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Rente mit 63: Früher in Rente ohne Abzüge gehen

Die Rente mit 67 ist beschlossene Sache. Wer als Arbeitnehmer mit 63 oder 65 Jahren in Rente geht, muss mit lebenslangen Abschlägen rechnen. Aber unter gewissen Bedingungen zahlt die gesetzliche Rentenversicherung auch die reguläre Rente. Der vorzeitige Ruhestand sollte jedoch mit einer privaten Altersvorsorge gesichert werden.
Rente mit 63: Früher in Rente ohne Abzüge gehen

Seit 2012 steigt die Regelaltersgrenze schrittweise von 65 auf 67 Jahre. Arbeitnehmer, die mit 65 oder 63 Jahren in Rente gehen wollen, müssen in der Regel mit Abzügen bei ihrer gesetzlichen Rente rechnen. Für jeden Monat, den sie früher in Ruhestand gehen, müssen sie einen Abschlag von 0,3 Prozent in Kauf nehmen. Die Abzüge gelten ein Leben lang. Der frühe Renteneintritt muss daher gut überlegt sein. Andernfalls droht im Alter durch die verminderte Rente Altersarmut. Unter bestimmten Voraussetzungen ist jedoch auch ein früherer Rentenbeginn ohne Abschläge möglich.

Mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen

Besonders langjährig Versicherte können mit 65 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen. Um die Altersrente zu beziehen, müssen sie mindestens 65 Jahre alt sein und 45 Versicherungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung nachweisen. Die sogenannte Altersrente für Frauen gibt es noch für Frauen, die vor 1952 geboren wurden. Sie können abschlagsfrei mit 65 Jahren in Rente gehen, wenn sie mindestens 15 Jahre Versicherungszeit erfüllt und nach Vollendung des 40. Lebensjahres die Pflichtbeiträge für mehr als zehn Jahr gezahlt haben. Sie haben zudem laut der Deutschen Rentenversicherung die Möglichkeit, sich bereits mit 60 Jahren für den Ruhestand zu entscheiden – dann jedoch mit Abzügen.

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Deutsche Rentenversicherung informiert über Rente

Auch Schwerbehinderte können ihre Rente ohne Abzüge mit 65 Jahren beziehen. Für manche Betroffene ist es sogar möglich, ab 60 in Rente zu gehen, ohne dass das Altersgeld gekürzt wird. Für vor 1952 Geborene liegt die Altersgrenze bei 63 Jahren. Weitere Informationen bietet die Deutsche Rentenversicherung in der Broschüre „Die richtige Altersrente für Sie“.

Geringere Altersrente mit 63 Jahren

Die meisten Bürgerinnen und Bürger werden jedoch die genannten Voraussetzungen, um ohne Abschläge in Rente zu gehen, nicht erfüllen. Sie können frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen dann aber einen lebenslangen Abschlag von bis zu 14,4 Prozent hinnehmen. Bisher geht ein Großteil der Deutschen aus unterschiedlichen Gründen vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente. In den Jahren 2012 und 2011 erhielt rund die Hälfte der Neurentner nicht das volle Altersgeld ausgezahlt.

Rentenbeginn frühzeitig planen und vorsorgen

Wer seinen Ruhestand ohne finanzielle Engpässe genießen will, muss seinen Renteneintritt frühzeitig planen. Mit der richtigen Altersvorsorge lässt sich ein Polster aufbauen, das einerseits gegebenenfalls die Zeit bis zum regulären Rentenbeginn überbrückt und andererseits die gesetzliche Rente aufstockt. Focus-Money hat berechnet, welche Summe für ein 35- und ein 45-jähriges Ehepaar notwendig ist, um den frühzeitigen Ruhestand zu finanzieren. Bei einer Lebenserwartung von 87 Jahren beträgt die Summe im besten Fall ‚nur‘ rund 256.000 Euro, im schlechtesten Fall mehr als 500.000 Euro.

Private Altersvorsorge: Gesetzliche Rente aufstocken

Um dieses finanzielle Polster aufzubauen, verweist Focus-Money auf die staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte: die Riester-Rente und die Rürup-Rente. Auch die betriebliche Altersvorsorge wird noch von zu wenigen Arbeitnehmern genutzt. Doch eine pauschale Aussage, welche private Altersvorsorge die beste Wahl ist, kann nicht getroffen werden. Zu viele individuelle Faktoren beeinflussen die Entscheidung. Sicher ist jedoch: Nur die wenigsten Deutschen werden bis zum regulären Renteneintritt arbeiten gehen. Die ohnehin schon sinkende Rente wird dadurch weiter geschmälert. Wer seinen Ruhestand sorgenfrei genießen möchte, sollte sich für eine private Altersvorsorge entscheiden.

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