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Private Krankenversicherung für Studenten

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Wann ist die private Krankenversicherung für Studenten sinnvoll?

Vor ihrem Studium müssen sich angehende Studierende entscheiden, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern. Sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung bieten Studenten Vorteile. Insbesondere für Kinder von Beamten ist jedoch vor allem die PKV eine Überlegung wert.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2019

Als Student gesetzlich oder privat versichern?

Stehen Studenten am Anfang ihres Studiums, haben sie bei ihrer Krankenversicherung die Wahl: gesetzlich oder privat? Für die meisten von ihnen bietet sich die gesetzliche Krankenkasse an. Denn dort sind sie über die Familienversicherung ihrer Eltern kostenlos versichert.

Doch dies gilt nicht für alle Studenten. Für sie stellt die private Krankenversicherung (PKV) eine günstige und leistungsstarke Alternative dar.

Wann sich Studenten wie versichern können, zeigt die folgende Tabelle. Entscheidend ist, wie die Eltern krankenversichert sind.

Wie sind die Eltern versichert?  
Beide Elternteile sind privat versichert Es besteht kein Zugang zur gesetzlichen Familienversicherung. Stattdessen müssen sich Studenten zwischen studentischer Krankenversicherung (Kosten rund 66 Euro zuzüglich Zusatzbeitrag und Pflegeversicherung) und der privaten Krankenversicherung (Kosten etwa im gleichen Rahmen) entscheiden. Kinder von Beamten profitieren in der PKV von günstigen Beihilfetarifen.
Ein Elternteil ist privat krankenversichert Sind die Eltern verheiratet und verdient der gesetzlich versicherte Elternteil mehr als der privatversicherte, ist die kostenlose Mitversicherung über die GKV möglich. Darüber hinaus können Studenten die PKV wählen.
Eltern sind gesetzlich versichert Studenten steht die kostenlose Versicherung in der GKV bei der Krankenkasse der Eltern offen oder sie entscheiden sich für die private Absicherung.

Warum im Studium privat krankenversichern?

Eine private Krankenversicherung empfiehlt sich für Studenten aus zwei Gründen. Hier können sie zum einen ihre Leistungen individuell zusammenstellen und profitieren von einer Versorgung, die deutlich über die Standardbehandlung der gesetzlichen Krankenkassen hinausgeht. Zum anderen kann die private Absicherung durch spezielle Beihilfe- und Studententarife günstiger sein als die studentische gesetzliche Krankenversicherung.

Zu den besseren Leistungen zählen der Anspruch auf ein Einzelzimmer im Krankenhaus, keine Zuzahlungen bei Medikamenten und eine höhere Qualität der Zahnbehandlungen. Preislich verlangen viele Anbieter dafür ähnlich wenig wie in der studentischen Krankenversicherung. Für den gleichen Monatsbeitrag sichern sich Studenten in der privaten Krankenversicherung einen größeren Leistungsumfang.

Wann ist der Wechsel in die private Krankenversicherung für Studenten möglich?

Der Wechsel in die PKV ist nur zu bestimmten Zeitpunkten möglich:

Zu Beginn des Studiums: Studenten haben drei Monate Zeit, sich von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu befreien und einen privaten Krankenversicherer zu finden. Auch bereits Privatversicherte müssen der Hochschule den Befreiungsbescheid vorlegen.

Mit dem Ende der Familienversicherung (in der Regel mit 25 Jahren): Auch hier muss die Entscheidung binnen drei Monate gefällt werden.

Mit dem Ende der Versicherungspflicht in der studentischen Krankenversicherung (mit spätestens 30 Jahren): Es gilt eine Frist von zwei Wochen.

Wichtig: Die Entscheidung für die private Krankenversicherung ist für Studenten während des Studiums bindend. Der Wechsel in die GKV ist danach möglich, wenn sie einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit mit einem Bruttoeinkommen nachgehen, das die Versicherungspflichtgrenze nicht übersteigt (2019: 5.062,50 Euro monatlich).

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gelten die günstigeren Versicherungskonditionen für Studierende bei vielen privaten Versicherern bis zur Vollendung des 34. Lebensjahres. Zudem bieten manche Unternehmen Beitragsrückerstattungen, wenn Versicherte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes keine Leistungen beansprucht haben. Junge, gesunde Studenten sind daher in der privaten Krankenversicherung oftmals besser aufgehoben als in einer gesetzlichen Krankenkasse.

Tipp: Ob die private Krankenversicherung persönlich sinnvoll ist, lässt sich am besten mit einem individuell zugeschnittenen Angebot entscheiden. Mit diesem erfahren Studierende, was die private Krankenversicherung für sie kostet und welche Leistungen damit einhergehen.

Krankenversicherung für Studenten: Wie lange gelten die Vergünstigungen?

Sowohl die günstigen Beihilfe-Tarife der privaten Krankenversicherung als auch die Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse sind an den Bezug des Kindergeldes gekoppelt. Entsprechend entfallen die Vorteile spätestens mit Vollendung des 25. Lebensjahres.

In der kostenlosen Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung gilt zudem eine Einkommensgrenze. Verdienen Studenten mehr als 450 Euro im Monat im Rahmen eines Mini-Jobs oder 425 Euro pro Monat aus anderen Einkünften, rutschen sie aus der Familienversicherung in die studentische Krankenversicherung. Eine Ausnahme gilt bei einer Anstellung als Werksstudent. Hier darf der monatliche Verdienst 528,33 Euro nicht überschreiten.

Achtung: BAföG-Empfänger müssen darauf achten, nicht mehr als 450 Euro im Monat zu verdienen. Generell erhalten Studierende über die Ausbildungsförderungen einen Zuschuss zur Krankenversicherung, unabhängig davon, ob diese gesetzlicher oder privater Natur ist. Er beträgt in der Summe 86 Euro für die Kranken- und Pflegeversicherung.

Was ist die studentische Krankenversicherung?

Ist die kostenlose Versicherung über die Eltern nicht mehr möglich, steht Studenten die studentische Krankenversicherung offen. Der Beitrag richtet sich dabei nach dem maximalen BAföG-Satz (2019: 649 Euro pro Monat) und dem individuellen Krankenkassenbeitrag (10,22 Prozent plus Zusatzbeitrag).

Da sich die Kassen beim Zusatzbeitrag unterscheiden, schwankt der Monatsbeitrag zwischen 86 Euro und 99 Euro. Wer auf jeden Cent achten muss, sollte sich daher für eine besonders günstige Krankenkasse entscheiden.

Freiwillige Krankenversicherung für Studenten

Die studentische Krankenversicherung gilt bis einschließlich zum 14. Fachsemester oder bis zum 30. Geburtstag. Danach müssen sich Studierende freiwillig versichern.

Wie viel die freiwillige Krankenversicherung kostet, hängt vom Einkommen ab. Allerdings setzt die Krankenkasse einen Mindestverdienst von 1.038,33 Euro fest. Das entspricht einem durchschnittlichen Beitrag von rund 155 Euro im Monat ohne Krankengeldanspruch. Selbst wenn Studenten weniger verdienen, bleibt es bei diesem Krankenkassenbeitrag.

Übersicht Beitrag freiwillige Krankenversicherung

Einkommen Beitrag ohne Anspruch auf Krankengeld Beitrag mit Anspruch auf Krankengeld
500 Euro 155 Euro 161 Euro
1.000 Euro 155 Euro 161 Euro
1.300 Euro 194 Euro 202 Euro

Private Krankenversicherung mit optimalem Mix aus Preis und Leistung finden

Die private Krankenversicherung ist für Studenten ratsam, die Wert auf bessere Leistungen legen oder durch Vergünstigungen einen niedrigen Beitrag zahlen. Steht die Entscheidung für die PKV, haben Studierende sehr viele unterschiedliche Tarife zur Auswahl. Um hier eine private Krankenversicherung zu finden, die preislich sowie von den Leistungen her passt, sollten Interessierte auf ein individuell zugeschnittenes Angebot vertrauen.