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Riester-Rente: 2017 sinkt Zins - Aber Verbesserungen sind in Sicht

Wer seine Altersvorsorge mit viel Sicherheit kombinieren will, erhält mit einer klassischen Riester-Rente staatliche Zulagen plus eine Mindestverzinsung. Allerdings wurde der Garantiezins zum Jahreswechsel abgesenkt. Eine nennenswerte Rendite ist daher nicht möglich. Doch die Zulagen könnten bald steigen. Zudem gibt es auch fondsgebundene Alternativen.
Riester-Rente 2017: Weniger Garantiezins und höhere Zulagen?
Riester-Rente: Welche Änderungen stehen 2017 an?

Sparer schätzen an der Riester-Rente nicht nur die staatlichen Zulagen, die sich vor allem für Familien mit mehreren Kindern auszahlen. Die Förderrente zeichnet sich zudem durch eine hohe Sicherheit aus. Das gilt insbesondere für die klassische Riester-Rente, die neben einer Beitragsgarantie eine Mindestverzinsung bietet. Diese entspricht meist der gesetzlich vorgeschriebenen Obergrenze, der sogenannte Garantiezins. Für die Riester-Rente 2017 wurde dieser jedoch zuletzt gesenkt. Die Versicherer dürfen nun nur noch maximal 0,9 Prozent garantieren.

Ein Abschluss ist für sicherheitsbewusste Sparer kann sich dennoch auszahlen. Sollte sich das derzeitige Zinsumfeld wieder erholen, gehen Riester-Sparer nicht leer aus. Denn wenn der Anbieter gute Erträge erwirtschaften kann, werden die Versicherten in Form von Überschüssen daran beteiligt. Allerdings ist es hierfür wichtig, einen Tarif mit geringen Kosten zu finden. Andernfalls knabbern diese einen ordentlichen Teil der privaten Rente weg.

Service: Finden Sie mit dem Vergleichsrechner zur Riester-Rente heraus, welche klassischen Versicherer Ihnen die höchste Rente garantieren können. Je höher die Garantierente ist, desto weniger Geld behält die Versicherung in der Regel für Gebühren ein.

Riester-Zulagen steigen 2018 : Mehr Unterstützung vom Staat

2018 wird die staatliche Förderung angepasst. Schon seit Jahren fordern Experten eine Erhöhung der Riester-Zulagen. Erst 2015 erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, Peter Schwark, dass der Staat die finanziellen Mittel hat, um die Zulagen anzuheben. Dazu soll es nun endlich kommen.

Im Rahmen der Reform der betrieblichen Altersvorsorge von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ist unter anderem eine Steigerung der Grundzulage von derzeit 154 Euro auf 175 Euro vorgesehen. Die Kinderzulage wird dagegen gleich hoch bleiben. 2017 beträgt sie für ab 2008 geborene Kinder 300 Euro. Für Nachwuchs, der früher auf die Welt kam, zahlt der Staat eine jährlich Zulage von 185 Euro.

Zudem ist ein Freibetrag für Leistungen aus der Riester-Rente bei der Grundsicherung im Alter geplant. Hier werden voraussichtlich vorerst 100 Euro nicht mit der Grundsicherung verrechnet, der Betrag könnte sogar auf 202 Euro steigen.

Unser Service für Sie

Lassen Sie sich staatliche Zulagen und Steuervorteile nicht länger entgehen.

Fondsgebundene Variante als Alternative zur klassischen Riester-Rente

Neben der klassischen Form werden auch fondsgebundene Varianten angeboten. Bei diesen verzichten Sparer auf einen Garantiezins. Dafür legen die Anbieter mehr Kapital in Aktien an, wodurch sich höhere Renditechancen ergeben. Gerade jungen Interessierten ist diese Form der Riester-Rente eher zu empfehlen, da sich bei einer längeren Laufzeit Kursverluste leichter ausgleichen lassen.

Darüber hinaus bieten sich zur privaten Altersvorsorge weitere Möglichkeiten an. Bei der Rürup-Rente werden Sparer beispielsweise über Steuervorteile staatlich gefördert. Um im Angebotsdschungel eine Vorsorgeform zu finden, die den eigenen Bedürfnissen und dem Geldbeutel entspricht, ist es ratsam, sich von einem Experten unterstützen zu lassen.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Riester-Rente..