensenkung PKV

Kündigung der PKV im Rentenalter ist nicht ratsam

Da der Gesetzgeber einen Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ab dem 55. Lebensjahr nahezu unmöglich macht, ist die Kündigung der PKV nicht ratsam. Denn in Deutschland gilt die Versicherungspflicht – eine Folgeversicherung bei einem neuen Versicherer muss also zwingend abgeschlossen werden.

Diese wird bei gleichem Leistungsumfang garantiert wesentlich teurer. Denn mit der Kündigung der PKV ist eine erneute Gesundheitsprüfung verbunden. Da sich der Gesundheitszustand im Alter tendenziell verschlechtert, ist jedoch mit deutlich höheren Beiträgen zu rechnen.