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Zahnzusatzversicherung: Sinnvoll oder nur ein teures Extra?

Bundesweit setzen immer mehr Menschen auf eine Zahnzusatzversicherung. Denn ohne eine private Absicherung müssen Patienten einen Großteil der oftmals horrenden Zahnarztrechnung selbst zahlen. Die Krankenkassen geben lediglich einen Zuschuss. Um sich vor den hohen Kosten zu schützen, ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll. Doch was müssen Versicherte dabei beachten?
Zahnzusatzversicherung als sinnvoller Schutz vor hohen Kosten
Eine Zahnzusatzversicherung springt für hohe Zahnarztkosten ein

Mehr als jeder dritte gesetzlich Versicherte hat im Jahr 2015 Leistungen für zahnärztliche Behandlungen in Anspruch genommen. Dabei haben die Kassen im Schnitt für jeden Versicherten rund 185 Euro ausgegeben, wie der Barmer Zahnreport 2017 zeigt. Bei vielen Patienten dürfte dies jedoch lediglich einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten gedeckt haben. Denn Zahnbehandlungen und vor allem Zahnersatz sind teuer.

Da die gesetzliche Krankenversicherung lediglich für die Regelversorgung einspringt, also die medizinisch notwendige Versorgung, müssen Versicherte alles, was darüber hinausgeht, aus der eigenen Tasche zahlen. Bei bestimmten Behandlungen wie Zahnersatz übernehmen die Kassen dagegen selbst bei der Regelversorgung nur einen Teil der Kosten beziehungsweise einen Festzuschuss von 50 Prozent. Der Rest wird als Eigenanteil gewertet und muss vom Patienten getragen werden. Um diesen so gering wie möglich zu halten oder sogar zu umgehen, ist eine Zahnzusatzversicherung wichtig.

Zahnzusatzversicherung: Sinnvoller Schutz vor hohen Zahnarztkosten

Ob ein kleines Loch im Zahn oder eine schmerzhafte Wurzelbehandlung − vielen Menschen graut es vor dem Zahnarztbesuch. Neben der leidigen Behandlung verursachen vor allem die Kosten bei ihnen Sorgenfalten. Denn obwohl sich die Krankenkasse an den Kosten beteiligt, zahlen Patienten häufig selbst für die einfachste Behandlungsmethode noch drauf.

Wer sich für ein höherwertiges Material oder eine teurere Behandlung entscheidet, bekommt schnell eine Rechnung über mehrere hundert oder sogar tausende Euro. Hier ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll. Mit ihr können Patienten ihren Eigenanteil auf ein Minimum reduzieren. Doch worauf sollten Versicherte beim Abschluss eigentlich achten?

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Patienten entscheiden, welche Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist

Das entscheidendste Kriterium bei der Wahl einer geeigneten Zahnzusatzversicherung dürfte für die meisten Patienten die Höhe der Zahnersatzleistungen sein. Da diese Behandlungen häufig die teuersten sind, legen Versicherte besonderen Wert darauf, dass der Versicherer einen möglichst großen Teil der Rechnung übernimmt. Dabei sollten sie jedoch genau auf die jeweiligen Vertragsbedingungen achten. Springt die Zusatzversicherung beispielsweise lediglich für den Rest der Kosten für die Regelversorgung ein oder beteiligt er sich an der Gesamtrechnung, unabhängig davon, welche Behandlung der Patient wählt?

Personen, denen nur ein weiterer Zuschuss zur Regelversorgung wichtig ist, können bereits für wenige Euro im Monat einen passenden Tarif finden. Für diejenigen, die Wert auf anspruchsvollere und ästhetische Behandlungen legen, erscheint dagegen eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung sinnvoll. Einem aktuellen Test von Focus-Money zufolge, bieten unterschiedliche Tarife von Hallesche das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Versicherte.

Vertragsbedingungen sind bei der Zahnzusatzversicherung wichtig

Grundsätzlich ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll, um hohe Kosten für zahnärztliche Behandlungen zu vermeiden. Beim Abschluss gibt es für Patienten jedoch einiges zu beachten. So ist es ratsam, die Versicherung so früh wie möglich abzuschließen, da die Zähne in jungen Jahren meist noch gesünder sind. Darüber hinaus leistet auch eine Zahnzusatzversicherung nur dann, wenn das Zahnproblem nicht bereits vor Versicherungsbeginn bestanden hat. Die meisten Anbieter verlangen vorab eine Gesundheitsprüfung. Wer dabei unehrlich ist, handelt sich im Leistungsfall oft Ärger ein, denn der Versicherer kann die Zahlung verweigern.

Außerdem beinhalten viele Verträge eine Wartezeit. Das bedeutet, Patienten müssen nach Abschluss der Police eine bestimmte Zeit warten, häufig circa neun Monate, bevor ihnen Leistungen aus der Versicherung zustehen. Für den vollen Leistungsanspruch müssen Versicherte bei einigen Anbietern sogar mehrere Jahre versichert sein. Ob eine solche Klausel im Vertrag steht, sollten Patienten vor ihrer Unterschrift unbedingt prüfen.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Krankenzusatzversicherung.