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Riester-Förderung steigt: Bald gibt es mehr Geld vom Staat

Die Grundzulage der Riester-Rente wird steigen. Das hat der Bundestag beschlossen. Mit dem Gesetzespaket zur Stärkung der Betriebsrente wird auch die Verbesserung der staatlich geförderten Altersvorsorge umgesetzt. Die Grundzulage wird im Zuge dessen bereits ab 2018 von 154 Euro auf 175 Euro angehoben.
Riester-Förderung steigt: Bald gibt es mehr Geld vom Staat
Mehr Riester-Rente: Höhere Zulagen und Freibeträge im Alter

Die Riester-Rente wird ab 2018 stärker vom Staat gefördert. Denn erstmals seit zehn Jahren steigt die Grundzulage. Statt bisher 154 Euro gibt es dann 175 Euro jährlich vom Staat. Die Erhöhung gilt für die Zulage des Versicherten selbst.

Die Kinderzulage liegt weiterhin bei jährlich bis zu 300 Euro, solange der Nachwuchs kindergeldberechtigt ist. Die neue Grundzulage kommt allen Menschen zugute, die mit der Riester-Rente für das Alter vorsorgen.

Tipp: Die neue Grundzulage nützt wenig, wenn Sie eine teure Riester-Rente wählen, bei der die Kosten die staatliche Förderungen auffressen. Fordern Sie daher ein unverbindliches und kostenloses Angebot zur Riester-Rente an, um das Beste aus Ihrer privaten Altersvorsorge zu holen.

Riester-Rente: Bessere Leistungen durch höhere Zulagen möglich

Durch die höhere Förderung müssen Sparer künftig einen geringeren Beitrag in ihren Vorsorgevertrag einzahlen, um Anspruch auf die vollen Zulagen zu haben. Ein alleinstehender Berufseinsteiger mit einem Bruttojahreseinkommen von beispielsweise 24.000 Euro sollte derzeit 806 Euro pro Jahr (knapp 67 Euro pro Monat) für die Riester-Rente aufwenden, damit er die volle Riester-Zulage erhält. Mit der neuen Regelung sind es ab 2018 nur noch 785 Euro. Gleichzeitig erhöht sich die durch bessere Grundzulage die private Rente, den Sparern am Ende ausgezahlt wird.

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Lassen Sie sich staatliche Zulagen und Steuervorteile nicht länger entgehen.

Doppeltes Plus für Geringverdiener: Freibeträge auf Riester-Rente

Zusätzlich zur Erhöhung der Grundzulage bringt das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz eine weitere Verbesserung für Riester-Sparer: Geringverdiener, die bei Rentenbeginn aufgrund einer zu niedrigen gesetzlichen Rente auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sind, müssen die Riester-Rente nicht mehr wie bisher komplett auf die Sozialleistung anrechnen lassen. Künftig ist die staatlich geförderte Altersvorsorge bis zu einem Betrag von bis zu 202 Euro monatlich anrechnungsfrei. Neben Geringverdienern profitieren davon Menschen mit einer unregelmäßigen Erwerbsbiografie wie Frauen, die ihre Berufstätigkeit zugunsten der Kindererziehung mehrere Jahre unterbrochen haben.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Riester-Rente..