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Unfallversicherung gegen Zeckenbisse: So schützen Sie sich vor den unangenehmen Folgen!

Zecken und die von ihnen übertragenen Krankheiten sind eine unterschätzte Gefahr in Deutschland. Das Nationale Referenzzentrum für Borrelien geht davon aus, dass die Infektionen mit Borreliose oder FSME zunehmen und sich nach derzeitigem Stand jedes Jahr etwa 50.000 bis 100.000 Menschen neu mit Borreliose infizieren. Dabei kann das Risiko eines Zeckenbisses und einer möglichen Infektion mit den gefährlichen Erregern deutlich reduziert werden.

Das schöne Wetter und die Natur laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und locken viele Menschen in Wälder und Wiesen. Die Idylle hat jedoch ihre Schattenseiten und kann das Vergnügen nachhaltig trüben. Denn die Gefahr von einem Zeckenbiss und einer möglichen Infektion mit Borreliose oder FSME ist allgegenwärtig und kann jeden treffen. Doch Sie können das Risiko eines Zeckenbisses minimieren und Vorkehrungen für den Fall einer Infektion treffen, um sich den Spaß an der Natur zu erhalten.

So schützen Sie sich vor Zecken

Tragen Sie bei Ihren Spaziergängen durch die Natur lange Kleidung und geschlossene Schuhe. Den Schutz können Sie zudem erhöhen, wenn Sie die Hose in die Socken stecken. Die blinden Passagiere können dann zwar immer noch aufgesammelt werden, aber diese sind länger damit beschäftigt, eine geeignete Stelle zu suchen, an der sie ihren Wirt anzapfen. Somit bleibt Ihnen mehr Zeit, sich von den Zecken zu befreien.

Sie sollten auch immer Ihre Kleidung abschütteln, um die unliebsamen Schädlinge zu entfernen. Zudem sollten Sie nach jedem Waldspaziergang Ihre Haut gründlich untersuchen. Benutzen Sie außerdem ein wirksames Zeckenmittel, um die Zecken fernzuhalten. Meiden Sie hohes Gras und bleiben Sie auf den Wanderwegen.

 

Wissenswertes

  • Zecken halten sich auf Gräsern, Sträuchern und Büschen auf und nicht auf Bäumen
  • Sie bevorzugen feuchten Untergrund
  • 60.000 bis 100.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Borreliose
  • Bei schwerem Krankheitsverlauf droht Invalidität
  • Gegen Borreliose gibt es keinen Impfschutz, jedoch ist eine Behandlung mit Antibiotika möglich.
  • Zecken sind bereits ab 7°C aktiv. Vorsicht ist also auch in milden Wintern geboten.
  • Zecken injizieren ein Betäubungsmittel, weshalb man den Stich nicht bemerkt. Ein gründliches Absuchen der Haut ist deshalb nach einem Wald- und Wiesenspaziergang unerlässlich.
Unfallversicherung Zeckenbiss - Zange

Was Sie nach einem Zeckenbiss tun können

Solange die Zecke noch nach einer passenden Stelle sucht und sich nicht festgebissen hat, entfernen Sie sie einfach mit einer Pinzette oder wischen Sie sie von Ihrer Haut. Sollte sie jedoch schon den Weg durch Ihre Haut angetreten haben, sollten Sie keine Zeit verstreichen lassen und so schnell wie möglich geeignete Maßnahmen ergreifen, um sich von den ungewollten Parasiten zu befreien.

 

Nehmen Sie eine Pinzette oder eine Zeckenschlinge zur Hand und ziehen Sie vorsichtig, damit Sie die Zecke vollständig entfernen. Achten Sie darauf, sie nicht zu zerquetschen oder zu zerteilen. Versuchen Sie auf keinen Fall, Öl oder andere Flüssigkeiten auf die Stichwunde zu träufeln, da die Zecke in ihrem Todeskampf Speichel und somit Krankheitserreger ausspuckt. Wenn Sie die Zecke nicht vollständig entfernen können, gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt!

 
Unfallversicherung Zeckenbiss - Spritze

Die häufigsten Krankheiten und mögliche Folgen

Die häufigste Krankheit im Zusammenhang mit Zeckenbissen ist Borreliose. Bei diesem Bakterienbefall können alle Organe betroffen sein, sowie das Nervensystem, die Gelenke und das Gewebe. Gegen diese Krankheit gibt es keine Impfung.

Das häufigste Symptom ist die sogenannte Wanderröte, die einige Tage bis Wochen nach dem Stich um die Einstichstelle auftritt.

 

Da Borreliose auch Hirnhautentzündungen und Herzprobleme hervorrufen kann, ist es wichtig, umgehend einen Arzt aufzusuchen, damit eine Behandlung mit Antibiotika erfolgen kann. Bei einer zu späten Behandlung können Langzeitschäden, wie Gelenkentzündungen und Lähmungserscheinungen, auftreten.

 

Eine weitere Krankheit, die mit einem Zeckenbiss übertragen werden kann, ist FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine fieberhafte Erkrankung unter Beteiligung der Hirnhaut. Mögliche Symptome sind Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen. Des Weiteren können Störungen des Nervensystems auftreten, sowie Lähmungen bis hin zur Gehirnhautentzündung und im Extremfall bis zur Schädigung des Rückenmarks. Selten verläuft die Krankheit tödlich. Gegen FSME besteht die Möglichkeit einer Impfung.

 

 

Verbreitung der FSME-Erreger in Deutschland

Die vorliegende Karte zeigt die Verteilung der FSME-Erreger und Borreliose in Deutschland. Die FSME Erreger sind besonders im Süden verbreitet. Der Borreliose-Erreger ist hingegen in ganz Deutschland zu finden.

Unfallversicherung Zeckenbiss - Karte

 

Hilfe bei schwerer Krankheit nach einem Zeckenbiss

Da die Folgen einer Erkrankung mit Borreliose oder FSME mitunter schwerwiegend sein können, und langfristige Schäden nicht ausgeschlossen sind, ist es von Vorteil, die möglichen finanziellen Einbußen mit der richtigen Unfallversicherung abzufedern, denn nicht bei jeder Unfallversicherung sind Zeckenbisse abgedeckt.

Die Unfallversicherung kann wirtschaftliche Folgekosten abdecken, die durch Einschränkungen oder sogar Invalidität nach einem Zeckenbiss drohen. Dazu zählen Krankenhaustagegeld, Umbaukosten für ein barrierefreies Wohnen oder sogar eine lebenslange Unfallrente. 

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