0800 300 3009

Kostenlose Service-Hotline

finanzen.de Nachrichten immer gut informiert

Riester-Rente ja oder nein: Für wen zahlt sich riestern aus?

Riester-Rente ja oder nein? Diese Frage stellen sich zahlreiche Menschen nicht ganz unberechtigt. Schließlich wird diese Form der geförderten Altersvorsorge häufig kritisiert. Dabei lohnt sich ein Vertrag durch staatliche Zulagen und zusätzliche Steuervorteile durchaus. Allerdings kommt eine Riester-Rente nicht für jeden Interessierten infrage.
Riester-Rente ja oder nein
Riester-Rente ja oder nein: Wann sich riestern auszahlt

Bei der Frage „Riester-Rente ja oder nein?“ scheiden sich die Geister. Denn ob eine Riester-Rente sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiges Kriterium sind zum Beispiel die Kosten für den Vertrag. Je mehr der Anbieter für Verwaltung und andere Ausgaben berechnet, desto weniger sparen Versicherte an. Interessierte an einer Riester-Rente sollten daher unbedingt auf die Höhe der Gebühren achten. Sie entscheiden am Ende maßgeblich, ob sich ein Vertrag auszahlt.

Service: Finden Sie mit einem individuellen und unverbindlichen Angebot zur Riester-Rente heraus, welche Versicherer mit geringen Kosten und hohen Leistungen punkten können.

Riester-Rente ja oder nein: Höhe der Zulagen beachten

Ob sich der Abschluss einer Riester-Rente lohnt, ist auch davon abhängig, wie stark Versicherte von der staatlichen Förderung profitieren. Vor allem bei Familien wächst das finanzielle Polster für den Ruhestand durch die Zulagen für den Sparer und die Kinder deutlich. Neben der Grundzulage von 175 Euro im Jahr gewährt der Staat für jedes kindergeldberechtigte Kind eine jährliche Zulage von bis zu 300 Euro.

Wichtig hierbei ist, dass mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens (inklusive der Zulagen) in Form von Beiträgen in den Riester-Vertrag fließen. Ist die Summe geringer, werden die Förderungen entsprechend angepasst, sodass der Vorteil für Versicherte kleiner ausfällt.

Seit 2018 werden Versicherte außerdem durch Freibeträge entlastet, sollten sie im Alter trotz Riester-Rente auf staatliche Leistungen angewiesen sein. Mindestens 100 Euro im Monat bleiben anrechnungsfrei.

Unser Service für Sie

Lassen Sie sich staatliche Zulagen und Steuervorteile nicht länger entgehen.

Eignet sich für Gutverdiener eher eine Rürup- oder eine Riester-Rente?

Sparer können die eingezahlten Beiträge zur Riester-Rente steuerlich abgesetzen. Sie haben so zusätzlich die Möglichkeit, von Steuervorteilen zu profitieren. Bis zu 2.100 Euro im Jahr erkennt das Finanzamt an. Für Personen mit hohen Einkommen empfiehlt sich allerdings eher eine Rürup-Rente. Diese Form der Altersvorsorge wird wesentlich stärker über Steuervorteile staatlich gefördert. Hier berücksichtigt das Finanzamt eingezahlte Beiträge in Höhe von über 23.000 Euro pro Jahr. Im Gegenzug erhalten Sparer mit einer Rürup-Rente jedoch keine Zulagen wie bei der Riester-Rente.

Tipp: Auch bei der Rürup-Rente sollten Sie im Vorfeld verschiedene Tarife hinsichtlich ihrer Kosten miteinander vergleichen, um einen geeigneten Tarif zu finden.

Riester-Rente Ja: klassisch oder fondsgebunden vorsorgen?

Wer sich mit der Riester-Rente auseinandersetzt, muss sich in Zeiten niedriger Zinsen fragen, ob klassische oder fondsgebundene Angebote die bessere Wahl sind. Bei klassischen Verträgen wissen Versicherte durch eine festgeschriebene Verzinsung von Beginn an, wie hoch ihre garantierte Rente ist. Diese Planungssicherheit geht jedoch mit geringer Flexibilität einher. Denn die Anbieter dürfen die Sparbeiträge nur in Produkte investieren, mit denen die garantierte Verzinsung erreicht wird. Sicherheit steht im Vordergrund, nicht Rendite.

Anders läuft es mit fondsgebundenen Tarifen. Je nach Risikofreude des Versicherten fließen die Beiträge in Produkte mit hohen Renditeaussichten. Die monatliche Rente kann daher deutlich höher ausfallen als bei klassischen Tarifen. Eine Garantie darauf gibt es allerdings nicht.

Nein zur Riester-Rente: Alternativen in Erwägung ziehen

Der Riester-Rente weht häufig Gegenwind entgegen. So bemängeln Kritiker beispielsweise, dass die Riester-Förderung nicht bei jedem Sparer ankomme. Richtig ist, dass sich eine Riester-Rente nicht für jeden Verbraucher lohnt. Sie ist kein Produkt von der Stange, mit dem jeder gleich gut für seinen Ruhestand vorsorgen kann. Personen, die jedoch frühzeitig einen Vertrag abschließen, auf die Kosten achten und regelmäßig die vollen Zulagen plus gegebenenfalls Steuervorteile erhalten, können sich mit der Riester-Rente gut vor Altersarmut schützen.

Wer sich unsicher ist, sollte sich über Alternativen zu informieren. Die persönliche Altersvorsorge kann auf unterschiedlichen Wegen realisiert werden, die jeweils Vor- und Nachteile haben.

Service: Mit einem unverbindlichen Angebot zur Altersvorsorge finden Sie passende Möglichkeiten für einen finanziell sorgenfreien Ruhestand.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Riester-Rente..