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CDU berät über Reform der Riester-Rente - FDP plant Ausweitung

Knapp ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl sickern langsam erste Details zu den möglichen Plänen der Parteien durch. Das Thema Rente nimmt wohl wie erwartet eine zentrale Rolle im Wahlkampf ein. So will die FDP einen flexibleren Renteneintritt durchsetzen. Die CDU dagegen denkt darüber nach, die Beitragsgarantie bei der Riester-Rente abzuschaffen.
CDU und FDP haben wohl Änderungen bei der Riester-Rente im Sinn
Bei der Riester-Rente sind Veränderungen im Gespräch

Über das Rentenkonzept der CDU im Wahlkampf ist bisher noch nicht allzu viel bekannt. Nach Angaben der WirtschaftsWoche laufen innerhalb der Partei jedoch unter anderem Diskussionen darüber, die Riester-Rente zu reformieren. Dem Magazin zufolge sei eine Abschaffung der Beitragsgarantie denkbar.

Bisher sind Versicherer verpflichtet, den Riester-Kunden bei Rentenbeginn mindestens die gezahlten Beiträge plus staatliche Zulagen auszuzahlen. Daher legen die Anbieter das Geld der Sparer meist relativ sicher an, um Verluste zu vermeiden. „Ein Großteil der Deutschen kann die Vorsorge-Chancen, die in Aktien liegen, bei Riester nicht oder zu wenig nutzen“, sagt Kai Whittaker vom CDU-Bundesfachausschuss Arbeit und Soziales der Zeitung. Daher sollte „die Möglichkeit, künftig von der Beitragsgarantie abzuweichen“, intensiv geprüft werden.

FDP plant einen flexiblen Renteneintritt

Die FDP hat bereits einen ersten Einblick in ihr Programm für das Wahljahr 2017 offenbart. Beim Thema Rente setzt die Partei insgesamt auf mehr Flexibilität. Sie plädiert unter anderem dafür, kein festes Renteneintrittsalter mehr vorzugeben. Stattdessen sollen Arbeitnehmer ab 60 Jahren selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen. Voraussetzung ist allerdings, dass das „Einkommen aus gesetzlicher Rente und sonstiger Altersvorsorge über dem Grundsicherungsniveau liegt – also das Existenzminimum abgesichert ist“, heißt es im Entwurf zum Wahlprogramm der Partei.

Grundsätzlich gelte das Prinzip: Je länger die Menschen arbeiten, desto höher fallen die Rentenbezüge aus. Dabei solle sich die Rentenhöhe prinzipiell nach der durchschnittlichen Lebenserwartung der jeweiligen Generation berechnen.

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Freie Auswahl bei der Altersvorsorge: Liberale wollen Baukastenprinzip

Neben dem Renteneintritt will die FDP das Konzept der Altersvorsorge weniger starr regeln. Hierfür wünscht sich die Partei eine Art Baukastenprinzip, bei dem es je nach den persönlichen Ansprüchen und Wünschen der Kunden verschiedene Kombinationsmöglichkeiten gibt.

In Bezug auf die Riester-Rente planen die Liberalen, die staatliche Förderung zu vereinfachen und auf Selbstständige auszudehnen.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Riester-Rente..