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Blitzmarathon 2017: Verstärkte Tempokontrollen in der halben Republik

Am Mittwoch heißt es besondere Vorsicht auf deutschen Straßen, denn der fünfte Blitzmarathon startet. 2017 nehmen wie im Vorjahr jedoch nicht alle Bundesländer teil. Auch wie lange es die verstärkten Tempokontrollen geben wird, unterscheidet sich je nach Region.
Blitzmarathon 2017 startet am Mittwoch
Blitzmarathon 2017: Verstärkte Tempokontrollen in halb Deutschland

Autofahrer sollten am 19. April 2017 ganz genau darauf achten, die Geschwindigkeit einzuhalten. Denn in einigen Bundesländern wird verstärkt geblitzt. Beim diesjährigen Blitzmarathon, der auch Speedmarathon oder Blitzermarathon genannt wird, setzt vor allem Bayern auf Polizeipräsenz auf den Landstraßen. An mehr als 1.900 Messstellen sollen Raser mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen erwischt werden. In Bayern startet der Blitzmarathon 2017 um 6 Uhr und endet am Donnerstagmorgen um 6 Uhr. In Hessen wird dagegen von 6 Uhr bis Mitternacht an 324 Stellen verstärkt kontrolliert.

Auch Brandenburg, das Saarland, Thüringen, Hamburg, Sachsen und Bremen sollen am diesjährigen Blitzmarathon teilnehmen. Während im Saarland an 24 Stellen geblitzt wird, sind es in Brandenburg mehr als 200. In diesen beiden Bundesländern laufen die Kontrollen ab 6 Uhr 24 Stunden lang.

Nicht alle Bundesländer machen beim Blitzmarathon 2017 mit

Im vergangenen Jahr wurden im Zuge der Kontrollen in zehn Bundesländern insgesamt rund 72.000 Raser erwischt, die meisten davon in Nordrhein-Westfalen. Dort und in einigen anderen Bundesländern gibt es dieses Jahr jedoch keinen Blitzmarathon. Viele Länder begründen die Absage mit anderen Veranstaltungen, bei denen die Polizeikräfte dringender gebraucht werden. Für Mecklenburg-Vorpommern wird dagegen der Ursprungsgedanke, 24 Stunden lang auf das Thema Rasen bundesweit aufmerksam zu machen, durch die vielen Absagen nicht mehr verfolgt.

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Blitzmarathon: Hoher Aufwand, wenig Nutzen?

Berlin teilte bereits Ende letzten Jahres mit, beim nächsten Blitzmarathon zu fehlen. Für den Stadtstaat stehe der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Zwar hatten sich in der Vergangenheit am Tag der Kontrolle viele Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Doch schon zwei bis drei Tage später sei damit Schluss gewesen.

Der ADAC begrüßt die Aktion generell, weist allerdings darauf hin, dass „die massenhafte Ahndung geringfügiger Überschreitungen im Berufsverkehr nur wenig zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen“ würde. Sinnvoller seien Verkehrskontrollen in der Nacht, an Wochenenden und auf Motorradstrecken.