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Riester-Rente ja oder nein: Für wen zahlt sich riestern aus?

Riester-Rente ja oder nein? Diese Frage stellen sich zahlreiche Menschen nicht ganz unberechtigt. Schließlich wird diese Form der geförderten Altersvorsorge häufig kritisiert. Dabei lohnt sich ein Vertrag durch staatliche Zulagen und zusätzliche Steuervorteile durchaus. Allerdings kommt eine Riester-Rente nicht für jeden infrage.
Riester-Rente ja oder nein
Riester-Rente ja oder nein: Wann sich riestern auszahlt

Bei der Frage „Riester-Rente ja oder nein?“ scheiden sich die Geister. Denn ob eine Riester-Rente sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiges Kriterium sind die Kosten für den Vertrag. Je mehr der Anbieter für Verwaltung und andere Ausgaben berechnet, desto weniger sparen Versicherte an. Interessierte an einer Riester-Rente sollten daher unbedingt auf die Höhe der Gebühren achten. Sie entscheiden, ob sich ein Vertrag am Ende auszahlt.

Riester-Rente ja oder nein: Höhe der Zulagen beachten

Ob sich der Abschluss einer Riester-Rente lohnt, ist auch davon abhängig, wie stark Versicherte von der staatlichen Förderung profitieren. Vor allem bei Familien wächst das finanzielle Polster für das Alter durch die Zulagen für sich und die Kinder deutlich. Neben der Grundzulage von 154 Euro im Jahr gewährt der Staat für jedes kindergeldberechtigte Kind eine jährliche Zulage von bis zu 300 Euro. Wichtig hierbei ist, dass mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens (inklusive der Zulagen) in Form von Beiträgen in den Riester-Vertrag fließen. Ist die Summe geringer, werden die Förderungen entsprechend angepasst, sodass der Vorteil für Versicherte kleiner ausfällt.

Ab 2018 fördert der Staat Riester-Sparer besser. Dann steigt die Grundzulage auf 175 Euro. Durch Freibeträge werden Versicherte zudem entlastet, sollten sie im Alter trotz Riester-Rente auf staatliche Leistungen angewiesen sein. Diese Entlastung gilt nur für die Riester-Rente und für Rentner mit einer Betriebsrente.

Service: Mit einem Riester-Rente Vergleich finden Sie heraus, wie hoch Ihre persönliche Förderquote ist.

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Gutverdiener: Rürup- oder Riester-Rente?

Da Sparer die eingezahlten Beiträge zur Riester-Rente steuerlich abgesetzen können, besteht für sie zusätzlich die Möglichkeit, von Steuervorteilen zu profitieren. Bis zu 2.100 Euro erkennt das Finanzamt an. Für Personen mit hohen Einkommen empfiehlt sich allerdings eher eine Rürup-Rente. Diese Form der Altersvorsorge wird ebenfalls staatlich über Steuervorteile gefördert. Die Grenze, bis zu der das Finanzamt eingezahlte Beiträge berücksichtigt, liegt mit über 23.000 Euro pro Jahr deutlich höher als bei der Riester-Rente.

Tipp: Auch bei der Rürup-Rente gilt, dass Sie verschiedenen Tarife hinsichtlich ihrer Kosten miteinander vergleichen sollten.

Riester-Rente Ja: klassisch oder fondsgebunden vorsorgen?

Wer sich mit der Riester-Rente auseinandersetzt, muss sich in Zeiten niedriger Zinsen fragen, ob klassische oder fondsgebundene Angebote besser sind. Bei klassischen Verträgen wissen Versicherte durch eine festgeschriebene Verzinsung von Beginn an, wie hoch ihre garantierte Rente ist. Diese Planungssicherheit geht jedoch mit geringer Flexibilität einher. Denn die Anbieter dürfen die Sparbeiträge nur in Produkte investieren, mit denen die garantierte Verzinsung erreicht wird. Sicherheit steht im Vordergrund, nicht Rendite.

Anders läuft es mit fondsgebundenen Tarifen. Je nach Risikofreude des Versicherten fließen die Beiträge in Produkte mit hohen Renditeaussichten. Die monatliche Rente kann daher deutlich höher ausfallen als bei klassischen Tarifen. Eine Garantie darauf gibt es allerdings nicht.

Tipp: Der Riester-Rente Tarifrechner gibt Ihnen einen guten Überblick über eine Vielzahl fondsgebundener und klassischer Angebote.

Riester-Rente Nein: Alternativen in Erwägung ziehen

Die Riester-Rente wird immer wieder kritisiert. So wird beispielsweise bemängelt, dass die Riester-Förderung nicht bei jedem Sparer ankomme. Festzuhalten bleibt, dass sich eine Riester-Rente nicht für jeden Verbraucher lohnt. Sie ist kein Produkt von der Stange, mit dem jeder gleich gut für das Alter vorsorgen kann. Wer jedoch frühzeitig einen Vertrag abschließt, auf die Kosten achtet und regelmäßig die vollen Zulagen plus gegebenenfalls Steuervorteile erhält, kann sich mit der Riester-Rente gut vor Altersarmut schützen.

Wer sich unsicher ist, sollte sich über Alternativen zu informieren. Die persönliche Altersvorsorge kann auf unterschiedlichen Wegen realisiert werden, die jeweils Vor- und Nachteile haben. Mit einem unverbindlichen Angebot zur Altersvorsorge finden Sie passende Möglichkeiten für einen finanziell sorgenfreien Ruhestand.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Riester-Rente..